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Eggerts Ostwind – Späte Erkenntnis

Zugegeben, für manche Zeitgenossen gibt es schon zu viele Jubiläen. Das 500ste der Reformation füllte, man erinnere sich, ein ganzes Jahr. Auch weniger prominente runde Jahres- und Geburtstage bringen es auf hohe Feierwerte. Weshalb die bevorstehenden Jubiläen der friedlichen Revolution, des Mauerfalls und der deutschen Einheit in vielen Kalendern rot oder anderweitig deutlich markiert sind.

Angesichts dessen muss folgender Umstand Erstaunen hervorrufen: Das in dieser Angelegenheit für den Bund federführende Innenministerium, geleitet vom Bayern Horst Seehofer, der sich zugleich Bau- und Heimatminister nennt und immerhin acht Staatssekretäre zu seiner Entlastung beschäftigt, hat, so stellten es langfristig planende und nachfragende Journalisten fest, im Bundeshaushalt kein Geld für Jubelfeierlichkeiten einplanen lassen.

Weil man sparen, der Polizei neue Ausrüstungen verschaffen, gar den Bau dringend benötigter Wohnungen unterstützen will? Mitnichten: Die »Erkenntnis der Notwendigkeit«, die 30. Jahrestage rings um die deutsche Einheit in besonderer Weise zu begehen, habe erst jetzt »substanziell Kontur« angenommen, lässt das Bundesinnenministerium wissen. Volksmündlich ausgedrückt: Es wurde schlicht geschlampt.

Ihr Hans Eggert

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St. Joseph-Stift: Baby Nr. 1000 ist da

Dresden. Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter groß und ist bereits das dritte Kind seiner Eltern. Die kommen eigentlich aus Riesa, haben sich aber ganz bewusst für die Entbindung in dem Dresdner Krankenhaus entschieden. „Die Erfahrungen bei den Geburten meiner ersten beiden Kinder in einer anderen Klinik waren leider nicht so positiv. Deshalb bin ich auf die Suche gegangen. Aufgrund der Beckenendlage von Charlotte Mara habe ich mich im St. Joseph-Stift beraten lassen und war sofort überzeugt. Das Personal, das ruhige Arbeiten ohne Hektik und Stress haben mir ein sehr sicheres Gefühl gegeben. Auch dass man hier auf das Stillen und den Bindungsaufbau von Mutter und Kind so viel Wert legt, das ist etwas Besonderes, das findet man nicht überall", begründet die frischgebackene Mama Stefanie.   Im St. Joseph-Stift, das seit 2011 nach den Kriterien von WHO und UNICEF als "Babyfreundliche Geburtsklinik" zertifiziert ist, gibt es  nicht nur ärztlich und pflegerisch, sondern auch räumlich beste Voraussetzungen für Entbindungen:  Drei Kreißsäle, ein Entbindungsraum für Wassergeburten, Wehenzimmer, ein OP-Saal für Kaiserschnittentbindungen sowie wohnliche Ein- und Zweibettzimmer, die auch als Familienzimmer genutzt werden. Das ganzheitliche Betreuungskonzept kommt bei den Dresdnern gut an: Im vergangenen Rekordjahr kamen 1.678 Neugeborene im St. Joseph-Stift zur Welt. In diesem Jahr waren es per 16. August schon 523 Jungen und 479 Mädchen, darunter zwei Zwillingsgeburten (deshalb 1.002 Kinder).Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter…

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