gb 1 Kommentar

Eggerts Ostwind – Rute und Sack

Watte am Kinn, Gummistiefel, schwarzer, zerschlissener Mantel. Und vor allem ist da der Kartoffelsack aus dem Schuppen, in den das Dreirad nicht rein passt. Es rollt langsam ins Zimmer. Tja – und ein Strick um den dicken Weihnachtsmannbauch hält unseren Birkenreisigbesen, der sogleich über meinem Kopf kreist. Ein Gedicht stoppt die Gewaltandrohung. Einige Minuten später fahre ich mit dem Dreirad in den Weihnachtsbaum. Der Schaden ist erheblich, bleibende psychische Schäden der drohenden Rute wegen treten nicht auf. Die Erinnerung bleibt.

An die erinnerte ich mich neulich, als ich las, dass ein nordrhein-westfälischer Grünen-Politiker Weihnachtsmänner aller Art aufforderte, nicht mehr mit der Rute zu hantieren und so die Kinderseelen zu schonen. Eine regionale Zeitung führte umgehend eine Debatte dazu. Eltern, Psychologen, der Kinderschutzbund kamen zu Wort. (Vor)weihnachtliche Gebräuche, las man, wandelten sich, die Rute passe da nicht mehr dazu.

Gut, dachte ich. Woran werden sich dann die Kleinen erinnern? Dass der Computerbildschirm zu sperrig für den eleganten Weihnachtsmannbeutel und von einer Rute nichts zu sehen war? Woher auch kriegt man heute einen alten Kartoffelsack und einen Reisigbesen.

Ihr Hans Eggert

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Kommentar von howetzel
Was soll man von Grüner Logik (besser Unlogik) halten? Jetzt instrumentalisieren sie sogar Kinder wie letztlich in Katowice. Richtig, Kindersoldaten wie in Afrika ist schlimmer, nur wir sind nicht in Afrika.
Als Projektentwickler erneuerbare Energien weiß, ich wo das Problem mit Strom aus erneuerbaren Energien liegt: sie liefern nicht zuverlässig, nicht bedarfsgerecht! Da hilft auch weiterer Zubau nichts, da es weder eine örtliche noch eine zeitliche Gleichverteilung gibt! Es wird einfach nur mehr Abfall produziert! Solche dilettantische Planwirtschaft hatten wir schon mal! Marktversagen kann so eben auch nicht korrigiert werden- Umweltschutz als Glaubensbekenntnis hilft eben so wenig weiter wie die Antiautoritäre Erziehung! Kindeswohl ist wichtig, ohne gute Regeln wird’s aber nichts mit dem Wohl!

Neuer Chefarzt für Chirurgie

Pirna. Dr. med. Jakob Dobroschke hat am 1. Juli die Nachfolge als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie, Proktologie am Helios Klinikum Pirna von Dr. med. Judith Stiebitz angetreten. Die langjährige Chefärztin geht in ihren wohlverdienten Ruhestand. Dr. Stiebitz etablierte im Pirnaer Klinikum die moderne Viszeralchirurgie sowie die Koloproktologie und koordinierte das zertifiziertes Darmzentrum. »Wir bedanken uns bei ihr herzlich für ihr langjähriges Engagement und ihre fachliche Expertise als Chefärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie in den letzten 17 Jahren hier in Pirna«, so Dr. Katrin B. Möller, Klinikgeschäftsführerin im Helios Klinikum Pirna.Dr. Dobroschke wurde in Lich geboren und absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Regensburg. Er wechselt von der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Dresden »Carl Gustav Carus« nach Pirna. Sein Ziel ist es, den Fachbereich auch in den nächsten Jahren auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln und auszubauen. Als Facharzt für Chirurgie und Facharzt für Viszeralchirurgie mit den Zusatzbezeichnungen spezielle Viszeralchirurgie und Intensivmedizin hat  er große operative Erfahrungen in allen Gebieten seiner Disziplin. Neben der Bauchchirurgie liegen die Schwerpunkte des 42-jährigen in der chirurgischen Behandlung von Darmkrebserkrankungen, in der Leberchirurgie und in minimalinvasiven Operationstechniken. »Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Dobroschke einen erfahrenen Mediziner für die Behandlung unserer Patienten in der Klinik für Chirurgie I gewinnen konnten«, sagt Dr. MöllerDr. med. Jakob Dobroschke hat am 1. Juli die Nachfolge als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie, Proktologie am Helios Klinikum Pirna von Dr. med. Judith Stiebitz angetreten. Die langjährige Chefärztin geht in…

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Neuer Mitgliedsverein

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Der Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge heißt den Förderverein Voltigiersport Reit- und Fahrverein »Gestüt am Wilisch« e.V. als jüngstes Mitglied willkommen. KSB-Geschäftsführer Dietmar Wagner überreichte vor Kurzem die Mitgliedsurkunde.In dem 2017 gegründeten Verein aus Dippoldiswalde mit inzwischen rund 40 Mitgliedern bekommen insbesondere Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, beim Voltigieren Turnübungen und Kunststücke auf dem Rücken der Pferde einzustudieren. Die Nachwuchsförderung ist ein wichtiges Anliegen des Vereins. Das jüngste KSB-Mitglied arbeitet zudem eng mit dem Reit- und Fahrverein »Gestüt am Wilisch« im Kreischaer Ortsteil Lungkwitz zusammen. Vorsitzender des Fördervereins Voltigiersport Reit- und Fahrverein »Gestüt am Wilisch« e.V. ist seit Jahresbeginn  der 42-jährige Schmiedeberger Andreas Seyffarth. Er war zuvor als Fußball-Übungsleiter bei der SG Stahl Schmiedeberg aktiv, konnte dieses Ehrenamt aber aus beruflichen Gründen nicht mehr ausfüllen. Über seinen eigenen Nachwuchs kam er mit dem Förderverein Voltigiersport Reit- und Fahrverein »Gestüt am Wilisch« e.V. in Kontakt. Vor ein paar Monaten wurde Andreas Seyffarth dann zum Vorsitzenden gewählt. Nun freut er sich auf seine Aufgaben in dem neuen Verein. Weitere Ansprechpartnerin ist auch die erfahrene Schatzmeisterin Cornelia Radolf.Der aktuell 316. Verein des KSB bietet in seiner einzigen Abteilung mehrere Voltigier-Gruppen in verschiedenen Leistungsklassen an. Die jüngsten Vereinsmitglieder trainieren auf einem Gestüt in der Gemeinde Bannewitz. Die L-Gruppe und die Schritt-Gruppe sind auf einem Pferdehof im Kreischaer Ortsteil Quohren aktiv. Es gibt aktuell mehrere Trainerinnen. Der Verein ist zudem offen für weitere Übungsleiter. Einstudiert werden die Darbietungen der Voltigierer auf zwei Pferden.Der Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge heißt den Förderverein Voltigiersport Reit- und Fahrverein »Gestüt am Wilisch« e.V. als jüngstes Mitglied willkommen. KSB-Geschäftsführer Dietmar Wagner überreichte vor Kurzem die Mitgliedsurkunde.I…

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