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Eggerts Ostwind – Rost an allen Ecken

Haben Sie die »Gorch Fock« schon mal gesehen? Ein eleganter, knapp 90 Meter langer Segler, drei Masten, 23 Segel. Er gehört der Bundesmarine und dient als Schulschiff. Besser – diente. Denn er liegt seit einiger Zeit in einer Werft. Als teurer Sanierungsfall.

Und als solcher ist die »Gorch Fock« auch ein Sinnbild: Unsere Streitkräfte sind in die Jahre gekommen, es rostetet wie an der »Gorch Fock« an allen Enden und Ecken. Hubschrauber stottern, Flugzeuge aller Typen heben nicht ab, neue Ausrüstungen fehlen, Reformen stecken in bürokratischen Sümpfen fest. Seit Jahren wird gespart, ganze Regimente von Regierenden, Ministerialen, von hohen Offizieren und teuren Beratern versuchen erfolglos, die Bundeswehr in zeitgemäße Gänge zu bringen. Und selbst das einst erfolgsgewisse Lächeln Ursula von der Leyens, der derzeitigen Verteidigungsministerin, wirkt mittlerweile wie eingefroren.

Der jüngste Bericht des Wehrbeauftragten des Bundestages wird daran kaum etwas ändern, im Gegenteil. Auch neue Ankündigungen, künftig für grundlegende Besserung zu sorgen, drohen zu verhallen. Wäre die Bundeswehr ein normales Wirtschaftsunternehmen, bliebe wohl nur der Versuch, den ganzen Laden zu verkaufen. Doch wer will den schon.

Ihr Hans Eggert

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Eislöwen-Sonderzug auf nach Kassel

Dresden. Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden Wochenende auf Kassel und Freiburg. Auf ihrer Reise nach Hessen werden die Blau-Weißen am Freitag, 22. Februar, vom traditionellen Sonderzug und mehr als 300 Fans begleitet. Verletzungsbedingt nicht mit dabei ist weiterhin Verteidiger Sebastian Zauner. Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Alle Spiele, die jetzt vor uns liegen sind von enormer Bedeutung. Jede Mannschaft kämpft um die beste Platzierung und um jeden Punkt. Wir haben gegen die Huskies schon gute Auftritte gezeigt. Jetzt müssen wir auch wieder auswärts Punkte mitnehmen. Wir müssen mit viel Energie, aber dennoch diszipliniert auftreten. Gegen Freiburg ist die Ausgangslage nicht anders, auch wenn die Tabellensituation der Gäste sich etwas eindeutiger darstellt. Aber denken wir nur an Deggendorf, die ebenfalls nichts zu verschenken hatten. Wir können auf zwei Siege am letzten Wochenende aufbauen, müssen jetzt aber auch eine kleine Serie starten – gerade für den Kopf ist das mit Blick auf die kommende Phase der Saison absolut wichtig." Martin Davidek: „Wir wollen uns die beste Ausgangsposition verschaffen – und dazu ist es unverzichtbar, dass wir auch in Kassel wieder punkten. Dass uns mit dem Sonderzug so viele Fans begleiten, wird uns auf dem Eis sicher helfen. Kassel ist eine aggressive Mannschaft, aber wir haben schon bewiesen, dass wir das Team schlagen können." Das DEL2-Punktspiel bei den Kassel Huskies beginnt am Freitag, 22. Februar, 19.30 Uhr. Die Partie wird geleitet von den HSR Nicole Hertrich und Sascha Westrich. Am Sonntag, 24. Februar empfangen die Dresdner Eislöwen den EHC Freiburg 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Die HSR Tony Engelmann und Sascha Westrich leiten die Partie. Erstmalig setzen die Dresdner Eislöwen im Rahmen des Spiels einen Sledge-Hockey-Tag um. SpradeTV zeigt beide Spiele live. (pm) Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden Wochenende auf Kassel und Freiburg. Auf ihrer Reise nach Hessen werden die Blau-Weißen am Freitag, 22. Februar, vom…

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