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Eggerts Ostwind – Goldenes Kalb

Die Autobahn von R. nach B. befahre ich häufig. Weshalb meine Beobachtungen einen gewissen Gültigkeitswert erreicht haben: Die erste Hälfte der Strecke, 120 Kilometer, bietet nur zwei und obendrein kurze Tempobegrenzungen. Die zwei Fahrstreifen je Richtung sind zu jeder Tageszeit und an allen Wochentagen mäßig befahren, die Überholstreifen weitgehend frei – doch nur selten nutzt die ein Tempoliebhaber zum Tiefflug. Entspanntes Fahren bei Tempo 130 bis 150 also. Kaum weniger, selten mehr.

Die zweite Hälfte bietet nach einer Autobahneinmündung dichten Verkehr. Regelmäßig wird in Kolonne gefahren, die erlaubten »130« werden so gut wie nie erreicht, dafür aber geht’s nicht selten nur im Schritt-Tempo vorwärts. Die 130-Schilder jedenfalls braucht keiner. Doch sie stehen möglicherweise schon für die Zeit, da »130« generell gilt.

Das Hin und Her, das Dafür und Dagegen wogt derzeit wieder heftig, wobei die 130-Freunde unter anderem ins Feld führen, der Verkehr würde flüssiger. Das kann ich, siehe oben, so nicht bestätigen. Denn sicher ist: Ob 130 oder 200 – an der Zahl der Autos ändert das nichts. Wie überhaupt die Debatte auf den Beobachter eher wie ein alter, gut eingeübter Tanz wirkt – ums goldene Kalb der Deutschen.

Ihr Hans Eggert

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St. Joseph-Stift: Baby Nr. 1000 ist da

Dresden. Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter groß und ist bereits das dritte Kind seiner Eltern. Die kommen eigentlich aus Riesa, haben sich aber ganz bewusst für die Entbindung in dem Dresdner Krankenhaus entschieden. „Die Erfahrungen bei den Geburten meiner ersten beiden Kinder in einer anderen Klinik waren leider nicht so positiv. Deshalb bin ich auf die Suche gegangen. Aufgrund der Beckenendlage von Charlotte Mara habe ich mich im St. Joseph-Stift beraten lassen und war sofort überzeugt. Das Personal, das ruhige Arbeiten ohne Hektik und Stress haben mir ein sehr sicheres Gefühl gegeben. Auch dass man hier auf das Stillen und den Bindungsaufbau von Mutter und Kind so viel Wert legt, das ist etwas Besonderes, das findet man nicht überall", begründet die frischgebackene Mama Stefanie.   Im St. Joseph-Stift, das seit 2011 nach den Kriterien von WHO und UNICEF als "Babyfreundliche Geburtsklinik" zertifiziert ist, gibt es  nicht nur ärztlich und pflegerisch, sondern auch räumlich beste Voraussetzungen für Entbindungen:  Drei Kreißsäle, ein Entbindungsraum für Wassergeburten, Wehenzimmer, ein OP-Saal für Kaiserschnittentbindungen sowie wohnliche Ein- und Zweibettzimmer, die auch als Familienzimmer genutzt werden. Das ganzheitliche Betreuungskonzept kommt bei den Dresdnern gut an: Im vergangenen Rekordjahr kamen 1.678 Neugeborene im St. Joseph-Stift zur Welt. In diesem Jahr waren es per 16. August schon 523 Jungen und 479 Mädchen, darunter zwei Zwillingsgeburten (deshalb 1.002 Kinder).Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter…

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