Sandro Paufler

Diese Regeln gelten bei der Überlastungsstufe in Sachsen

Sachsen. Die Krankenhäuser im Freistaat kommen an ihre Belastungsgrenze. Die sogenannte Überlastungsstufe tritt damit ab 19. November in Kraft. Dabei gelten in weiten Teilen des öffentlichen Lebens verschärfte Corona-Maßnahmen. WochenKurier fasst die wichtigsten Regeln zusammen.

Wann ist die Überlastungsstufe erreicht? Wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen sachsenweit 1.300 Betten auf den Normalstationen und maximal 420 Betten auf den Intensivstationen belegt sind, gilt die Überlastungsstufe und damit verschärfte Corona-Maßnahmen. Sollte der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder fallen, geht es zurück in die Vorwarnstufe und die Corona-Maßnahmen werden gelockert.

Kontaktbeschränkung: In der Überlastungsstufe können sich die Mitglieder eines Hausstandes nur mit einer weiteren Person treffen. Geimpfte, Genesene und Kinder bis zu 16 Jahren werden hierbei nicht mitgerechnet.

Veranstaltungen: Bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern haben fortan nur noch Geimpfte oder Genesene Zutritt. Außerdem werden die Kontakte erfasst, es besteht Mundschutzpflicht sowie das Wahren des Abstandes. Weihnachtsmärkte bilden bisher eine Ausnahme: Auf die 2G-Regel, die Kontakterfassung und Maskenpflicht darf verzichtet werden, wenn Flanier- und Verweilbereiche eingerichtet werden und sich nicht mehr als 1.000 Personen gleichzeitig aufhalten.

2G-Regel ausgeweitet: Die 2G-Regel wird ausgeweitet auf Friseur- und Kosmetikbetriebe, Tattoo-Studios, Hallenbäder, Fitness-Studios, Kulturbetriebe sowie Spielotheken.

Versammlungen/Demonstrationen: Öffentliche Versammlungen sind in der Überlastungsstufe auf maximal zehn Personen begrenzt. Geimpfte und genesene Personen müssen in dieser Regelung mitgezählt werden.

ÖPNV: Für den öffentlichen Nahverkehr gilt das Tragen einer FFP-2 Maske. Schüler sind von dieser Regelung ausgenommen.

Arbeit: Arbeitgeber sollten ihren Beschäftigten weitestgehend Homeoffice anbieten. Außerdem wird empfohlen, Arbeitnehmern dreimal wöchentlich Corona-Schnelltests anzubieten.

Schnelltests: Alle Bürgerinnen und Bürger haben laut Verordnung wieder den Anspruch auf mindestens einen Schnelltest pro Woche in einem Testzentrum.

  • Testzentren Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge >>HIER<<

 

Testpflicht für Beschäftigte: Das Pflegepersonal in Pflegeeinrichtungen sowie in Krankenhäusern, das direkt am Patienten arbeitet, muss einen täglichen Testnachweis führen. Corona-Kontrollen: Die Landkreise sind angewiesen, die strengeren Corona-Maßnahmen zu kontrollieren. Dabei helfen Kräfte des Gesundheits- und Ordnungsamtes sowie Kräfte der Polizei.

Ausgangsbeschränkungen: Landkreise dürfen über Ausgangsbeschränkungen und die Schließung von Einrichtungen verfügen. Allerdings nur bis zum 25. November, da bis dahin die aktuelle Corona-Schutzverordnung gilt.

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