Sandro Paufler

Die Gastro-Regeln für Sachsen

Sachsen. Pünktlich zum Wochenende dürfen Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten wieder öffnen. Der deutschlandweite Urlaub ist ebenfalls wieder gestattet. Die Sächsische Landesregierung hat somit die größten Lockerungen bundesweit beschlossen.

Kein Mundschutz für Gäste notwendig

Gute Nachrichten für alle sächsischen Gastronomie- und Hotelbetreiber. Die Regelungen der Landesregierung sind sehr liberal gestaltet. Es gibt keine Öffnungszeitenbegrenzung oder eine Beschränkung der Gäste. Ausschlaggebend ist der Mindestabstand von 1,50 Meter zum Nachbartisch. Des Weiteren gilt nur für das Mitarbeiterpersonal das Tragen von Mund-und Nasenschutzmasken. Die Gäste sind nicht verpflichtet einen Mund- und Nasenschutz tragen. Am Restauranteingang muss der Betreiber den Gast über das Hygienekonzept hinweisen. Ein Mitarbeiter ist für die Einhaltung des Hygienekonzeptes verantwortlich und bei Kontrollen direkter Ansprechpartner. Die Tische und Räumlichkeiten sollten regelmäßig gereinigt werden und das Geschirr muss vor dem Wiederbenutzen vollständig abgetrocknet sein. Bei Selbstbedienung wird das Besteck vom Servicepersonal gereicht. Auf den Toiletten muss Desinfektionsspray vorhanden sein.

Auch Bars dürfen wieder öffnen. Untersagt ist allerdings das verzehren der Getränke am Tresen. Der Betreiber muss deswegen für ausreichend Sitzplätze sorgen und den Mindestabstand zu den Tischen wahren. Bei Biergärten gelten die gleichen Regeln wie in den Gaststätten.

Essen mit Oma und Opa wieder möglich

In Sachsen ist es möglich mit Personen von zwei Hausständen Essen zu gehen. Die Anzahl der Menschen spielt dabei keine Rolle. In Zukunft darf also wieder eine Familie mit beispielsweise fünf Personen Oma und Opa zum Essen einladen. Das bargeldlose Bezahlen wird empfohlen. Die Entnahme von offenen Speisen, Buffetangebote und Shisha Bars bleiben weiterhin untersagt

Kontrollen angekündigt

Wirtschaftsminister Martin Dulig appellierte an alle Gäste und Betreiber sich an die Regelungen zu halten. Vom ersten Tag an, werde es Kontrollen durch die Ämter geben. „Es liegt weiterhin an uns allen, dass wir mit dem Vertrauensvorschuss vernünftig umgehen“, so Dulig. Die Landesregierung lobt die Vernunft der Bürger und hofft das die Infektionszahlen weiterhin niedrig bleiben, damit weitere Lockerungen beschlossen werden können.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Ein Durchhalte-Bonbon zum Tag des Nachbarn

Rothenburg. In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet. „Durchhalten“ war vor allem für viele ältere Menschen die Devise der vergangenen Wochen.  In der Woche vom 25. bis 29. Mai konnten die Bürger und Besucher in vielen Rothenburger Geschäften, Einkaufsmöglichkeiten und im Mehrgenerationenhaus ein Glückskleeblatt entdecken. Die Menschen wurden bspw. mit den Slogans „Danke sagen“ oder „Glück teilen“ dazu eingeladen, den süßen Bonbon-Gruß an liebe Menschen in ihrer Nachbarschaft zu verschenken oder einfach selbst zu naschen.  Die Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe – ansässig im Rothenburger Mehrgenerationenhaus – hat die Aktion gestartet. Man freue sich über jeden, der die Gelegenheit zum Freude machen genutzt hat, so Daniela Teßmer von der Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen arbeiten im Auftrag des Landkreis Görlitz und beraten, informieren und vermitteln Pflegebedürftige und Nachbarschaftshelfer. Wer selbst als Nachbarschaftshelfer tätig werden möchte oder auf der Suche nach einem geeigneten Nachbarschaftshelfer im Raum Niesky, Rothenburg und Reichenbach ist, kann sich an das Mehrgenerationenhaus Rothenburg wenden.  In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet.…

weiterlesen

Seniorin stirbt bei Unfall - Polizei sucht Zeugen

Mittelherwigsdorf. Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung Zittau fahrenden Auto eines 30-Jährigen erfasst. Durch den Aufprall geriet die Frau auf die Gegenfahrbahn, wo sie das Auto eines 73-Jährigen erfasste. Rettungskräfte kamen vor Ort und reanimierten die Seniorin. Sie zog sich bei dem Unfall jedoch derart schwere Verletzungen zu, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der 30-jährige Autofahrer verletzte sich leicht und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Straße musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst nahm seine Arbeit auf und ermittelt nun die Ursachen des Geschehens. In diesem Zusammenhang sind die Ermittler auf Zeugenhinweise angewiesen. Insbesondere suchen sie den Fahrer des Fahrzeuges, hinter dem die ältere Frau hervortrat. Bei diesem Fahrzeug soll es sich möglicherweise um einen grauen Transporter handeln. Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier Bautzen unter der Rufnummer 03591/3670 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung…

weiterlesen