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Deutschland sagt Danke

Sachsen. Am 12. Mai ist Tag der Pflege – auch ohne Veranstaltungen

Es ist offensichtlich: Die Pflegerinnen und Pfleger in Deutschland haben mehr Anerkennung verdient. An jedem Tag sind sie unermüdlich für andere da, stellen das eigene Wohl hintenan, sind rund um die Uhr im Einsatz, haben jederzeit ein offenes Ohr und retten häufig genug Leben.

Nicht erst die Corona-Krise zeigt, wie unersetzlich Pflegerinnen und Pfleger sind – aber gegenwärtig wird es besonders deutlich. Bleibt zu hoffen, dass die Pandemie zumindest den einen positiven Effekt mit sich bringt, dass die Gehälter in der Pflege steigen.

Die Situation ist eigentlich erstaunlich, genießen die Vertreter der Pflegeberufe doch in der Gesellschaft eine außerordentlich hohe Wertschätzung. Die Deutschen wissen, was sie an den Kranken- und Altenpflegerinnen und -pflegern haben, und sie sind ihnen dankbar. Und auch Ärzte und Krankenhäuser sind sich vollkommen darüber im Klaren, dass sie ohne ihre Helfer nutzlos wären.

Aber zur Realität gehört auch, dass die Mehrzahl der Pflegenden ihren Beruf nicht aus finanziellen Gründen gewählt haben, sondern aus innerer Überzeugung. Natürlich ist es bei aller Anstrengung ein gutes Gefühl und persönlich außerordentlich erfüllend, einem anderen Menschen in Not das Leben erleichtert zu haben, Schmerzen gelindert zu haben, zur Alltagsbewältigung oder gar zur Lebensrettung beigetragen zu haben. Dann kommt auch regelmäßig ein »Dankeschön« von den Betroffenen. Das freut und motiviert die Pflegerin oder den Pfleger und ist zumindest eine kleine Belohnung für die täglichen Mühen.

Aufgrund der aktuellen Situation fallen die Veranstaltungen anlässlich des Tags der Pflege im Jahr 2020 fast vollständig aus. Das Motto »Nursing the World to Health« – »Die Welt gesundpflegen« – trifft aber selten so sehr den Kern der Wahrheit wie im Angesicht dieser beispiellosen Pandemie.

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Ein Durchhalte-Bonbon zum Tag des Nachbarn

Rothenburg. In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet. „Durchhalten“ war vor allem für viele ältere Menschen die Devise der vergangenen Wochen.  In der Woche vom 25. bis 29. Mai konnten die Bürger und Besucher in vielen Rothenburger Geschäften, Einkaufsmöglichkeiten und im Mehrgenerationenhaus ein Glückskleeblatt entdecken. Die Menschen wurden bspw. mit den Slogans „Danke sagen“ oder „Glück teilen“ dazu eingeladen, den süßen Bonbon-Gruß an liebe Menschen in ihrer Nachbarschaft zu verschenken oder einfach selbst zu naschen.  Die Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe – ansässig im Rothenburger Mehrgenerationenhaus – hat die Aktion gestartet. Man freue sich über jeden, der die Gelegenheit zum Freude machen genutzt hat, so Daniela Teßmer von der Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen arbeiten im Auftrag des Landkreis Görlitz und beraten, informieren und vermitteln Pflegebedürftige und Nachbarschaftshelfer. Wer selbst als Nachbarschaftshelfer tätig werden möchte oder auf der Suche nach einem geeigneten Nachbarschaftshelfer im Raum Niesky, Rothenburg und Reichenbach ist, kann sich an das Mehrgenerationenhaus Rothenburg wenden.  In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet.…

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Seniorin stirbt bei Unfall - Polizei sucht Zeugen

Mittelherwigsdorf. Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung Zittau fahrenden Auto eines 30-Jährigen erfasst. Durch den Aufprall geriet die Frau auf die Gegenfahrbahn, wo sie das Auto eines 73-Jährigen erfasste. Rettungskräfte kamen vor Ort und reanimierten die Seniorin. Sie zog sich bei dem Unfall jedoch derart schwere Verletzungen zu, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der 30-jährige Autofahrer verletzte sich leicht und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Straße musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst nahm seine Arbeit auf und ermittelt nun die Ursachen des Geschehens. In diesem Zusammenhang sind die Ermittler auf Zeugenhinweise angewiesen. Insbesondere suchen sie den Fahrer des Fahrzeuges, hinter dem die ältere Frau hervortrat. Bei diesem Fahrzeug soll es sich möglicherweise um einen grauen Transporter handeln. Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier Bautzen unter der Rufnummer 03591/3670 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung…

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