Carola Pönisch

Corona-Hilfe jetzt auch für Einzelpersonen

Sachsen. Gute Nachrichten aus dem Sächsischen Kultusministerium: Die Förderrichtlinie für Corona-Härtefälle in der Kultur ist bis zum 31. Dezember 2021 verlängert sowie auf Musik-Clubs und Spielstätten, die von Einzelpersonen betrieben werden, erweitert worden.

Offenbar rechnet die Sächsische Regierung damit, dass die Corona-Pandemie auch im Jahr 2021  für große Unsicherheiten im Kulturbereich sorgen wird. Deshalb gilt die Förderrichtlinie für Corona-Härtefälle künftig nicht mehr nur für freie Theater, Festivals und kulturelle Vereine, sondern auch für Einzelunternehmer eine Einrichtung, z.B. einen Musik-Club. 

"Hier wies das Förderprogramm bislang eine Lücke auf, die wir mit der heutigen Änderung der Richtlinie geschlossen haben«, sagt Sachsens Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch. 

Wer bekommt jetzt die Hilfe?

Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik, die im Haupterwerb Einzelunternehmer oder selbständige Angehörige der Freien Berufe sind. Voraussetzung ist, dass der Betrieb einer kulturellen Spielstätte ihr hauptsächlicher Unternehmenszweck ist, die Spielstätte mindestens 24 kulturelle Veranstaltungen pro Jahr vorweisen kann, die Veranstaltungen allgemein öffentlich zugänglich sind und die Spielstätte maximal 2.000 Besucherplätze (sitzend/stehend) besitzt.

Wo gibt es Anträge?

Das Antragsverfahren und die Auszahlung erfolgt über die SAB. Antragstellungen seitens der von Einzelpersonen betriebenen Spielstätten sind bei der SAB ab Anfang der 48. Kalenderwoche möglich. Alle übrigen Antragsberechtigten können ihre Anträge weiterhin fortlaufend einreichen.

Anträge mit einem Liquiditätsbedarf für 2020 können noch bis 31. Dezember 2020 gestellt werden. Anträge mit einem Liquiditätsbedarf für das Jahr 2021 können ab 1. Januar 2021 bis zum 20. November 2021 gestellt werden.

Weitere Infos gibt's hier

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