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Ab 1. März gilt Masern-Impfpflicht

Am 1. März tritt das Masernschutzgesetz bundesweit in Kraft. Das Gesundheitsministerium begrüßt die einsetzende Masernimpfpflicht. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass die erforderliche Immunisierung von 95 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, die für den Schutz der gesamten Bevölkerung nötig sind, allein mit Aufklärung nicht zu erreichen sind.

Gesundheitsministerin Petra Köpping erklärt: "Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten für den Menschen. Für Kinder unter 5 Jahren und Erwachsene können Masern zu schweren Komplikationen führen. Durch eine solidarische Masernimpfung hilft somit auch jeder den Menschen, die sich nicht selbst vor Masern schützen können. Gemeinsam können wir es schaffen, diese gefährliche Krankheit, die schwere Spätfolgen verursachen und mitunter zum Tod führen kann, auszurotten."

Die Pflicht der Impfung gegen Masern gilt für Kinder in Schulen und Kitas sowie pädagogisches und medizinisches Personal. Hier wird die Gefahr der Ansteckung als am größten angesehen. Ein Nachweis über den Impfschutz für bereits Beschäftigte in den Einrichtungen muss bis zum 31. Juli 2021 vorgelegt werden. Bei fehlender Impfung wird das Gesundheitsamt informiert. Die Verhängung eines Tätigkeitsverbots, sowie die Auferlegung eines Bußgeldes in Höhe von 2.500 Euro können folgen. Ohne nachgewiesene Impfung darf niemand in den Einrichtungen neu betreut werden. Ausgenommen sind Personen, die einer gesetzlichen Schul- und Unterbringungspflicht unterliegen. Hierbei muss unverzüglich das Gesundheitsamt informiert werden. Der säumigen Person bzw. dessen Sorgeberechtigten kann ein Bußgeld auferlegt werden. Das Bußgeld kann jedes Schuljahr erneut ausgesprochen werden. Eine Zwangsimpfung erfolgt nicht.

Im Untersuchungsjahr 2018/19 waren in Sachsen 97,5 Prozent der Kindergartenkinder vollständig gegen Masern geimpft. Zum Zeitpunkt der Schulaufnahmeuntersuchung waren 85,0 Prozent der Erstklässler in Sachsen vollständig geimpft. (pm)

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