"Mafia Mia"-Dinnershow auf 2021 verschoben

Dresden. Das Jubiläumsprogramm stand, das Hygienekonzept war genehmigt, doch nun muss die Dinnershow Mafia Mia abgesagt werden. Sie sollte am 27. November Premiere feiern. Jetzt ist sie verschoben auf die Zeit vom 26. November 2021 bis 16. Januar 2022.   Grund für diese Entscheidung sind die derzeitig geltenden Corona-Maßnahmen, nach denen die geplante intensive Probenzeit und die ersten Vorstellungen im November nicht umsetzbar sind. Ob sich die Situation im Dezember ändern wird, ist nicht vorhersehbar, und das birgt ein großes Risiko. „Die neuen Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona machen die Vorbereitung und Durchführung unserer Dinnershow unmöglich.“, erklärt Veranstalter Mirco Meinel von der First Class Concept GmbH. „Wir sind unendlich traurig, denn das ganze Team vom Künstler bis hin zum Ticketverkauf hat viele Monate für diese Show gearbeitet und gerade in den letzten Wochen mit Zuversicht Vollgas gegeben. Ich danke meinem Team, das so viel Elan gezeigt hat. Lasst uns nächstes Jahr mit neuer Energie starten!“  Tickets: Umtausch für 2021 „Gerne tauschen wir die Tickets in Gutscheine für die nächste Spielzeit um.“, so Mirco Meinel. “Wir hoffen sehr, dass uns die Mafia-Mia-Fans die Treue halten und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.“ Das Ticketbüro ist erreichbar unter info@mafia-mia.de oder Telefon 0351/4276461.Das Jubiläumsprogramm stand, das Hygienekonzept war genehmigt, doch nun muss die Dinnershow Mafia Mia abgesagt werden. Sie sollte am 27. November Premiere feiern. Jetzt ist sie verschoben auf die Zeit vom 26. November 2021 bis 16. Januar 2022.  …

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Striezelmarkt: Baum kommt, Markt unklar

Dresden. Immerhin: Auf dem Dresdner Altmarkt wird auch in diesem Jahr eine große Tanne stehen und in der Adventszeit bis zum Weihnachtsfest leuchten. Gefällt wird der Baum am 31. Oktober in der Dresdner Heide, danach per Tieflader-Lkw über Radeberger Landstraße, Fischhaus- und Bautzner Straße ins Stadtzentrum gebracht. Ab 12 Uhr wird der Transport auf dem Altmarkt eintreffen und das Baumaufstellen beginnen. Was wird aus dem 586. Dresdner Striezelmarkt? Alles andere rund um den diesjährigen Striezelmarkt ist wieder offen. "Durch die Corona-Pandemie ist der Striezelmarkt von zahlreichen Veränderungen und auch Unwägbarkeiten geprägt“, so Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Nur der Baum bliebe "eine unumstößliche Konstante unserer städtischen Advents- und Weihnachtstradition". Fakt ist: Der Striezelmarkt kann im November in seiner neu geplanten Form nicht stattfinden. Auf Grund des Infektionsgeschehens und nach den Festlegungen der Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sind ab 2. November Veranstaltungen bis Ende November untersagt. Das betrifft auch die thematischen Weihnachtsmärkte. „Wir verfolgen den Gedanken der Weihnachtsstadt Dresden dennoch weiter und prüfen, welches weihnachtliche Geschehen nach den Festlegungen in der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin im Dezember denkbar wäre“, sagt Hilbert. Und Wirtschaftschef Dr. Robert Franke erklärt: „Wir wissen um die wirtschaftliche Relevanz des Striezelmarktes für Händler, Gastronomen und den Einzelhandel und versuchen Weihnachtmärkte in Dresden zu ermöglichen. Deshalb werden wir uns jetzt mit den Händlern und sonstigen Beteiligten vom Striezelmarkt und den thematischen Weihnachtsmärkten in Verbindung setzen und darüber sprechen, wer in welcher Form im Dezember gern auf den Märkten vertreten wäre." Immerhin: Auf dem Dresdner Altmarkt wird auch in diesem Jahr eine große Tanne stehen und in der Adventszeit bis zum Weihnachtsfest leuchten. Gefällt wird der Baum am 31. Oktober in der Dresdner Heide, danach per Tieflader-Lkw über Radeberger…

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Eislöwen gegen Eispiraten und Tigers

Dresden. Mit dem Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau am Freitag, 30. Oktober, und dem Testspiel in Bayreuth am Sonntag, 1. November, endet die Vorbereitung der Dresdner Eislöwen auf die neue Saison in der DEL2. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie will das Team von Trainer Rico Rossi mit Erfolgserlebnissen Selbstvertrauen für den Saisonstart tanken. Dabei kann Rossi wieder auf Steve Hanusch bauen. Der Abwehrspeler steht wieder zur Verfügung. Das Heimspiel gegen Crimmitschau ist für die Eislöwen das vorerst letzte mit Zuschauern. Nach dem Beschluss der Bundesregierung und der Länderchefs werden im November keine Fans in den Stadien die Spiele verfolgen können. Rico Rossi: „Es ist die letzte Chance vor dem Saisonstart unseren Fans zu zeigen, was für ein Team wir sind. Die Mannschaft soll die Atmosphäre noch einmal aufsaugen, denn die Unterstützung wird zum Saisonstart auf jeden Fall fehlen.“ Durch die neuen Vorgaben der Regierung und des Gesundheitsamtes kann es vereinzelt zu Umsetzungen im Sitzplatzbereich kommen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Die Dresdner Eislöwen bitten darum, den Anweisungen des Ordnerpersonals zu folgen. Die Umsetzungen erfolgen ausschließlich im Bereich der gleichen Kategorie. Es werden wieder alle Eingänge auf der Ost- und Westseite der EnergieVerbund Arena ab 18.30 Uhr geöffnet. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Arena ist verpflichtend sowie die Abgabe eines vorher ausgefüllten Gesundheitsbogens. Geleitet wird das Heimspiel der Dresdner Eislöwen von den Hauptschiedsrichtern Carsten Lenhart und Jens Steinecke. Spielbeginn ist 19.30 Uhr. Am Sonntag geht es für das Rossi-Team mit dem letzten Test in Bayreuth weiter. Nach der 1:3-Heimpleite am vergangenen Sonntag soll in Bayreuth ein positiver Abschluss der Vorbereitung her. 17 Uhr ist Bully. Kevin Salewski und Ulpi Sicorschi sind die Hauptschiedsrichter. Beide Spiele der Dresdner Eislöwen werden wieder live bei SpradeTV übertragen und in der neuen Eislöwen-App im Liveticker begleitet. (pm/Dresdner Eislöwen)Mit dem Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau am Freitag, 30. Oktober, und dem Testspiel in Bayreuth am Sonntag, 1. November, endet die Vorbereitung der Dresdner…

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Görlitz regelt Stadtrundfahrten neu

Görlitz. Die Zahl der Stadtrundfahrten hat in Görlitz in den vergangenen Monaten zugenommen. Das ist aus touristischer Sicht erfreulich, bringt aber auch den Effekt mit sich, dass auf dem Obermarkt sehr oft viele Busse stehen. Deswegen will die Stadt ab kommendem Jahr eine neue Regelung für die Abfahrtsstellen schaffen. Es sei jetzt wichtig, „die verschiedenen Interessen der Altstadtnutzer zu koordinieren“, heißt es aus der Verwaltung. Den Anwohnern und Gästen der Stadt müsse weiter ermöglicht werden, „den Obermarkt und die Brüderstraße als Stadtraum zu erleben, der nicht dauerhaft von Bussen verstellt ist.“ Daher soll es ab kommendem Jahr eine neue Regelung geben. Die Abfahrtsstellen auf dem Obermarkt werden dann über eine Sondernutzungserlaubnis jeweils für zwölf Monate vergeben. Oberbürgermeister Octavian Ursu, Bürgermeister Dr. Michael Wieler, Amtsleiter Torsten Tschage und Frank Elmenthaler vom Sachgebiet Straßenverkehr haben dazu mit den Unternehmen gesprochen.  Die Unternehmer können gemäß einer in Kürze folgenden Bekanntmachung (erscheint Ende Dezember auf der Homepage der Stadt und im Amtsblatt) ihr Interesse für eine oder mehrere Abfahrtsstellen bekunden. Die Stadt Görlitz wird ab kommenden Jahr alle Abfahrtsstellen ausweisen. Sie werden sich auf der Süd- und Nordseite des Obermarktes sowie auf dem Klosterplatz befinden. Speziell für Elektrofahrzeuge wird es zwei Abfahrtsstellen auf der Westseite des Untermarktes in der Nähe des Rathauses geben.  Die Fahrzeuge dürfen, mit Ausnahme der Pferdekutschen, maximal 15 Minuten vor Abfahrt und maximal 15 Minuten nach dem Ausstieg in der Abfahrtstelle verbleiben. Ein Warten oder Abstellen von Fahrzeugen über den genannten Zeitraum hinaus ist nicht gestattet.   Pro Unternehmen wird jeweils nur ein Standort vergeben. Bei mehreren Bewerbern entscheidet das Los. Dem Inhaber der Sondernutzungserlaubnis wird aber gestattet, die Abfahrtsstelle auch anderen Unternehmern des Personenverkehrs (auf für Fahrzeuge mit anderen Antriebsarten) oder Fuhrunternehmern mit Pferdekutschen, im Rahmen der ihm erteilten Erlaubnis zur Mitnutzung und zu gleichen Konditionen zur Verfügung zu stellen.Die Zahl der Stadtrundfahrten hat in Görlitz in den vergangenen Monaten zugenommen. Das ist aus touristischer Sicht erfreulich, bringt aber auch den Effekt mit sich, dass auf dem Obermarkt sehr oft viele Busse stehen. Deswegen will die Stadt ab…

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MagentaSport überträgt erstmals die DEL2

Dresden. Am 6. November überträgt MagentaSport erstmalig den Saisonstart der DEL2 mit dem Derby Löwen Frankfurt gegen die Kassel Huskies. Darüber hinaus werden an sechs Sonntagen jeweils nachmittags ein Top-Spiel aus der DEL2 übertragen. Selbstverständlich werden alle Partien auch weiterhin in gewohnter Form bei SpradeTV mitzuverfolgen sein. Dank der zusätzlichen Kooperation mit MagentaSport, gelingt es der Liga, die Reichweite deutlich zu erhöhen. Dies ist für die 2. Liga, gerade in dieser coronabedingt schwierigen Saison, ein wichtiger Schritt. Nachfolgende Spiele sind für die Übertragung bei MagentaSport geplant: 6. November, 19.30 Uhr – 1. Spieltag – Löwen Frankfurt vs. EC Kassel Huskies 8. November, 17 Uhr – 2. Spieltag – Dresdner Eislöwen vs. Lausitzer Füchse 15. November, 17 Uhr – 4. Spieltag – Dresdner Eislöwen vs. Löwen Frankfurt 22. November, 17 Uhr – 6. Spieltag – Bietigheim Steelers vs. Löwen Frankfurt 29. November, 18 Uhr – 8. Spieltag – ESV Kaufbeuren vs. Löwen Frankfurt 6. Dezember, 17 Uhr – 10. Spieltag – ESV Kaufbeuren vs. Lausitzer Füchse 13. Dezember, 17 Uhr – 12. Spieltag – Bietigheim Steelers vs. Ravensburg Towerstars René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2: „MagentaSport ist auch die Heimat für hochklassigen Eishockeysport. Wir freuen uns, dass die DEL2 in der ersten Saisonphase mit wöchentlich einem Top-Spiel bei MagentaSport live auf einem festen Programmplatz gezeigt wird. Erstmals wird die Liga einen sportlichen Aufsteiger für die höchste deutsche Spielklasse, der Penny DEL, ausspielen. Die vielen eishockeybegeisterten Zuschauer können sich somit auf spannende und hochklassige Partien aus der DEL2 freuen." Am 6. November überträgt MagentaSport erstmalig den Saisonstart der DEL2 mit dem Derby Löwen…

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Kein Karls für Bannewitz

Bannewitz. Sachsens erstes »Karls Erlebnisdorf« kommt nach Döbeln. Ein privater Grundstückseigentümer verhinderte die Ansiedlung in Bannewitz. Die Ernüchterung saß tief beim Bannewitzer Bürgermeister Christoph Fröse (parteilos), der sich seit Jahren für die Ansiedlung von Karls Erlebnishof in seiner Gemeinde stark gemacht hat. Im Januar reiste Fröse dafür auch nach Elstal bei Berlin, um von Robert Dahl, Leiter von Karls Tourismus GmbH, alles zum Erlebnisdorf erklärt zu bekommen. Die Ansiedlung von Sachsens erstem Karls vor den Toren Dresdens wäre eine große Chance für die gesamte Region gewesen. Ab 2021 sollte in Bannewitz an der A 17 der Erlebnispark für 13 Millionen Euro entstehen. Rund 85 Mitarbeiter hätten hier Arbeit finden können. Doch Robert Dahl änderte seinen Plan. Nun geht es nach Döbeln, das bestimmt auch wegen seiner zentralen Lage zwischen Dresden, Leipzig und Chemnitz als Plan B für die Ansiedlung im Freistaat auserkoren wurde. Genauere Gespräche mit Döbeln habe es allerdings erst seit etwa einem halben Jahr gegeben. Wenn alles klappt, wird der Park an der Kreuzung von A 14 und B 169 im Sommer 2022 Eröffnung feiern. Karls Idee Schon Robert Dahls Großvater »Karl« Dahl hatte ab 1921 einen eigenen Hof in der Nähe von Rostock und verkaufte seine Waren auf dem Wochenmarkt. Dessen Sohn Karl-Heinz spezialisierte sich später auf Erdbeeranbau in der Nähe von Lübeck und sein Sohn Robert eröffnete 1993 in Rövershagen bei Rostock den ersten Erdbeerhof mit Hofladen und Speiseangeboten als Markt und Erlebnis in Einem. Seither entstanden vier weitere Erlebnisdörfer, vornehmlich im Ostsee-Raum. Der Eintritt in Karls Erlebnisdörfer ist grundsätzlich frei. Im Hofladen gibt es Produkte, zumeist im Zusammenhang mit Erdbeeren und aus eigener Produktion, zu kaufen. Daneben eine Schaumanufaktur, Restaurants und Fahrgeschäfte. Karls ist der größte Erdbeerproduzent Deutschlands. Grundstückseigentümer Bannewitz war zwar der klare Favorit für die Ansiedlung von Karls. Alles hing aber auch davon ab, ob die beiden Grundstückseigentümer verkaufen würden, denn das Gelände befindet sich in privater Hand. Es gehört dem Unternehmen Globus und der Dresdner Vorgebirgs-Agrar AG. Doch einer der beiden Eigentümer stellte sich quer und wollte nicht verkaufen. Globus wollte die Fläche in Bannewitz so lange nicht freigeben, bis es grünes Licht für den Bau des Supermarktes in Dresden bekommen würde. Für Bannewitz ist dies eine bittere Entscheidung, denn Karls wäre nicht nur ein weiterer Tourismusmagnet für die Region geworden, er hätte Arbeitsplätze geschaffen und Steuereinnahmen für die Gemeinde generiert. Auch für Gäste aus Tschechien und Polen wäre Bannewitz die bessere Adresse gewesen. Neben dem örtlichen Stadtrat hatte auch der Stadtrat von Dresden seine Zustimmung signalisiert. Nicht unumstritten Allerdings gab es auch Bürger, besonders in den zum geplanten Erlebnisdorf benachbarten Wohnhäusern, die sich ablehnend zum Projekt positioniert hatten. Sie befürchteten Lärm in ihrem Wohngebiet und Verkehrschaos für die angrenzenden Straßen. Oft wird auch kritisiert, dass Karls ausschließlich Erdbeeren seiner eigenen Felder in Rövershagen bei Rostock in den Erdbeerdörfern verkauft. Nicht gerade regional. Zudem gibt es nur wenige Kilometer von Bannewitz entfernt schon ein Erlebnisland: Oskarshausen in Freital-Burgk. Vielleicht hätte Karls für dieses auch eine ungünstige Konkurrenzsituation dargestellt. (Roberto Rink)Sachsens erstes »Karls Erlebnisdorf« kommt nach Döbeln. Ein privater Grundstückseigentümer verhinderte die Ansiedlung in Bannewitz. Die Ernüchterung saß tief beim Bannewitzer Bürgermeister Christoph Fröse (parteilos), der sich seit Jahren für die…

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