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Triathlongeschichte in der Lausitz geschrieben

LK OSL. Sub7 und Sub8 hieß die Mission für vier internationale Ausnahmeathleten im Triathlon. Es wurde um jede Sekunde gerungen.

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Hinter der geheimnisvollen Bezeichnung Sub7 und Sub8 verbirgt sich das Durchbrechen der Schallmauer im Triathlon, also 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und 42,2 Kilometer laufen auf unter acht Stunden bei den Frauen (Sub8) und bei den Männern unter sieben Stunden (Sub7). Dazu traten vier internationale Stars der Szene in der Lausitz an. Kristian Blummenfelt aus Norwegen, Joe Skipper aus Großbritannien sowie Nicola Spirig aus der Schweiz und die Britin Katrina Matthews waren die Protagonisten. Von dem Veranstalter der Mana Group aus Australien wurden der Senftenberger See und der Lausitzring als ideale Lokation für den Weltrekordversuch auserkoren.

 

Der Startschuss viel für die Frauen am Pfingstsonntag um 7 Uhr und bei den Herren um morgens auf Höhe des Senftenberger Stadthafens. Die erste Wechselzone war dann am Strand von Großkoschen, von wo es per Rad erst auf die B 96 und dann über die B 169 in Richtung Lausitzring ging, wo die Mehrzahl der Radkilometer auf dem DEKRA Testoval abgespult wurden. Innerhalb des Testovals ging es dann auf die Marathonstrecke, wobei die Temperaturen schon an der 30-Grad-Grenze kratzten, also nicht einfache Bedingungen für den abschließenden Lauf.

 

Aufgrund der idealen Bedingungen und mit Hilfen von Tempomachern waren schließlich alle vier Athleten auf Weltrekordkurs und unterboten die sieben beziehungsweise acht Stunden. Die absoluten Gewinner und somit Weltrekordhalter waren im Ziel Kristian Blummenfelt und Katrina Matthews.

 

"Nicola, Kat, Joe und ich sind heute angetreten, um gemeinsam Geschichte zu schreiben. Wir waren aber auch hier, um zu zeigen, dass man vermeintlich unmögliche Ziele erreichen kann. Ich habe schon lange von diesem Tag geträumt und bin überglücklich, dass ich dieses Ziel zusammen mit einem fantastischen Team erreichen durfte", freut sich Kristian Blummenfelt nach dem Rennen. Auch Katrina Matthews zeigt sich erschöpft, aber glücklich: "Der Weg zu dieser Herausforderung war hart und wäre ohne mein großartiges Team niemals möglich gewesen. Heute ging es aber um viel mehr als um Sub8. Wir wollten der Welt zeigen, dass es kein ‚unmöglich' gibt."