gb

Zimmis Einwurf – Wenn der Spaß im Hals stecken bleibt

Weshalb auch nicht? Nach dem torlosen Remis im ersten internen Trainingsspiel sollte ein Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Klingenburg verwandelte den letzten Ball, auf einmal feierten alle wie wild. So als hätten sie gerade das Relegationsspiel um den Erhalt der zweiten Liga für sich entschieden.

Natürlich müssen die Akteure im spanischen Camp bei streichelnder Sonne keinen Trübsal blasen. Es ist jetzt am Trainerstab, die Balance zu suchen zwischen dem Spaß und dem bitteren Ernst der Lage. Bei Vorgänger Fiél sollten alle ja nur Spaß haben, bei jeder Übungseinheit, bei jedem Auflaufen, ja selbst bei jeder Niederlage. Deshalb waren der vorprogrammierte Abstieg auf den letzten Rang und der Verlust der eigenen Identität auch nicht so schlimm. Hauptsache, die Jungs fühlten sich wohl. Das alles war schon sehr seltsam. Vor allem, weil kein einziges Führungsmitglied des Vereins dem schlimmen Treiben keinen Einhalt bot.

Inzwischen schauen wir auch mal auf die Kosten. Bei Abstieg gibt es acht Millionen Euro weniger Fernsehgeld. Diese Summe haben die Dynamos sich praktisch von den Beinen abgespart. Vier Millionen, wenn überhaupt, könnten sie für den Wechsel für Moussa Koné noch einnehmen. Eine ganz heiße Nummer im Überlebenskampf. Aber was ist, wenn der Spieler signalisiert, er wolle halt wieder Spaß haben. Halt in Frankreich. Das Lachen erstickt gerade.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Verfolgungsjagd auf der B99: Polizei schnappt Diebe

Ostritz. Ein wachsamer Nachbar hat der Polizei in der Nacht zu Dienstag einen Einbruch in ein Autohaus an der B 99 in Leuba gemeldet. Von dort flüchtete ein mit drei Personen besetzter Opel. Der Insignia mit polnischen Kennzeichen raste in Richtung Zittau. Mehrere Streifen des Polizeireviers Zittau-Oberland eilten zum Einsatzort und nahmen gemeinsam mit der Bundespolizei die Verfolgung auf. Zwischen Ostritz und Hirschfelde stellten die Beamten den flüchtenden Kombi. Nun klickten die Handschellen und die Ordnungshüter nahmen die drei polnischen Bürger im Alter von 34, 35 und 39 Jahren vorläufig fest. Im Wagen fanden die Polizisten einen gewaltsam abgebauten Katalysator, im Handschuhfach einen griffbereiten Elektroschocker und im Innenraum ein verbotenes Butterflymesser sowie Einbruchswerkzeug und Bargeld in Höhe von rund 2900 Zloty (etwa 725 Euro). Zudem stand der 34-jährige Fahrer unter Einfluss von Amphetaminen und hatte bei der Durchsuchung seiner Bekleidung ein verdächtiges weißes Pulver einstecken. Die mutmaßlichen Betäubungsmittel stellten die Ordnungshüter ebenfalls sicher. Der Mann folgte den Beamten zu einer Blutentnahme. Die drei Täter werden sich nun wegen des besonders schweren Fall des Diebstahls sowie des Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz und des Fahrens unter Einfluss von Drogen verantworten müssen. Am Dienstagmorgen stellte sich dann heraus, dass der im Pkw aufgefundene Katalysator vom Gelände des Autohauses aus einem Transporter entwendet worden war. Die Ermittler der Soko Argus prüfen nun, ob die Drei für weitere Taten in Frage kommen. Die Polizei bedankt sich bei dem Anwohner für sein besonnenes Handeln und sucht in diesem Zusammenhang weitere Zeugen. Hinweise zum dunklen Opel Insignia Kombi und möglichen weiteren Diebstählen oder anderen Tatorten nimmt die Soko Argus unter der Rufnummer 03581/468100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.Ein wachsamer Nachbar hat der Polizei in der Nacht zu Dienstag einen Einbruch in ein Autohaus an der B 99 in Leuba gemeldet. Von dort flüchtete ein mit drei Personen besetzter Opel. Der Insignia mit polnischen Kennzeichen raste in Richtung Zittau. …

weiterlesen