Verena Farrar

Ist die Eisbahn machbar?

Riesa. Stadtwerke-Pläne für Eisbahn gehen bereits ins Vorjahr zurück

Bilder
Diskussion um die Eisbahn bei der Kloisterweihnacht in Riesa.

Diskussion um die Eisbahn bei der Kloisterweihnacht in Riesa.

Foto: Archiv

Derzeit diskutieren die Riesaer, ob unter den derzeitigen Gegebenheiten von Strom- und Gasknappheit und horrenden Preisen eine Durchführung der Riesaer Eisbahn überhaupt möglich ist.

 

Seit vielen Jahren ist die Eisbahn, die durch Spenden von Riesaer Firmen finanziert wird, die Attraktion für die Riesaer Klosterweihnacht. Besonders die Kinder. Zu den Unterstützern gehört neben der Volksbank, die der Eisbahn ihren Namen gibt, auch der Handelshof und die Kanzlei BSKP. Auch die Stadtwerke standen dem Veranstalter »event talent« immer unterstützend zur Seite.

 

Klappt das auch in diesem Jahr - vor dem Hintergrund der enormen Preissteigerungen für die eigenen Kunden: »Die Stadtwerke Riesa sind seit vielen Jahren verlässlicher Partner der Eisbahn in Riesa. 2021 haben wir gemeinsam mit Torsten Pilz von event talent für die Riesaer Bürger gehofft, dass die Eisbahn entstehen darf. Schussendlich kam kurzfristig das Verbot aus Dresden. Die SWR hatten zu diesem Zeitpunkt bereits ihre Unterstützung verbindlich bestätigt und dann im Zuge des kurzfristigen Verbotes ersatzweise flexibel auf das Folgejahr übertragen. Die SWR werden selbstverständlich zu ihrer Zusage stehen. Zudem zeichnet sich zumindest in den diesbezüglichen Kommentaren in den sozialen Medien ab, dass weit überwiegend die Bürger von Riesa sich die Eisbahn auch unter den besonderen Umständen dieses Jahres wünschen. Nach den zahlreichen Restriktionen der letzten beiden Jahre und der Diskussion über ein Weihnachtsfest 2022 weitgehend ohne Beleuchtung, ist es uns wichtig einen Beitrag zur Lebensfreude in Riesa zu leisten. Die Eisbahn ist so ein Beitrag, der den Menschen ein paar Stunden Ablenkung und schöne Erlebnisse in Familie oder mit Freunden verschafft. Das gemeinsam mit anderen zu ermöglichen ist uns wichtig«, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Rene Röthig.

 

Eine abschließende Entscheidung steht noch aus.


Meistgelesen