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Ein Tag und 1.500 Euro mehr auf dem Konto

BB RADIO und Sparkasse Spree-Neiße überreichen Spenden

Spree-Neiße. Die große Hilfsaktion „Die Lausitz hilft!“ von BB RADIO und WochenKurier kommt immer mehr in Schwung. Gestern gab es für die Johanniter gleich doppelten Grund zur Freude, denn es gab von zwei Spendern satte 1.500 Euro.

Ein Pavillon solls sein, damit die Eltern mit ihren Steppkes auf dem Integrationsspielplatz auch mal bei einem Schauer ein Dach über dem Kopf finden. „Wir fanden die Idee der Johanniter klasse und haben den Aufruf zur Spende für das Häuschen im WochenKurier gelesen. Keine Frage, dass wir uns für diese tolle Aktion engagieren“, sagte Sven Walther, Direktor der Direktion Cottbus-Süd der Sparkasse Spree-Neiße. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Benjamin Petschke übergab er einen symbolischen Scheck über 1.000 Euro für den Pavillon. „Das Geld müsste heute schon auf ihrem Konto sein“, versprach der Sparkassen-Direktor. Die Freude bei Roland Hauke, der stellvertretend für alle Eltern des ambulanten Kinderhospizdienstes der Johanniter den Scheck entgegennehmen konnte, war riesig. „Jede Spende, egal ob fünf Euro einer Privatperson oder wie heute 1.000 Euro hilft uns, den Traum vom Pavillon auf dem Integrationsspielplatz zu verwirklichen.“ Zudem kamen weitere 500 Euro von BB RADIO, neben dem WochenKurier Partner der Aktion „Die Lausitz hilft!“

Zur Erinnerung: Bereits bei der letztjährigen Aktion sammelten BB RADIO und der WochenKurier Spenden für eben jenen Spielplatz der Johanniter. Über 40.000 Euro kamen dabei zusammen und es konnten drei Spielgeräte für Kinder im Rollstuhl angeschafft werden. Roland Hauke: „Im Juni haben wir den Spielplatz mit einem großen Fest eingeweiht und der Spielplatz wird richtig gut angenommen. Es ist in dieser Art ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.“

Und geträumt wird bei den Johannitern schon wieder. Denn sollten die Spendeneinnahmen der diesjährigen Aktion die Ausgaben für den Pavillon auf dem Spielplatz übersteigen, wird das Geld direkt für das Großprojekt Kinderhospiz „Pusteblume“ verwendet. Was es damit auf sich hat, erklärt Roland Hauke, der dort später mal Hausleiter sein wird: „Wir haben im November die Pläne für dieses bundesweit einmalige Projekt in Burg vorgestellt. Neben einem Kinderhospiz, wo schwerkranke Kinder und ihre Eltern Erholung vom Alltag finden können, wird eine ambulant betreute Wohngruppe eingerichtet.“ Baubeginn für dieses Großprojekt soll laut Johanniter-Planungen Ende 2017 sein, eröffnet werden könnte es dann ein Jahr später.

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Glaubitz und Bärnsdorf mit Hilfe von oben

Glaubitz. Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Radeburgs Bürgermeisterin Michaela Ritter, des Glaubitzer Bürgermeisters Lutz Thiemig sowie Kameraden der Feuerwehr Glaubitz in Bärnsdorf statt. Bei den technischen Daten ist die neue Drohne selbstredend moderner. Sie fliegt länger und weiter und kann auch bei Regen zum Einsatz kommen. Auch die eingebauten Kameras liefern weitaus bessere Bilder, wovon sich die Kameraden bei Testflügen überzeugen konnten. Einzig bei der Geschwindigkeit von rund 55 km/h nehmen sich beide Modelle nichts. Die Freude über die jeweils neue Drohne war gleichwohl bei den Kameraden der beiden Feuerwehren zu spüren, die das Treffen zum weiteren Erfahrungsaustausch nutzten. Drohnen an zwei Standorten im Landkreis bieten nicht nur die Sicherheit einer Rückfallebene, sondern da sie geografisch gut über den Landkreis verteilt sind auch schnellere Einsatzmöglichkeiten. Grundlage für die örtliche Zuordnung ist die Einhaltung der Hilfeleistungsfrist. Die Stationierung basiert auf dem Drohnenkonzept des Landkreises. So wird die in Bärnsdorf stationierte Drohne vorrangig für das Gebiet, das in etwa dem Altlandkreis Meißen entspricht, eingesetzt. Die Drohne in Glaubitz bedient vorrangig das Gebiet des Altlandkreises Riesa-Großenhain. Mit dem Einsatz von Drohnen zur Unterstützung der Feuerwehren hat sich der Landkreis Meißen seit 2016 beschäftigt, die erste Drohne wurde 2019 angeschafft. Mittlerweile sind mehr als 20 Kameraden in Bärnsdorf und Glaubitz für den Flug einer Drohne ausgebildet. 2020 waren über 60 Einsätze für die Drohnen zu verzeichnen, bei ganz unterschiedlichen Problemlagen – bei Waldbränden wie bei Gebäudebränden.Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein…

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