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Radeberg: Hier trifft Jung auf Alt

GH - SachsenWir, die Hausbewohner der Winkelwiese 1 in Radeberg auf der schönsten Insel der Welt, der sogenannten „Kohlrabi-Insel“, wollen uns um die Goldene Hausnummer bewerben.

In unseren Mietwohnungen der Wohnungsbau-Genossenschaft Radeberg wohnen wir drei Familien ganz unterschiedlichen Alters. Ein Rentnerehepaar Mitte 60, ein Ehepaar um die 50, deren Kinder mittlerweile aus dem Haus sind, sowie wir, ein Ehepaar Ende 20/Anfang 30 mit einer 2-jährigen Tochter. Obwohl wir erst seit einem Jahr hier wohnen, sind wir herzlich aufgenommen worden. Gerne denken wir dabei an unsere Einzugsfeier im vergangenen August zurück. Da wurde mit allen Nachbarn kräftig gefeiert. Seitdem wird auch regelmäßig ein Feierabendbier bei gutem Wetter auf der Terrasse genossen und natürlich auch gegrillt. Was uns allen hier besonders gut gefällt, ist der Garten direkt vor der Haustür. Wir können nur bestätigten, dass es die Hilfe untereinander bei uns gibt. So danken wir immer wieder unseren Nachbarn für die Kinderbetreuung, wenn wir Eltern schnell mal etwas einkaufen oder Wege erledigen müssen. Nicht selten ist auch, wenn wir von der Arbeit kommen, unsere Wäsche schon abgenommen. Das sind so kleine Hilfen, bei denen man froh ist, dass es die lieben Nachbarn gibt. Auf der anderen Seite packen wir jungen Leute gern mal mit an, wenn etwas Schweres getragen werden muss. Man kann unsere Hausgemeinschaft wie ein Mehrgenerationshaus bezeichnen. Das Gute an so einer Hausgemeinschaft mit nur wenigen Mietern ist unserer Meinung nach, dass wir uns gut unterstützen können. So helfen wir uns auch gegenseitig bei kleineren Reparaturen oder bei Urlaub mit Betreuung des Gartens, den wir alle drei direkt wunderschön im Grünen vor der Haustür haben. In diesem Jahr haben wir unseren Vorgartenzaun (ca. 35 Meter) gemeinsam erneuert. Viele, viele Stunden sind dabei für das Streichen von Zaunlatten verrichtet worden. Das Material wurde uns freundlicherweise gestellt, die Montage wurde von uns in Eigenleistung ausgeführt.

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DSC-Sportakrobaten starten Crowdfunding-Projekt

Dresden. 23 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert. Damit stellt der DSC den Großteil der deutschen Nationalmannschaft vom 24. Oktober bis 3. November in Holon. Doch das ist für die Sportler auch mit enormen Kosten verbunden. Weil die Sportakrobatik als nicht olympische Disziplin kaum öffentliche Förderung erfährt, kostet die Reise für das DSC-Team mehr als 30.000 Euro. Deshalb hat der Verein ein Crowdfunding-Projekt auf 99funken.de gestartet, bei dem jeder mit einem beliebigen Betrag das EM-Projekt unterstützen kann. „Je erfolgreicher wir sind, desto teurer wird der Sport für uns als Verein und für die Sportler mit ihren Familien. Das ist leider in der Sportakrobatik Tatsache. Wir sind einerseits glücklich, mit so einem starken Aufgebot in Israel dabei zu sein, andererseits bedeutet dies für die Familien eine enorme finanzielle Belastung“, sagt die DSC-Cheftrainerin Sportakrobatik, Petra Vitera.   Auf der Internetplattform 99funken.de bittet der DSC um finanzielle Unterstützung für seine Sportakrobaten, um die Familienkassen der Athleten zu entlasten. „Die EM ist für mich im Erwachsenenbereich mit 800 bis 900 Euro, für die jüngeren Nachwuchssportler gar mit bis zu 1.500 Euro Kosten für Startgebühren, Unterkunft, Anreise und Verpflegung vom Verband angesetzt“, sagt DSC-Sportakrobat Tim Sebastian, der bereits zweimal EM-Bronze gewann und in diesem Jahr wieder um die Medaillen kämpft. „Oft wird daher in den Familien der Urlaub gekürzt. Wir hoffen, dass wir über diesen Weg Unterstützung finden und uns am Ende mit super Leistungen bei der EM bedanken können“, erzählt der 24-Jährige, der 2017 mit seinem Riesaer Partner Michail Kraft den größtmöglichen Titel in der Sportakrobatik, den Gewinn der World Games, feierte. Beim Crowdfunding kann jeder, der sich auf der Plattform registriert hat, eine beliebige Summe für das Projekt spenden oder sich eine vorgegebene Summe aussuchen, die mit einer Prämie belohnt wird. So wartet zum Beispiel eine Privatshow der DSC-Akrobaten für die nächste Familien- oder Firmenfeier auf die Unterstützer. Crowdfunding, zu Deutsch Schwarmfinanzierung, erfreut sich einer wachsenden Bekanntheit. Vor allem im Bereich des Sports findet die Finanzierungsmethode immer mehr Einsatz. Das Prinzip der Finanzierungsmethode ist es, mit Hilfe einer großen Anzahl an Unterstützern (die Crowd) eine hohe Summe an Geld zu sammeln. Die Verwendung und das Ziel der Kampagne sind dabei genau definiert und die Unterstützer können für ihr Geld attraktive Prämien bekommen. Dabei greift das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Wird die Zielsumme nicht erreicht, fließt das Geld zurück an die Unterstützer. Das Projekt läuft bis 25. Oktober. Infos: https://www.99funken.de/sportakrobatik-em-201923 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert.…

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