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Kamenz: Keine Kinder aber Haustiere

GH - SachsenWir, die Hausgemeinschaft Hoyerswerdaer Str. 30 h, bewerben uns hiermit um die Verleihung der „Goldenen Hausnummer“.

Unsere Hausgemeinschaft besteht aus 15 Mitbewohner in 10 Eigentums- bzw. Mietwohnungen. Darunter sind 8 Frauen, 7 Männer, 6 Rentner, 9 Angestellte/Arbeitnehmer. Die Bewohner unserer Hausgemeinschaft sind zwischen 26 und 77 Jahre alt. Der Altersdurchschnitt liegt bei 58 Jahren. Leider haben wir keine Kinder im Haus, dafür aber 3 Hunde, 2 Katzen und 1 Schildkröte.

In den letzten Jahren, besonders nach dem Anbau der Balkone 2011, hat sich der Gemeinschaftsgeist in unserem Haus zunehmend gefestigt.

An erster Stelle steht bei uns Nachbarschaftshilfe. Wir Helfen und unterstützen uns gegenseitig bei Krankheit. Da wird der Einkauf erledigt, teilweise Essen zubereitet, Wäschen auf gehangen, abgenommen und gelegt, abgewaschen, Kaffee gekocht und alles was noch so anfällt erledigt. Schwere Einkauftüten oder Getränkepakete werden von der Wohnung in den Keller getragen. Auch handwerklich unterstützen wir uns alle gegenseitig, z.B. bei kleineren Reparaturen (vor allem bei unseren alleinstehenden Frauen). Bei Abwesenheit durch Urlaub oder Krankheit wird natürlich auch die Wohnungsbetreuung, mit allem was dazu gehört, übernommen, z.B. Briefkasten leeren oder Blumen gießen. Auch um die Haustiere wird sich bei Abwesenheit der Besitzer gekümmert.

Und wer zu viel Obst oder Gemüse im Garten hat, der verschenkt es einfach an die Mitbewohner. Auch Fahrten zum Arzt, ins Krankenhaus, zum Bahnhof oder zum Flughafen sind bei uns ganz selbstverständlich.

Auch gemeinsame gemeinschaftliche Aktivitäten stehen bei uns an der Tagesordnung. Alle Mitbewohner beteiligen sich an der Gestaltung, Säuberung und Pflege der Außenanlagen und des angrenzenden Umfeldes. Dazu gehört das Sammeln und der Abtransport von Altpapier. Der Erlös wird für die Gemeinschaft genutzt z. B. für Forstfestschmuck usw. Jedes Jahr gestalten wir auch gemeinsam unsere Fassade zum Forstfest um. Ein weiteres Highlight war der Busausflug mit Führung durch die Königsbrücker Heide.

Und auch gefeiert wird regelmäßig miteinander. Bei unserem jährlichen Hausfest wird gegrillt, gesungen und getanzt. Wichtig: alle Hausbewohner sind dabei, jeder leistet einen Beitrag. Im Winter gibt es meist einen Glühweinumtrunk und Geburtstagspartys zu den runden Geburtstagen.

Als Fazit lässt sich sagen, in unserem Haus lässt es sich sehr angenehm wohnen. Es ist ruhig, sauber und gepflegt. Wir pflegen einen höflichen und freundschaftlichen Umgang miteinander. Es herrscht gegenseitige Akzeptanz und Achtung.

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Verdächtiger Geruch löst Feuerwehreinsatz aus

Bautzen. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Mann versucht, mit organischem Schwefel eine Bleilegierung zu trennen. Seinen Angaben nach sei er Hobbychemiker und Buntmetallsammler. In der Wohnung befanden sich neben Unmengen von Gesteinen und Metallen auch verschiedene Chemikalien in diversen Behältnissen. Wie die Polizei weiter mitteilt, war die Wohnung in einem sehr schlechten Zustand und in der Küche stark verrußt. Der Bewohner erklärte das mit einer Verpuffung, zu der es um Pfingsten bei seinen Experimenten gekommen sei. Die hinzugerufene Feuerwehr überprüfte mit Spezialkräften die Wohnung und die gelagerten Chemikalien. Eine Messung ergab, dass keine gesundheitsgefährdenden Stoffe ausgetreten waren. Eine Gefahr für Anwohner bestand nicht. Die Beamten sicherten die Wohnung. Kriminalisten übernahmen die Ermittlungen. Verbotene Substanzen konnten nach ersten Überprüfungen nicht festgestellt werden. Die Maßnahmen der Polizei dauern an. Am Montagvormittag erfolgte durch die Feuerwehr Bautzen und eine Spezialfirma die Beräumung der Wohnung.Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der…

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