Carola Pönisch

Dresden-Strehlen: Balkonabende und Konsolenspiele

GH - Sachsen: In den sogenannten alten Posthäusern, die sich über die Teplitzer Straße und Corinthstraße erstrecken, spielt sich unglaubliches ab.

Hier kennt man seine Nachbarn nicht nur beim Namen, grüßt freundlich und hilft bei fehlenden Lebensmitteln aus. Wir gratulieren, singen und feiern zu Geburtstagen, übernehmen gegenseitig die Kinderbetreuung, schicken uns Urlaubspost, retten die Wäsche bei drohendem Regen, grillen, und sind bei verschiedenen Anlässen und Unternehmungen beisammen.

 Jeden Mittwoch treffen sich die Frauen zum Fernseh- und Quatschabend, während sich die Männer zum Balkonschwatz oder Konsolenspielen treffen. Vor allem die Teplitzer Straße Nummer 90 kann auf ein langjähriges Gemeinschaftsleben, mit teilweise wechselnder Nachbarschaft, zurückblicken. Darunter auch Familie Kummer, die über 10 Jahre hier wohnt und immer besonders bestrebt sind, die Gemeinschaft zusammenzuhalten. Sie haben sich vor Jahren gegen das einsame Leben am Waldrand und für das Zusammenleben mit jungen Familien entschieden.

 Unsere enge Gemeinschaft umfasst mittlerweile 10 Familien, aus unterschiedlichen Hauseingängen, und 13 Kinder im Alter von 6 Wochen bis 7 Jahre. Weiterer Nachwuchs ist bereits unterwegs und in unserer Gemeinschaft braucht man sich über die Geschwisterversorgung zur Geburt keine Gedanken machen.

 Aufgrund unserer beruflichen Verteilung sind wir medizinisch, technisch und handwerklich sehr gut versorgt und unterstützen uns jederzeit gegenseitig. Aus Nachbarn wurden Freunde und aus Freunden wurde eine zweite Familie! Wir würden uns sehr über die Auszeichnung der goldenen Hausnummer freuen und blicken weiteren tollen gemeinsamen Zeiten entgegen.

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Verdächtiger Geruch löst Feuerwehreinsatz aus

Bautzen. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Mann versucht, mit organischem Schwefel eine Bleilegierung zu trennen. Seinen Angaben nach sei er Hobbychemiker und Buntmetallsammler. In der Wohnung befanden sich neben Unmengen von Gesteinen und Metallen auch verschiedene Chemikalien in diversen Behältnissen. Wie die Polizei weiter mitteilt, war die Wohnung in einem sehr schlechten Zustand und in der Küche stark verrußt. Der Bewohner erklärte das mit einer Verpuffung, zu der es um Pfingsten bei seinen Experimenten gekommen sei. Die hinzugerufene Feuerwehr überprüfte mit Spezialkräften die Wohnung und die gelagerten Chemikalien. Eine Messung ergab, dass keine gesundheitsgefährdenden Stoffe ausgetreten waren. Eine Gefahr für Anwohner bestand nicht. Die Beamten sicherten die Wohnung. Kriminalisten übernahmen die Ermittlungen. Verbotene Substanzen konnten nach ersten Überprüfungen nicht festgestellt werden. Die Maßnahmen der Polizei dauern an. Am Montagvormittag erfolgte durch die Feuerwehr Bautzen und eine Spezialfirma die Beräumung der Wohnung.Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der…

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