Carola Pönisch

Dresden: "Platin haben wir schon"

GH - Sachsen: Ja, es gibt sie noch/wieder: die tolle Hausgemeinschaft, zum Beispiel in der Meußlitzer Straße 116 d.

 Die unsrige ist zwar nicht sehr groß (neun Personen), aber eine echte und zuverlässige Hausgemeinschaft. Hier fühlt sich jeder wohl. Wir unterstützen und helfen uns gegenseitig, ob es das Borgen fehlender Lebensmittel ist, eine Fahrt zum Arzt nicht selbst durchgeführt werden kann, der Weg zum Flughafen nicht mit dem eigenen Pkw zurückgelegt wird, die Katzen oder Hunde beim Fehlen der Herrchen/ Frauchen versorgt werden müssen... Aber auch das Feiern kommt nicht zu kurz: die „Hausversammlungen" werden im Gartenteil unseres Wohnhauses durchgeführt - mit und ohne Grill, ein Bier oder Wein fehlt nie und wenn es zu kühl wird, gibt es im Ofen ein kleines Lagerfeuer. Wir haben uns auch schon bei minus zehn Grad und einem wärmenden Glühwein vor dem Haus getroffen. Geburtstagskinder werden mit kleinen Aufmerksamkeiten erfreut. Zu Höhepunkten des Fußballs kommt der Fernsehapparat in den Garten und es wird gemeinsam geschaut und mitgefiebert. Beim Hochwasser 2013 half jeder jedem, alle Wohnungstüren standen offen, die Erdgeschosswohnungen wurden teilweise in die oberen Etagen verlagert – und so gäbe es noch manches von uns zu berichten. Das Schöne ist aber auch: es gibt bei uns keine „Budenkriecherei ", fast alles wird im Freien gestaltet

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DSC-Sportakrobaten starten Crowdfunding-Projekt

Dresden. 23 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert. Damit stellt der DSC den Großteil der deutschen Nationalmannschaft vom 24. Oktober bis 3. November in Holon. Doch das ist für die Sportler auch mit enormen Kosten verbunden. Weil die Sportakrobatik als nicht olympische Disziplin kaum öffentliche Förderung erfährt, kostet die Reise für das DSC-Team mehr als 30.000 Euro. Deshalb hat der Verein ein Crowdfunding-Projekt auf 99funken.de gestartet, bei dem jeder mit einem beliebigen Betrag das EM-Projekt unterstützen kann. „Je erfolgreicher wir sind, desto teurer wird der Sport für uns als Verein und für die Sportler mit ihren Familien. Das ist leider in der Sportakrobatik Tatsache. Wir sind einerseits glücklich, mit so einem starken Aufgebot in Israel dabei zu sein, andererseits bedeutet dies für die Familien eine enorme finanzielle Belastung“, sagt die DSC-Cheftrainerin Sportakrobatik, Petra Vitera.   Auf der Internetplattform 99funken.de bittet der DSC um finanzielle Unterstützung für seine Sportakrobaten, um die Familienkassen der Athleten zu entlasten. „Die EM ist für mich im Erwachsenenbereich mit 800 bis 900 Euro, für die jüngeren Nachwuchssportler gar mit bis zu 1.500 Euro Kosten für Startgebühren, Unterkunft, Anreise und Verpflegung vom Verband angesetzt“, sagt DSC-Sportakrobat Tim Sebastian, der bereits zweimal EM-Bronze gewann und in diesem Jahr wieder um die Medaillen kämpft. „Oft wird daher in den Familien der Urlaub gekürzt. Wir hoffen, dass wir über diesen Weg Unterstützung finden und uns am Ende mit super Leistungen bei der EM bedanken können“, erzählt der 24-Jährige, der 2017 mit seinem Riesaer Partner Michail Kraft den größtmöglichen Titel in der Sportakrobatik, den Gewinn der World Games, feierte. Beim Crowdfunding kann jeder, der sich auf der Plattform registriert hat, eine beliebige Summe für das Projekt spenden oder sich eine vorgegebene Summe aussuchen, die mit einer Prämie belohnt wird. So wartet zum Beispiel eine Privatshow der DSC-Akrobaten für die nächste Familien- oder Firmenfeier auf die Unterstützer. Crowdfunding, zu Deutsch Schwarmfinanzierung, erfreut sich einer wachsenden Bekanntheit. Vor allem im Bereich des Sports findet die Finanzierungsmethode immer mehr Einsatz. Das Prinzip der Finanzierungsmethode ist es, mit Hilfe einer großen Anzahl an Unterstützern (die Crowd) eine hohe Summe an Geld zu sammeln. Die Verwendung und das Ziel der Kampagne sind dabei genau definiert und die Unterstützer können für ihr Geld attraktive Prämien bekommen. Dabei greift das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Wird die Zielsumme nicht erreicht, fließt das Geld zurück an die Unterstützer. Das Projekt läuft bis 25. Oktober. Infos: https://www.99funken.de/sportakrobatik-em-201923 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert.…

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