Carola Pönisch

Dresden: "Platin haben wir schon"

GH - Sachsen: Ja, es gibt sie noch/wieder: die tolle Hausgemeinschaft, zum Beispiel in der Meußlitzer Straße 116 d.

 Die unsrige ist zwar nicht sehr groß (neun Personen), aber eine echte und zuverlässige Hausgemeinschaft. Hier fühlt sich jeder wohl. Wir unterstützen und helfen uns gegenseitig, ob es das Borgen fehlender Lebensmittel ist, eine Fahrt zum Arzt nicht selbst durchgeführt werden kann, der Weg zum Flughafen nicht mit dem eigenen Pkw zurückgelegt wird, die Katzen oder Hunde beim Fehlen der Herrchen/ Frauchen versorgt werden müssen... Aber auch das Feiern kommt nicht zu kurz: die „Hausversammlungen" werden im Gartenteil unseres Wohnhauses durchgeführt - mit und ohne Grill, ein Bier oder Wein fehlt nie und wenn es zu kühl wird, gibt es im Ofen ein kleines Lagerfeuer. Wir haben uns auch schon bei minus zehn Grad und einem wärmenden Glühwein vor dem Haus getroffen. Geburtstagskinder werden mit kleinen Aufmerksamkeiten erfreut. Zu Höhepunkten des Fußballs kommt der Fernsehapparat in den Garten und es wird gemeinsam geschaut und mitgefiebert. Beim Hochwasser 2013 half jeder jedem, alle Wohnungstüren standen offen, die Erdgeschosswohnungen wurden teilweise in die oberen Etagen verlagert – und so gäbe es noch manches von uns zu berichten. Das Schöne ist aber auch: es gibt bei uns keine „Budenkriecherei ", fast alles wird im Freien gestaltet

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Verdächtiger Geruch löst Feuerwehreinsatz aus

Bautzen. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Mann versucht, mit organischem Schwefel eine Bleilegierung zu trennen. Seinen Angaben nach sei er Hobbychemiker und Buntmetallsammler. In der Wohnung befanden sich neben Unmengen von Gesteinen und Metallen auch verschiedene Chemikalien in diversen Behältnissen. Wie die Polizei weiter mitteilt, war die Wohnung in einem sehr schlechten Zustand und in der Küche stark verrußt. Der Bewohner erklärte das mit einer Verpuffung, zu der es um Pfingsten bei seinen Experimenten gekommen sei. Die hinzugerufene Feuerwehr überprüfte mit Spezialkräften die Wohnung und die gelagerten Chemikalien. Eine Messung ergab, dass keine gesundheitsgefährdenden Stoffe ausgetreten waren. Eine Gefahr für Anwohner bestand nicht. Die Beamten sicherten die Wohnung. Kriminalisten übernahmen die Ermittlungen. Verbotene Substanzen konnten nach ersten Überprüfungen nicht festgestellt werden. Die Maßnahmen der Polizei dauern an. Am Montagvormittag erfolgte durch die Feuerwehr Bautzen und eine Spezialfirma die Beräumung der Wohnung.Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der…

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