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Missen: Mit Pinsel & Party

GH - Brandenburg Gibt es heute noch Gemeinschaftsgeist in gemeinschaftlich bewohnten Häuser ? Natürlich gibt es diese noch uns zwar in einem ganzen Straßenzug im Ortsteil Missen (Vetschau) im Gahlener Weg.

  Angefangen hat alles als sich vor ca. 7 Jahren die Straße verjüngte und neues Leben im Gahlener Weg entstand. Grundstücke im Gahlener Weg wurden umgebaut und neue Häuser gebaut und da fing alles an. Beim Umbau leihte man sich Werkzeug , Anhänger und komplette Baumaschinen aus und bekam immer hilfreiche Tipps wie etwas gemacht wird. Brauchte man Hilfe, wurde der Nachbar gerufen und er war sofort da. Während der Baumaßnahmen konnte man sogar Sonntags Lärm machen und die Nachbarn haben nur gelächelt.

Gemeinsam mit vielen Leuten aus dem Gahlener Weg haben wir Häuser angestrichen, Gehwege gebaut, Zäune gestrichen, Rasen angesäht ect. Selbst im Dorf sind wir als die tollste Straße in Missen bekannt . Dies wird auch mit unserem jährlichen Straßenfest gefeiert. Möchte man verreisen fragt man einfach die Nachbarin, ob Sie Lust auf Babysitten hat und schon bringt der andere Nachbar einen zum Flughafen und ab geht die Reise . Ist die Nachbarin dann mal weg , organisieren wir dann eine Willkommensparty mit Luftballons am Zaun und einer Kuchenparty. Sie freute sich darüber so sehr das die Tränen kein Ende fanden. Geht das Jahr dann dem Ende zu wird dies meistens gemeinsam gefeiert und am 1. Januar wird dann im Gahlener Weg immer in der Mitte des Weges mit Glühwein angestoßen und ein paar Tage später werden dann die Weihnachtsbäume vom Gahlener Weg gemeinsam verbrannt.

Essensabfälle und andere Leckereien werden sowieso immer zum Nachbarn geschafft und der bedankt sich dann mit einer Packung Eier. Das schönste aber im Gahlener Weg ist die Fürsorge die jeder für jeden hat. Ist man krank oder sieht man sich ein paar Tage nicht wird gleich nachgefragt ob alles Ok ist. Ein besonderes Augenmerk richten wir aber auf unsere 86jährige Mitbewohnerin, die schließlich immer den Gahlener Weg sauber hält und auch sonst immer für Ordnung sorgt. Ein großes Dankeschön auch an alle Nachbarn das ihr Sie immer gut umsorgt mit Bratwürsten , Soljanka, Eintopf , Salate, Kuchen ect. In den nächten Tagen wird unsere Straße mit Nachwuchs verjüngt und darauf freuen wir uns sehr. Wir alle wünschen den werdenden Mamas viel Kraft und Gesundheit für die neuen Erdenbürger. Wir alle sind stolz im Gahlener Weg im Ortsteil Missen zu wohnen und würden uns riesig über die goldene Hausnummer freuen.

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Verdächtiger Geruch löst Feuerwehreinsatz aus

Bautzen. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Mann versucht, mit organischem Schwefel eine Bleilegierung zu trennen. Seinen Angaben nach sei er Hobbychemiker und Buntmetallsammler. In der Wohnung befanden sich neben Unmengen von Gesteinen und Metallen auch verschiedene Chemikalien in diversen Behältnissen. Wie die Polizei weiter mitteilt, war die Wohnung in einem sehr schlechten Zustand und in der Küche stark verrußt. Der Bewohner erklärte das mit einer Verpuffung, zu der es um Pfingsten bei seinen Experimenten gekommen sei. Die hinzugerufene Feuerwehr überprüfte mit Spezialkräften die Wohnung und die gelagerten Chemikalien. Eine Messung ergab, dass keine gesundheitsgefährdenden Stoffe ausgetreten waren. Eine Gefahr für Anwohner bestand nicht. Die Beamten sicherten die Wohnung. Kriminalisten übernahmen die Ermittlungen. Verbotene Substanzen konnten nach ersten Überprüfungen nicht festgestellt werden. Die Maßnahmen der Polizei dauern an. Am Montagvormittag erfolgte durch die Feuerwehr Bautzen und eine Spezialfirma die Beräumung der Wohnung.Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der…

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