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Riesenkäferschau im Naturkundemuseum

Nach sechswöchiger Pause öffnen das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz sowie die Museumsbibliothek wieder ihre Pforten.
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Sein lateinischer Name Titanus giganteus ist Programm. Der Riesenkäfer zählt zu den größten Käfern der Welt. Foto: Naturmuseum Salzkammergut

Sein lateinischer Name Titanus giganteus ist Programm. Der Riesenkäfer zählt zu den größten Käfern der Welt. Foto: Naturmuseum Salzkammergut

Zu den regulären Öffnungszeiten sind große und kleine Besucher herzlich willkommen. Dabei werden die von staatlichen Stellen empfohlenen Präventionsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus befolgt. So ist der Besuch, mit Ausnahmen für Kleinkinder, nur mit Mundschutz erlaubt. Spielbereiche und Medienstationen sind derzeit nicht zugänglich. Für die Besucher gibt es auch gleich etwas Neues zu sehen, die Sonderausstellung „Wundersame Riesenkäfer“. Neun Lebensraumvitrinen zeigen verschiedene präparierte Käferarten aus Australien, Südamerika, Afrika und Europa. Darunter befinden sich mit dem Amazonas-Riesenbock und dem Goliathkäfer die längsten und schwersten Käfer der Welt. Ein Hingucker ist auch der Hirschkäfer - mit immerhin 7,5 cm zählt er zu den größten einheimischen Insekten. Auch eine lebende Käferart, den sechs Zentimeter Größe erreichenden Golofaporteri aus Mittel- und Südamerika präsentiert die Ausstellung. Das Museum ist Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Erforschung von Lebensformen in ihrer Vielfalt und ihren Ökosystemen, Klimaforschung und Geologie, die Suche nach vergangenem Leben und letztlich das Verständnis des gesamten Systems Erde-Leben - dafür arbeitet die SENCKENBERG Gesellschaft für Naturforschung. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblick in vergangene Zeitalter sowie die Vielfalt der Natur vermittelt. Mehr unter: Senckenberg.de


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