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Experten bescheinigen Görlitzer Mammazentrum hohe Qualität

Auf Grund der hohen Qualität der Patientenbehandlung wird das Mammazentrum Ostsachsen am Görlitzer Klinikum von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie als Brustkrebszentrum empfohlen. Darüber informiert Katja Pietsch, Pressesprecherin der Städtischen Klinikum Görlitz gGmbH.
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Die Leiter des Mammazentrums: Dr. Torsten Nadler (li.) sowie Dr. Steffen Handstein (re.). Foto: Städtische Klinikum Görlitz gGmbH

Die Leiter des Mammazentrums: Dr. Torsten Nadler (li.) sowie Dr. Steffen Handstein (re.). Foto: Städtische Klinikum Görlitz gGmbH

Auf diese erneute Auszeichnung durch die Fachgesellschaften sei das Mammazentrum sehr stolz. Das Zertifikat habe dem Team seit 12 Jahren eine hohe Qualität der Patientenversorgung bestätigt. Im Mai 2004 war es das erste Brustzentrum in Sachsen und das zweite in den neuen Bundesländern, das sich dieser Qualitätsprüfung stellte, heißt es. Jährlich werde die Arbeit von externen Experten überprüft. Kontinuierlich werden Patientenbefragungen durchgeführt. Alle drei Jahre komme es zur großen Re-Zertifizierung, bei der entschieden werde, ob die Anforderungen für eine Zertifikatsverlängerung erfüllt werden. Wissenschaftliche Kriterien Die Prüfer beurteilen die Arbeit der Ärzte und Pflegekräfte nach strengen wissenschaftlichen Kriterien. Diese beziehen sich auf die Diagnostik, Therapie und Nachsorge sowie die Organisation, Dokumentation und Datenauswertung. Die Behandlung von Brustkrebs stellt eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten dar, denn es geht für jede Betroffene um die Diagnosestellung, um die individuelle Therapie, um den Umgang mit der Erkrankung und um das Leben danach. Deshalb ist die Behandlung von Patientinnen mit Brustkrebs vor allem eines: Teamarbeit. Das Mammazentrum am Görlitzer Klinikum vereinigt als einziges Zentrum in unserem Landkreis und im Umkreis von mehr 100 km alle beteiligten Fachbereiche an einem Ort, um die Frauen ganzheitlich zu betreuen: Radiologen, Gynäkologen, Pathologen, Plastische Chirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Physio- und Ergotherapeuten, Pflegekräfte, Psychoonkologen und Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes. Bedarfsgerechte Behandlung Die Qualität dieser Teamarbeit mit allen einzelnen Bausteinen der Therapie und Diagnostik wurde auch in diesem Jahr durch die Fachgesellschaften bestätigt. „Das Zertifikat bescheinigt den Patientinnen, dass wir ihnen eine leitliniengerechte, individualisierte und bedarfsgerechte Behandlung gewährleisten“, sagt Dr. Steffen Handstein. Er ist Chefarzt der Klinik für Plastische, rekonstruktive und Brustchirurgie und leitet gemeinsam mit Dr. Torsten Nadler, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, das Mammazentrum. Diese gemeinsame fachübergreifende Leitung durch einen Gynäkologen und einen Plastischen Chirurgen ist in Deutschland für ein Brustzentrum einzigartig. Ebenso speziell ist die Tatsache, dass die verschiedenen Möglichkeiten zur Erhaltung und/oder Rekonstruktion der Brust den Patientinnen von Beginn an im Behandlungskonzept angeboten werden können. Operativ werden jährlich etwa 280 Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen der Brust behandelt. Die Deutsche Krebsgesellschaft bestätigt bereits seit 2004 die hohe Qualität der Patientenbetreuung im Mammazentrum Ostsachsen am Städtischen Klinikum Görlitz.  (PM/Städtische Klinikum Görlitz gGmbH)