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Die Kader-Planer schwitzen und zittern

Sachsen. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

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Thomas Schmidt

Thomas Schmidt

Foto: Privat

Wintersportler werden im Sommer gemacht. Das heißt: Dann schwitzen auch die Eislöwen wieder und bolzen Kondition, um den nächsten Anlauf in Richtung DEL zu nehmen. Denn nur die Mannschaft mit dem längsten Atem steigt am Ende auf.

 

Doch das ist Schnee von morgen, der aktuelle Winter ist ja gerade erst vorbei. Glühende Köpfe haben bereits die Kader-Planer. Mit festen Größen wie Keeper Janick Schwendener wurde der Eislöwen-Vertrag verlängert, mit Lukas Mannes der kleine Bruder an die Seite von Nicklas Mannes geholt. Auch die Monarchs vermeldeten in den letzten Wochen namhafte Neuzugänge, vor allem aus dem Football-Heimatland USA. Die GFL-Saison beginnt Ende Mai, die Vorfreude beim Titelverteidiger und dessen Fans ist riesig.

 

Sorgenvoller sind die Mienen bei den Schwarz-Gelben nicht nur wegen der aktuellen sportlichen Situation. In welcher Liga spielt Dynamo in der nächsten Saison? Diese Frage macht auch die Kaderplanung quasi unmöglich. Nicht jeder aktuelle Profi hat einen Vertrag für alle Spielklassen. Wer bleibt trotzdem bei einem Drittligisten? Wer kommt zu einem Zweitligisten, der sich ja verstärken muss, wie man in den letzten Wochen gesehen hat? Und am brisantesten: Wer geht? Torjäger Christoph Daferner wird umworben und droht auch bei Klassenerhalt, ein Abgang zu sein. Da wäre die siebenstellige Ablöse nur ein schwacher Trost, zumal die Dynamo-Macher in der Vergangenheit nur selten solche Einnahmen wieder in Neuzugänge investieren wollten.