tok/pm

Auf nach Pirna-Copitz

Löbau. 24 Feuerwehrleute der Löbauer Ortsfeuerwehren helfen in der Sächsischen Schweiz. Auch die Görlitzer Feuerwehr unterstützt.

Bilder
Oberbürgermeister Albrecht Gubsch war vor der Abfahrt noch einmal bei den Kameraden der Löbauer Feuerwehr und wünschte viel Erfolg beim Einsatz und dankte für deren Bereitschaft. Foto: Stadt Löbau

Oberbürgermeister Albrecht Gubsch war vor der Abfahrt noch einmal bei den Kameraden der Löbauer Feuerwehr und wünschte viel Erfolg beim Einsatz und dankte für deren Bereitschaft. Foto: Stadt Löbau

Foto: Stadt Löbau

Der Waldbrand in der Sächsischen Schweiz bewegt seit Tagen die gesamte Region. Der teils nur leichte Regen am vergangenen Wochenende hat dort keine Entspannung gebracht und die Feuerwehrleute vor Ort sind seit Tagen im Einsatz und benötigen weitere Hilfe. Hunderte Feuerwehrleute hält der Waldbrand bereits in Atem.

 

Deswegen haben sich auch Kameraden der Löbauer Ortsfeuerwehren auf einen Einsatz vorbereitet. Am 1. August um 15 Uhr brach die erste Gruppe mit drei Kameraden aus Löbau und einem Rüstwagen mit Anhänger nach Pirna-Copitz auf. Dort befindet sich der Bereitstellungsraum für den Einsatz. Insgesamt werden 24 Kameraden als Löschzug Retten 2 nach Pirna fahren. Neben Löbau gehören zu diesem Löschzug Kameraden aus Friedersdorf bei Görlitz und Herrnhut.

 

Auch die Görlitzer Feuerwehr hilft

 

Auf Anforderung des Landkreises Görlitz wird das Katastrophenschutz-Löschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Stadtmitte heute (2. August) um 15 Uhr in das Waldbrandgebiet in der Sächsischen Schweiz verlegt und löst dort die Kräfte der Feuerwehr Neusalza-Spremberg ab. Besetzt ist das Fahrzeug normgerecht mit neun Kameradinnen und Kameraden. Für Sicherstellungsaufgaben wird ein Kommandowagen mitgeführt. Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Görlitz ist derzeit bis zum 5. August geplant. Die Einsatzkräfte werden nach 24 Stunden direkt vor Ort durch frische Kräfte der Feuerwehr Görlitz abgelöst.

 

Der Einsatz erfolgt täglich zwischen 6 und 23 Uhr im Wald, sodass die Ablösung nach 24 Stunden zur Erholung dringend erforderlich ist. Insgesamt kommen 25 Kameradinnen und Kameraden aus allen sechs Ortsfeuerwehren zum Einsatz. 15 Kollegen der Berufsfeuerwehr der Stadt Görlitz haben sich bereit erklärt, in ihrer dienstfreien Zeit ebenfalls für diese Aufgabe zur Verfügung zu stehen. "Wir sind dankbar, dass die Kameradinnen und Kameraden für diesen Einsatz zur Verfügung stehen und von ihren Arbeitgebern dafür für die notwendige Zeit von der Arbeitsleistung freigestellt werden", sagt Uwe Restetzki, Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung der Stadt Görlitz.