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Auf die Bälle, fertig, los! - Treffsicherheit ist gefragt

Ferienaktion. Leider muss ich zugeben, dass sich meine sportlichen Fähigkeiten eher in Grenzen halten. Aber um auch für die Sportbegeisterten unter euch genau das Richtige für diese so endlos scheinenden Sommerferien zu finden, habe ich keine Anstrengungen gescheut und mich in das Paradies für Ballsportler gewagt…

Sport war in der Schule immer das Fach, bei dem ich mich am meisten über Freistunden gefreut habe. Daher war ich ziemlich nervös, als unser Reporter Jan Hornhauer den Sportpark Cottbus für einen Selbsttest vorschlug.

Aber – Herausforderung angenommen- ich gehe Sport machen. Zu finden ist der Sportpark ganz leicht. Einmal auf der richtigen Straße, ist die Halle nicht zu verfehlen. Aber nichts da mit Hallensport. Im Sommer spielt man draußen – das gilt auch für uns. Aus all den Angeboten von Volleyball über Badminton bis hin zu Tennis, entscheiden wir uns für etwas nicht ganz so Konventionelles: Spielgolf- und die Soccer-Anlage. Unter Spielgolf kann ich mir nicht wirklich etwas vorstellen – golfen klingt für mich jetzt nicht so spannend. Aber schon beim Betreten der Anlage fällt mir eins auf. Es ist alles ganz klein. Ein richtiger Golfplatz in eine Minigolf-Anlage gesteckt. Schon irgendwie cool. Jetzt kribbelt es mir doch schon in den Fingern, eine Runde den Schläger zu schwingen. Und es ist gar nicht so einfach. Konzentrieren, Ziel aussuchen, Ball anvisieren und Zack! – danebengeschossen. Nach den ersten Paar Löchern klappt es dann aber ganz gut und ein heißer Wettkampf um die bessere Punktzahl entbrennt. Nach 18 Löchern ist der Spaß leider schon vorbei. Lust nach Hause zu gehen, haben wir aber noch nicht...

Zum Glück gibt es hier noch einiges mehr auszuprobieren. Die Soccer-Anlage fällt uns ins Auge. Das sieht interessant aus. Das will ich jetzt probieren! Gesagt, getan. Das SOCCERgoool© sieht aus wie eine übergroße Spielhalle. Darts, Bowling, Flipper und Billard und das alles mit Fußbällen. Sieht ja erst mal ganz einfach aus – ist es aber nicht. Schon den Ball über die Begrenzungsstange am Start zu bekommen, stellt ein riesiges Hindernis dar.

Die Treffsicherheit, die mir beim Spielgolf gefehlt hat, kommt dafür hier zum Vorschein. Zielsicher immer auf die Stange schießen – Fußballhoffnung werde ich jedenfalls nicht. Endlich gelingt es mir, jetzt heißt es nur noch den richtigen Schwung finden, damit die Bälle auch punktgenau landen. Jan stellt sich da irgendwie geschickter an als ich. Das schreit nach einem Duell. Soccer-Billard eignet sich dafür hervorragend. Die gleichen Regeln wie beim Billard - nur eben mit Fußbällen. Eine wirklich lustige Sache und wesentlich schwerer als gedacht. Aber mit ein bisschen Übung und ein paar Probeschüssen gelingt uns auch das. Und auch wenn ich nicht wirklich eine Sportskanone bin, ist das durchaus etwas, was ich öfter machen könnte. Denn sind wir mal ehrlich, so ein Spiel macht doch viel mehr Spaß, wenn der ein oder andere Schuss daneben geht. Mit schmerzenden Bauchmuskeln (natürlich vom Lachen!) machen wir uns jetzt wieder auf den Weg in die Redaktion.

Mein Fazit: Sowohl Spielgolf als auch die Soccer-Anlage machen echt fez und auch Leute, die keine ambitionierten Fußballer sind, können hier mit den Bällen viel Spaß haben. Definitiv einen Besuch wert!

Anne-Sophie Lösche

Gut zu wissen

Anfahrt: www.sportpark-cottbus.de

Kontakt: Telefon 0355 524974

Öffnungszeiten: täglich 9-22 Uhr

Preise: Spielgolf Familienkarte 16 Euro / Soccer-Anlage 10 Euro pro 1/2 Stunde

Freikarten gefällig?
Und wer sich den Eintritt sparen will, schaut einfach unter www.wochenkurier.info/service/gewinnspiele/stichwort/gewinnspiel/gutscheine-fuer-sportpark-cottbus-zu-gewinnen-668/

 

 

 

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DSC-Sportakrobaten starten Crowdfunding-Projekt

Dresden. 23 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert. Damit stellt der DSC den Großteil der deutschen Nationalmannschaft vom 24. Oktober bis 3. November in Holon. Doch das ist für die Sportler auch mit enormen Kosten verbunden. Weil die Sportakrobatik als nicht olympische Disziplin kaum öffentliche Förderung erfährt, kostet die Reise für das DSC-Team mehr als 30.000 Euro. Deshalb hat der Verein ein Crowdfunding-Projekt auf 99funken.de gestartet, bei dem jeder mit einem beliebigen Betrag das EM-Projekt unterstützen kann. „Je erfolgreicher wir sind, desto teurer wird der Sport für uns als Verein und für die Sportler mit ihren Familien. Das ist leider in der Sportakrobatik Tatsache. Wir sind einerseits glücklich, mit so einem starken Aufgebot in Israel dabei zu sein, andererseits bedeutet dies für die Familien eine enorme finanzielle Belastung“, sagt die DSC-Cheftrainerin Sportakrobatik, Petra Vitera.   Auf der Internetplattform 99funken.de bittet der DSC um finanzielle Unterstützung für seine Sportakrobaten, um die Familienkassen der Athleten zu entlasten. „Die EM ist für mich im Erwachsenenbereich mit 800 bis 900 Euro, für die jüngeren Nachwuchssportler gar mit bis zu 1.500 Euro Kosten für Startgebühren, Unterkunft, Anreise und Verpflegung vom Verband angesetzt“, sagt DSC-Sportakrobat Tim Sebastian, der bereits zweimal EM-Bronze gewann und in diesem Jahr wieder um die Medaillen kämpft. „Oft wird daher in den Familien der Urlaub gekürzt. Wir hoffen, dass wir über diesen Weg Unterstützung finden und uns am Ende mit super Leistungen bei der EM bedanken können“, erzählt der 24-Jährige, der 2017 mit seinem Riesaer Partner Michail Kraft den größtmöglichen Titel in der Sportakrobatik, den Gewinn der World Games, feierte. Beim Crowdfunding kann jeder, der sich auf der Plattform registriert hat, eine beliebige Summe für das Projekt spenden oder sich eine vorgegebene Summe aussuchen, die mit einer Prämie belohnt wird. So wartet zum Beispiel eine Privatshow der DSC-Akrobaten für die nächste Familien- oder Firmenfeier auf die Unterstützer. Crowdfunding, zu Deutsch Schwarmfinanzierung, erfreut sich einer wachsenden Bekanntheit. Vor allem im Bereich des Sports findet die Finanzierungsmethode immer mehr Einsatz. Das Prinzip der Finanzierungsmethode ist es, mit Hilfe einer großen Anzahl an Unterstützern (die Crowd) eine hohe Summe an Geld zu sammeln. Die Verwendung und das Ziel der Kampagne sind dabei genau definiert und die Unterstützer können für ihr Geld attraktive Prämien bekommen. Dabei greift das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Wird die Zielsumme nicht erreicht, fließt das Geld zurück an die Unterstützer. Das Projekt läuft bis 25. Oktober. Infos: https://www.99funken.de/sportakrobatik-em-201923 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert.…

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