Thomas Schmidt/ck

Eislöwen, Dynamo & Handballer laden ein

Sachsen. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

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Thomas Schmidt

Thomas Schmidt

Foto: Privat

Heiß auf Eis. Auch wenn man im richtigen Leben derzeit noch die letzten Spätsommer-Tage genießt, scharren die Eishockey-Cracks schon mit den Kufen. Am Freitag geht sie endlich los, die DEL2-Saison. Bei den Dresdner Eislöwen ist alles angerichtet. Mit dem 4:0 bei DEL-Aufsteiger Löwen Frankfurt zeigten die Sachsen: Wir sind bereit. Am Freitag kommt mit den Ravensburg Towerstars zwar gleich ein ordentliches Kaliber in die JOYNEXT Arena, doch wer aufsteigen will, muss jeden schlagen – erst recht in eigener Halle. Die war zuletzt mit 1.230 Fans gut gefüllt, was mit Blick auf den Meisterschafts-Auftakt vielversprechend ist.

Apropos Fans: Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle noch die Heimspiel-Überschneidungen kritisiert. Am kommenden Wochenende sieht es diesbezüglich traumhaft aus: Der vielseitig interessierte Dresdner Sport-Anhänger kann täglich hochklassige Profi-Veranstaltungen besuchen: Am Tag nach den Eislöwen empfangen die Dynamos den Zweitliga-Mitabsteiger Ingolstadt, am Sonntag spielt der HC Elbflorenz in der 2. Handball-Bundesliga gegen Nordhorn. Da ist Wiedergutmachung für die Auswärts-Niederlage in Bietigheim angesagt, wenn die Dresdner wie angepeilt von Beginn an im oberen Tabellen-Drittel mitspielen wollen.

Dort sind die schwarz-gelben Fußballer nach durchwachsenem Saisonstart inzwischen angekommen. »Oh, wie ist das schön«, haben die 1.200 Fans in Duisburg nach dem 1:0 nicht gesungen, denn das wäre gelogen gewesen. Doch um Schönheitspreise geht es ja auch nicht, sondern um Sachsendreier. Der dritte Sieg in Folge soll nicht der letzte dieser Miniserie gewesen sein. Man muss sich allerdings darauf vorbereiten, dass die Gäste mit der zweitbesten Defensive der Liga erneut kein schwarz-gelbes Torfestival zulassen werden. Aber ein unschönes 1:0 reicht ja auch.