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Der Schlüssel zum Erfolg

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Foto: Symbolfoto/pixabay

Dresden. Die EU-Kommission hat jetzt Einzelheiten des geplanten »EU Chips Act« vorgestellt. Bis 2030 soll Europas Halbleiterproduktion 20 Prozent der weltweiten Produktion ausmachen. Dieses Ziel entspricht einer Vervierfachung des heutigen Volumens. Damit verbunden ist auch, dass Europa seine Position in Forschung und Technologie ausbaut, um im weltweiten Innovationswettstreit eigene Akzente zu setzen.
 
Der »EU Chips Act« sieht vor, bis zum Jahr 2030 rund 45 Milliarden Euro für das europäische Mikroelektronik-Ökosystem zur Verfügung zu stellen. Davon können Forschung und Pilotprojekte genauso profitieren wie Start-ups. Auch der Bau sogenannter »Megafabs« für die Produktion von Mikrochips soll unterstützt werden.
 
In Dresden werden diese Pläne gut aufgenommen. Der »EU Chips Act« sei »eine große Chance für Sachsen als bedeutendster Mikroelektronik-Standort in Europa«, sagt Ministerpräsident Michael Kretschmer.
 
Auch der Branchenverband Silicon Saxony begrüßt die Strategie der Europäischen Kommission. Jetzt sei Geschwindigkeit dringend geboten, »um im weltweiten Wettbewerb um Investitionen für neue Produktionskapazität nicht noch stärker ins Hintertreffen zu geraten. Es ist absolut notwendig, dass in Europa die Rahmenbedingungen geschaffen werden, die in anderen Regionen der Welt bereits seit langem gelten«, mahnt Dirk Röhrborn, Vorstandsvorsitzender des Silicon Saxony e.V. »Der ‚Chip Act‘ ist eine sehr gute Basis, wirtschaftliches Engagement der Chipindustrie in Europa und im Silicon Saxony zu halten und neue Investitionen, wie sie z. B. Intel oder TSMC für Europa in Aussicht gestellt haben, zu ermöglichen«, ergänzt Röhrborn.


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