Carola Pönisch

Auch im Ural hört man Dixieland

Auch wenn es bereits die 47. Auflage dieses Festivals ist: Es gibt immer noch Neuigkeiten, die Festivalleiter Joachim Schlese verkünden kann
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Der eigenartige Virus, der jedes Jahr Mitte Mai in Dresden grassiert, steht wieder in den Startlöchern. Und kein Impfstoff wird ihn aufhalten. Er wird wieder Dixiefieber entfachen, zuckende Beine und klatschende Hände hervorrufen. Arztkonsultation zwecklos...

Obwohl in diesem Jahr bereits das 47. Dixiefestival steigt und man meinen könnte, alles zu kennen oder irgendwie schon mal gesehen/erlebt zu haben, kann Festivalleiter Joachim Schlese (wie jedes Jahr) Neues verkünden. Zum Beispiel, dass das Italienische Dörfchen eine neue Spielstätte ist (leider ausverkauft), dass die Dixiemeile sich erstmals vom Hauptbahnhof über die Prager Straße bis zum Schloss hinzieht und neun Bühnen aufzuweisen hat, dass die Sächsische Festival Vereinigung als Ausrichter des Events erstmals das komplette Merchandising in eigene Hände nimmt (neu im Angebot: Fanarmbänder zu je zwei Euro) und das in diesem Jahr die Spendenboxen, die bei der Dixiemeile auf Prager Straße um etwas zusätzliches Kleingeld bitten, neben den Bühnen stehen und gut bewacht werden. Denn im vergangenen Jahr ging nicht nur die Höhe der eingeworfenen Gelder zurück (rund 7.000 Euro kamen zusammen), sondern die Boxen wurden beschädigt und teilweise geplündert. Dabei muss Festivalchef Schlese mit jedem Euro rechnen, denn immerhin benötigt der Verein rund 600.000 Euro, um dieses in Europa einzigartige Oldtimefestival („das letzte dieser Art") ausrichten zu können.

Wer neugierig geworden ist, was alles an den acht Festivaltagen geboten wird und für welche Veranstaltungen es noch Karten gibt (einige sind schon seit Dezember/Januar ausverkauft), der wird auf der Homepage www.dixielandfestival-dresden.comfündig.


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