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Neue Weaning-Station eröffnet

Zehn Intensivbetten im Asklepios Fachklinikum in Lübben
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Der Leiter der Weaning-Station, Oberarzt Dr. med. A. Hamann (im Bild rechts), erläutert die Arbeitsweise der Station.                                                                                                                                                                                            Foto: D. Starke, starke.design

Der Leiter der Weaning-Station, Oberarzt Dr. med. A. Hamann (im Bild rechts), erläutert die Arbeitsweise der Station. Foto: D. Starke, starke.design

Seit Oktober 2015 ist im Asklepios Fachklinikum Lübben eine neue Station für intensivmedizinische Patienten mit neurologischen Erkrankungen (Weaning-Station) in Betrieb. Hier stehen Patienten, die nach einer längerfristigen intensivmedizinischen Behandlung neben der Rehabilitation einer maschinellen Beatmung bedürfen, zehn Intensivbetten zur Verfügung. Am 1. Juni wurde die neue Station offiziell eröffnet. In seiner Begrüßung sagt Dr. Sven Reisner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Asklepios Brandenburg Fachkliniken GmbH, dass mit dieser Station eine hochmoderne Behandlung von Patienten, die einer maschinellen Beatmung bedürfen, zur Verfügung stehe. Die finanziellen Mittel für den Um- und Ausbau des ehemaligen Verwaltungsbereiches des Hauses nahmen 1,5 Mio. Euro in Anspruch, die ausschließlich aus Eigenmitteln finanziert wurden. Der Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurophysiologie des Asklepios Fachklinikums Lübben, Dr. med. Jürgen H. Faiss, betonte, dass mit dieser Station ein weiteres wichtiges Therapieangebot geschaffen wurde, welches für die neurologische Versorgung der Region einen medizinischen Quantensprung bedeute. Ziel der Behandlung ist die Entwöhnung von der Beatmung. Darüber hinaus erhalten die Patienten entsprechend dem Konzept der neurologischen Frührehabilitation gezielte Therapien zur Förderung beeinträchtigter alltagspraktischer Fähigkeiten. pm


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