Bustickets können jetzt per Post geordert werden

Ratgeber. HOYERSWERDA (pm). Um das Fahrpersonal in Bussen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen, dürfen Passagiere nur noch die hinteren Bustüren zum Ein- und Aussteigen nutzen. Damit ist auch kein Fahrausweisverkauf im Bus mehr möglich. Die Mobilitätszentrale der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda (VGH) am Lausitzer Platz ist ebenfalls geschlossen. Für alle, die ihre Fahrtickets nicht am Automaten der Deutschen Bahn am Bahnhof, in den drei Vorverkaufsagenturen oder per Smartphone-App beziehen können, hat die VGH einen coronatauglichen Vertriebsweg eingerichtet. Fahrausweise können telefonisch unter 03571/ 469638 und per E-Mail an fahrausweise@vgh-hy.de bestellt werden. Anzugeben sind dabei Name, Anschrift, bei Zeitkarten der gewünschte Gültigkeitsbeginn und bei ermäßigten Zeitkarten die Kundennummer. Die Fahrausweise samt Rechnung werden anschließend auf dem Postweg versandt. Dabei gilt ein Mindestbestellwert von 5,50 Euro. Dies entspricht dem Preis einer ermäßigten 4-Fahrten-Karte. Sammelbestellungen sind möglich. »Uns ist bewusst, dass dieser Weg umständlicher ist als der gewohnte, aber die Maßnahmen sind notwendig, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen und damit den ÖPNV in Hoyerswerda aufrecht zu erhalten«, sagt VGH-Geschäftsführer Stefan Löwe und betont, »dass es eine außerordentliche Leistung der Mitarbeiter der VGH, der SWH-Gruppe und der externen Dienstleister ist, innerhalb kürzester Zeit einen neuen Vertriebsweg für Fahrausweise zu entwickeln, ihn technisch und organisatorisch umzusetzen. «www.vgh-hy.deHOYERSWERDA (pm). Um das Fahrpersonal in Bussen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen, dürfen Passagiere nur noch die hinteren Bustüren zum Ein- und Aussteigen nutzen. Damit ist auch kein Fahrausweisverkauf im Bus mehr möglich. Die…

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Quarantäne statt Arbeit

Ratgeber. SACHSEN (pm). Wer wegen des Corona-Virus offiziell unter Quarantäne gestellt wird oder einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann über die Landesdirektion Sachsen eine Entschädigung beantragen. »Mit den entsprechenden Entschädigungen können sächsische Betriebe, Selbstständige und Freiberufler wirksam unterstützt werden. Sie sollen auch mit den möglichen finanziellen Folgen der neuen Viruserkrankung nicht alleingelassen werden«, erklärt Regina Kraushaar, Präsidentin der  Landesdirektion Sachsen.Wer zahlt das? Bei Angestellten zahlt in der Regel der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt zunächst weiter. Dieser kann sich das Geld von der Landesdirektion Sachsen erstatten lassen. Grundlage für die Entschädigung ist das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz). Danach bemisst sich die Entschädigung für die ersten sechs Wochen einer Quarantäne nach dem Verdienstausfall, also dem Netto-Arbeitsentgelt. Vom Beginn der siebenten Woche an richtet sich die Entschädigung nach der Höhe des Krankengeldes. Sind Arbeitnehmer allerdings arbeitsunfähig – also vom Arzt krankgeschrieben –, treten die Leistungen des Arbeitgebers und der Krankenversicherung vorrangig ein. Für die Zeit einer Krankschreibung besteht kein Anspruch auf Entschädigung. Nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten auch Selbstständige und Freiberufler den Verdienstausfall ersetzt. Grundlage der Berechnung der Entschädigung ist der letzte vorliegende Einkommenssteuerbescheid. Anträge sind innerhalb von drei Monaten nach Tätigkeitsunterbrechung oder dem Ende der Quarantäne zu stellen.Iwww.lds.sachsen.de/soziales (Rubrik: Infektionsschutz)SACHSEN (pm). Wer wegen des Corona-Virus offiziell unter Quarantäne gestellt wird oder einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann über die Landesdirektion Sachsen eine Entschädigung beantragen. »Mit den…

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