HWK-Berater beantworten Fragen per Hotline und Webinar

Handwerkskammer Cottbus erweitert die Erreichbarkeit

Ratgeber. Kontaktsperre für Menschen, Soforthilfen für Unternehmen, Schließung von Betrieben: Die Maßnahmen der Regierungen sind richtig, werfen aber für den Einzelnen viele Detailfragen auf. Die Handwerkskammer Cottbus hat dazu ihre telefonische Erreichbarkeit erweitert.

Mittlerweile sind alle Gewerke des Handwerks von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise betroffen. Aktuell haben 1.156 Kosmetik- und Friseursalons geschlossen. Dutzende Anrufe gehen bei der Handwerks-kammer Cottbus ein. Es geht dabei hauptsächlich um Liquiditätssiche-rung, Kurzarbeit und Fragen zum Verhalten auf der Arbeit oder Baustelle.

Daher wurde die Erreichbarkeit erweitert:

Hotline 0355 7835-444

Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr

Email: corona@hwk-cottbus.de

Zudem werden in dem Webinar „Soforthilfe für Handwerker“ Fragen rund um das Thema beantwortet: Erhalte ich Zuschüsse aus dem Soforthilfe-programm? Welche Unterlagen müssen eingereicht werden? Sind Nach-weise zu wirtschaftlichen Einbußen notwendig? Anmeldungen sind über den Link www.hwk-cottbus.de/soforthilfe möglich.

Webinar „Soforthilfe für Handwerker“

Donnerstag, 26. März, 10 Uhr

Dienstag, 31. März, 14 Uhr

Die Handwerkskammer Cottbus begrüßt das Soforthilfeprogramm des Landes. „Wichtig ist, dass die betroffenen Unternehmen kurzfristig und unbürokratisch an das Geld kommen“, sagt HWK-Hauptgeschäftsführer Knut Deutscher. Die Handwerkskammer Cottbus unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen, bei der Beantragung und bei allen Fragen zur Corona-Krise, um die wirtschaftlichen Folgen zu mindern. „Wir setzen alles daran, dass unsere Betriebe ihre Liquidität sichern und die Mitarbei-ter ihre Arbeit behalten. Die Zeit spielt hier eine wichtige Rolle, denn die Rücklagen in vielen Handwerksbetrieben sind nicht sehr groß.“

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Fragwürdigen Werbemaschen keine Chance geben

Sachsen. Die aktuelle Corona-Krise ruft weiterhin zweifelhafte Angebote auf den Plan. Bisher gibt es keinerlei Warnungen bezüglich einer Ansteckung über das Trinkwasser. Dennoch wandten sich nun genau zu diesem Thema Verbraucher aus dem Vogtland an die Verbraucherzentrale Sachsen. Diese erhielten Werbung für Wasserfilter und deren besonderen Schutz vor einer Covid-19-Ansteckung. „Der Vertreiber springt auf die Sorge vor einer Erkrankung auf und suggeriert, dass gefiltertes Wasser vor einer Infektion schützt“, erklärt Dr. Birgit Brendel, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. „Dies trifft jedoch eindeutig nicht zu.“ Zwar ist regelmäßiges Trinken bei Atemwegserkrankungen empfehlenswert, da es das Feuchthalten der Schleimhäute unterstützt. Dafür ist normales und ungefiltertes Leitungswasser aber völlig ausreichend. Der wesentliche Übertragungsweg verläuft über die sogenannte Tröpfchen-Infektion, bei der die Coronaviren von infizierten Menschen in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet werden. Weiterhin können die Erreger über Schmierinfektionen übertragen werden. Hierbei gelangen die Viren von den Händen an die Schleimhäute der Nase oder des Auges, wo sie zu einer Infektion führen können. „Nach aktuellem Wissensstand wird die Infektion nicht über Lebensmittel und Trinkwasser übertragen“, so Brendel. Daher ist es auch nicht sinnvoll, Wasser als Infektionsschutz zusätzlich zu filtern. Informationen zur grundsätzlichen Bewertung von TischwasserfilternHygieneregeln des BfR für den Umgang mit Lebensmitteln Ratsuchende Verbraucher können auf der Homepage der Verbraucherzentrale Sachsen eine telefonische Beratung vereinbaren oder per E-Mail anfragen.pm/Verbraucherzentrale SachsenDie aktuelle Corona-Krise ruft weiterhin zweifelhafte Angebote auf den Plan. Bisher gibt es keinerlei Warnungen bezüglich einer Ansteckung über das Trinkwasser. Dennoch wandten sich nun genau zu diesem Thema Verbraucher aus dem Vogtland an die…

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Die Krise verändert unsere Arbeitswelt für immer

Ratgeber. Konstanz I Unter dem Druck, Infektionsrisiken zu minimieren, sind aktuell tausende Arbeitnehmer geradezu in die „Neue Arbeitswelt“ hineinkatapultiert worden. Homeoffice zählt zu den Schlüsselwörtern der Corona-Krise. Vieles, was vor Wochen noch undenkbar schien, wird nun von Vorgesetzten möglich gemacht. Nur so kann Kontakt reduziert und zugleich die Versorgung des schul- und betreuungsfreien Nachwuchses sichergestellt werden. „Diese Entwicklung wird sich nicht mehr zurückdrehen lassen“, ist Silke Masurat, Geschäftsführerin des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität (zeag GmbH), überzeugt. zeag vergibt die renommierte TOP JOB-Auszeichnung für attraktive Arbeitgeber im Mittelstand und befragt gemeinsam mit der Universität St. Gallen jährlich zehntausende Arbeitnehmer über ihre berufliche Situation.Viele Arbeitnehmer sind aktuell völlig unvorbereitet in die neue Arbeitswelt mit Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten gestartet. Das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität hat einige Tipps zusammengestellt, wie sie vermeiden können, dass das Homeoffice zum regellosen Hamsterrad wird:  - Richten Sie möglichst einen eigenen Raum als Homeoffice ein und trennen Sie Privatleben vom Beruf, das steigert die Konzentration.- Gehen Sie auch mental zur Arbeit - machen Sie sich zurecht und gehen Sie den Weg an den Arbeitsplatz bewusst.- Machen Sie Pausen - am besten draußen und vor allem machen Sie bewusst und geplant Feierabend.- Unterscheiden Sie die Aufgaben - trennen Sie strikt Privates von Beruflichem, vermeiden Sie hier ganz besonders das bereichsübergreifende Multitasking.- Definieren Sie Kernarbeitszeiten - und vermeiden Sie hier besonders Unterbrechungen durch Privates, sonst arbeiten Sie unendlich lange.- Definieren Sie Ziele, teilen Sie diese anderen mit und loben Sie sich gegebenenfalls selbst, falls lobende Rückmeldungen von Kollegen auf Grund des Homeoffice ausbleiben.- Hören Sie auf, wenn Sie mit den geplanten Aufgaben fertig sind.- Nutzen Sie die Chance und machen Sie Erfahrungen mit einem Powernap.- Für viele Arbeitende ist Homeoffice derzeit eine besondere Herausforderung, da parallel Kinderbetreuung ansteht. Versuchen Sie dennoch, zeitliche Strukturen zu schaffen. Klinken Sie sich wenn möglich lieber am Nachmittag stundenweise aus und legen diese Arbeitsstunden in den Abend. Versuchen Sie zudem mit Ihrem Arbeitgeber flexible Vereinbarungen zu finden. Ein TOP JOB-Unternehmen bietet etwa Eltern im Homeoffice an, jetzt nur 50 % Prozent zu arbeiten, reduziert das Gehalt jedoch nur auf 75 %.- Für die Arbeit im Homeoffice ist ein stabiles Vertrauensverhältnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden besonders wichtig. Arbeiten Sie bewusst daran und schildern Sie ihrem Arbeitgeber offen Ihre persönliche Problemlage. Das gibt ihm oder ihr die Chance, sich als verantwortlicher Vorgesetzter zu profilieren. Alle Arbeitgeber, die das aktuelle das Qualitätssiegel TOP JOB tragen dürfen, sind auf www.top-arbeitgeber.de zu finden. Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für ArbeitgeberattraktivitätUnter dem Dach des Zentrum für Arbeitgeberattraktivität fasst die zeag GmbH die beiden Benchmark-Projekte "Top Job" - und "Ethics in Business" thematisch zusammen. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten - das Ziel: eine gesunde und leistungsstarke Arbeitswelt aufzubauen. Das Arbeitgeber-Programm "Top Job"Mit "Top Job" arbeiten mittelständische Unternehmen an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Das zugehörige Siegel macht ihre Attraktivität für Bewerber sichtbar. Basis für die Auszeichnung ist eine umfangreiche Mitarbeiterbefragung. Sie wird organisiert von der zeag GmbH, Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Schirmherr des Projekts ist Sigmar Gabriel. Infos unter www.topjob.de Ansprechpartner zeag GmbH Silke MasuratGeschäftsführerinTelefon: 07531 58485-15E-Mail: masurat@zeag-gmbh.dewww.topjob.de Susanne SiebenrockPublic RelationsTelefon: 07531 58485-17E-Mail: siebenrock@zeag-gmbh.dewww.topjob.de Konstanz I Unter dem Druck, Infektionsrisiken zu minimieren, sind aktuell tausende Arbeitnehmer geradezu in die „Neue Arbeitswelt“ hineinkatapultiert worden. Homeoffice zählt zu den Schlüsselwörtern der Corona-Krise. Vieles, was vor Wochen noch…

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