Infos zum Sonderprogramm der Bundesregierung für Unternehmen

Auf die Aktuelle Krise Aufgrund des COVID-19 Virus hat die Bundesregierung mit Sonderprogrammen für Unternehmen reagiert.

Es umfasst folgende Punkte:

  • Kredite und Bürgschaften der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in grundsätzlich unbegrenzter Höhe
  • Ausweitung des Kurzarbeitergeldes
  • Steuerstundungen


Kredite und Bürgschaften der KfW

An wen können sich Unternehmen wenden?
Die KfW-Kredite können Unternehmen über die Hausbank beantragen. Sie überprüft den Antrag und leitet diesen dann an die KfW weiter.

Wer kann die Hilfen beantragen?
Grundsätzlich kann jeder einen Antrag auf Corona-Hilfen stellen: Unternehmen ebenso wie Selbstständige und Freiberufler, kleine und mittelständische Firmen ebenso wie Konzerne.
Die KfW übernimmt zwischen 70 und 90 Prozent der Risiken für die vermittelnden Finanzierungspartner. Die Hausbank wie gewohnt die Bonität des Antragsstellers.

Wie lange dauert es, bis über den Antrag entschieden wird?
Ca. vier Wochen.

Was kostet es?
Die bisherigen Zinsen von KfW-Krediten bleiben unverändert. Eine Übersicht finden Sie hier.
Wie oben erwähnt verändert sich die Risikoübernahme.

Kurzarbeitergeld

Das Kurzarbeitergeld wegen der Corona-Krise kann kurzfristig fließen und bereits jetzt beantragt werden, es tritt rückwirkend zum 1. März in Kraft und wird auch rückwirkend ausgezahlt.
Mit dem neuen Kurzarbeitergeld sollen vor allem Unternehmen unterstützt werden, die unter massiven Lieferengpässen leiden oder behördlich geschlossen werden müssen. Unternehmen können jetzt Kurzarbeitergeld beantragen, wenn zehn Prozent der Beschäftigten im Betrieb von Arbeitsausfall betroffen sind - statt zuvor ein Drittel. Zudem werden Arbeitgebern die Sozialversicherungsbeiträge, die sie auch bei Kurzarbeit zu zahlen haben, in voller Höhe erstattet.
Die BA übernimmt beim Kurzarbeitergeld 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Bei Arbeitnehmern mit Kind sind es 67 Prozent.
Wie sie Kurarbeitergeld beantragen erfahren Sie hier.

Information für Unternehmen aus Brandenburg
Ab sofort bietet das Land Brandenburg Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, an, sich an die Regionalcenter der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) zu wenden. Zur Beschleunigung des Verfahrens verwenden Sie bitte den Fragebogen für Unternehmen, den Sie hier finden.

Den ausgefüllten Fragebogen senden Sie bitte an das Regionalcenter in Cottbus an Herrn Merksch: Torsten.Maerksch@wfbb.de
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Informationen für Unternehmen aus Sachsen
Als Ansprechpartner für Sächsische Unternehmen steht die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) zur Verfügung. Die Beratung ist kostenlos. Telefon: 0351 / 4910-1100.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.