Hammse noch Globabier?

Dresden.  Gorona gibds grad frisch in allor Weld. Doch wie isses ums Heilichsde, s Globabier, besch- delld? De Fraache drieb mich ins Geschäfd S Abndeuor Eingoof war mir rechd. Wie vor dreissch Jahrn schdehn mor nu in dor Schlan- ge, midd eenzfuffsch Abschdand wird’s ni bange, holn figgs nen Wagen, scheegorn middm Fordormann, un geenor drängeld: „Wann gommsch ändlisch dran?“ Da wingd dor Sicherheidsfrids nein. Dor Abschdand bleibd, das muss schon sein! S Gässdschnhubbn am Gääseschdand Häld alle hindorm Abschberrband. Sonsd is noch alles so wie immor. Dor Scheff, der schwidzd im Hindorzimmor. Minüdlich fladdorn neue Reescheln Un schdeichd dor Wunsch, sich einzupeescheln. Drotzdem: Dor Gunde, der grischd alles hier. Bloß ähmd gee Röllschn Globabier. Was woll die Hamsdror damid machn Fier unerhörd erlaubde Sachn? Das dengk ich mor beim Schlangeschdehn. Da rufds von dor Gasse: „Gann weidorgehn!“ Nur eenor darf ans Warenband, nimmt Blasdegeld schdadd Bar off Hand. Un wennmor nur Bar hamm, nuja, da werf morsch in s Schäälschn da. So minimiern mor de Brobleeme. Der Eingoof, der war doch rechd scheene. Nu baggsch so ein, da brilld äweer: „S gibbd bald geene Fildordüdn mehr! Schdadd Gaffee machmor Mundschudds draus!“ Machdnor. Ich bleib dorweil zehaus. Autorin: Gabriele KnothUnd was hat Sie heute glücklich gemacht? Was war Ihr Lichtblick des Tages? Schicken Sie uns Ihren Lichtblick unter dem Stichwort „Lichtblick des Tages“ an: aktion@wochenkurier.info oder in einem Leserbrief an: WochenKurier Lokalverlag GmbH & Co. KG Geierswalder Strasse 14 02979 Elsterheide OT Bergen Gorona gibds grad frisch in allor Weld. Doch wie isses ums Heilichsde, s Globabier, besch- delld? De Fraache drieb mich ins Geschäfd S Abndeuor Eingoof war mir rechd. Wie vor dreissch Jahrn schdehn mor nu in dor Schlan- ge, midd eenzfuffsch…

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Premiere „Die Wüste lebt“

Cottbus. Clubs zu, Anlage an! Auch die Cottbuser Clubs, Bars und Kneipen haben seit drei Wochen die Türen zu. Doch jetzt lädt die Szene am Dienstag, 21. April zu einem Wiederhören ein. Pünktlich 18 Uhr präsentiert sie den Song zur Coronazeit "Die Wüste lebt" im Internet und meldet sich zurück, wenn auch zunächst auf virtuellakustischer Bühne. Bereits seit Beginn der Einschränkungen arbeiten die Kulturschaffenden eng zusammen und entwickeln gemeinsame Strategien zum Überleben. Die erste Aktion läuft seit dem 3. April. Bei einer Kampagne aller beteiligter Clubs, Bars und Galerien über Startnext können die Cottbuser dabei helfen, dass es auch nach Coronakrise ein buntes Nachtleben in der Stadt gibt. Bei dieser Crowdfundingaktion werden beispielsweise Eintrittskarten für die kommenden Parties, T-Shirts, lustig bedruckte Jutebeutel, ein Schnaps mit Frieder oder ein Glas Fangosand angeboten oder es kann einfach Geld gespendet werden. Der neueste Coup der Club Kommission Cottbus e.V.i.G. ist ein gemeinschaftlich geschriebenes und produziertes Lied für alle Musik- und Tanzbegeisterten. Dieses greift feinfühlig Themen wie Isolation, Perspektivlosigkeit, Jobverlust, Überarbeitung, aber auch das zunehmende Gemeinschafts- und Solidaritätsgefühl auf. Es setzt das Geschehen musikalisch um und blickt bejahend in die Zukunft. "Die Ohrwurmmelodie steigt schnell zu Kopf und ist ansteckender als Covid-19, während die gefühlvolle Instrumentierung die Herzen im Sturm erswingt.", schwärmt Ludwig Domrös vom Festivalteam Stuss am Fluss über das Werk. "Wir wollen mit dem Lied Aufmerksamkeit für unsere Situation schaffen und den Leuten ein Dankeschön für die Spenden unserer Crowdfundingaktion zurückzugeben. Da im Arbeitsumfeld der Clubs kreative Köpfe verschiedenster Art zu finden sind, war eine Besetzung schnell zusammengestellt. Ein Lied zu schreiben war eine Möglichkeit, proaktiv und postitiv mit dem Thema umzugehen, statt sich nur zu beklagen." Das Betriebsverbot für die kulturellen Treffpunkte bedeutet in Cottbus für die wenigen Orte der Subkultur eine hohe Anstrengung ums Überleben. Dort, wo ohnehin selten ein Fördergeldtropfen hinfällt, sind die Rücklagen sehr bescheiden. Die aktuelle Situation bedeutet daher: keine Einnahmen bei laufenden Kosten und verschwindend kleinen Polstern." Auch wenn staatliche Hilfen 'erste Löcher' schließen, sind sie langfristig nicht existenzsichernd." David Kopsch, Besitzer vom Faulen August, trifft die Schließung seines Musikclubs hart: "Wir alle mussten viele schon gebuchte Konzerte oder Parties absagen und wissen nicht, wie alle anderen auch, ab wann wir planen können. Das ist schon ein zermürbender Zustand. Sollte die Clubszene in Cottbus einbrechen, wäre dies ein fataler Schlag für das kulturelle Leben der Stadt." Aber es gibt auch Positives in dieser Zeit. "Das Besondere an diesem Krisenmodus ist, dass wir alle ein bisschen näher zusammenrücken. Ich bin total begeistert, dass diese unterschiedlichen kreativen Menschen so eng kooperieren", Philipp Gärtner, Chef des Clubs Scandale, sieht optimistisch in die Zukunft. "Nicht nur, dass wir uns neuen Organisations- und Kommunikationsformen stellen müssen, diese Zeit bringt völlig neue Möglichkeiten und Konzepte hervor." Ein gutes Beispiel ist eben "Die Wüste lebt", der Song, bei dem gleich 13 Musiker an den Aufnahmen beteiligt waren, hinter dessen Kulissen jedoch noch viele weitere aus dem Cottbuser Nachtleben mitwirkten. Er erscheint mit einem Video, beides unter erschwerten Bedingungen und unter Einhaltung der Corona- Anordnungen eingespielt und gedreht. Doch nun kann das Machwerk endlich präsentiert werden und der Name ist für die Cottbuser Nachtschwärmer hoffentlich Programm: Die Wüste lebt! Zu sehen und zu hören: https://www.clubkommissioncottbus.de https://de.facebook.com/clubkommissioncottbus/ https://www.youtube.com/channel/UC8b0QCv64PVmdRHEumebGwA Wer die Cottbuser Clubszene unterstützen will, kann dies HIER tun oder spendet auf das Projektkonto: IBAN DE 1805 0000 0190 0853 80Kulturforum Cottbus e.V./Club Kommission CottbusClubs zu, Anlage an! Auch die Cottbuser Clubs, Bars und Kneipen haben seit drei Wochen die Türen zu. Doch jetzt lädt die Szene am Dienstag, 21. April zu einem Wiederhören ein. Pünktlich 18 Uhr präsentiert sie den Song zur Coronazeit "Die Wüste lebt"…

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