Wieder eine Bühne. Nur ganz anders.

Dresden. »Endlich wieder Normalität«, das wünschte sich Tom Reichel im WochenKurier-Gespräch Anfang Februar. Da ahnte er nicht, wie lange der Lockdown anhalten und wie schwer es sein würde, als Teilzeit-Schuhverkäufer und leidenschaftlicher Sänger wieder richtig Geld zu verdienen. Doch manchmal öffnet der Zufall völlig neue Wege. »Musik ist ein Königsweg für eine würdigende Begleitung von Menschen mit kognitiven Einschränkungen, besonders für Menschen mit Demenz.« Vor einem halben Jahr hätte Tom Reichel diesen Satz so vielleicht nicht gesagt. Seine Welt ist zwar die Musik, doch Demenz und deren Begleiterscheinungen gehörten eher nicht zum Alltag des 48-Jährigen. Doch wie das eben so ist mit Zufällen: Dinge geschehen, neue Möglichkeiten ergeben sich. Denn irgendwann im Frühjahr, als Tom seinem Teilzeitjob als Schuhverkäufer in der Altmarkt Galerie wieder nachgehen konnte, kam er mit einem Kunden ins Gespräch, der sich als Geschäftsführer einiger Seniorenheime vorstellte. Er könne immer gute Alltagsbegleiter für »seine« Senioren gebrauchen und bei Tom könne er sich gut vorstellen, dass dieser Job genau das Richtige wäre. Und genau so ist es jetzt: Tom Reichel ist zweimal in der Woche Alltagsbegleiter in einem Dresdner Seniorenheim, in dem ausschließlich Menschen mit Demenz leben. Um 8 Uhr beginnt sein Dienst, er hilft beim Wecken, Frühstück machen und Essen reichen. Danach folgt das, was seine Berufung ist: Gruppenbetreuung. »Das ist zum Beispiel Bewegungs- oder Gedächtnistraining, Singen, Erzählen oder mit Bällen spielen und spazieren gehen. Es kommt immer auf den Status der Krankheit an. Musik und Singen macht den Bewohnern am meisten Spaß.« Ihm, dem »geborenen Entertainer«, natürlich auch. Denn in diesem Jahr konnte Tom, der Sänger, erst zwei Auftritte absolvieren und die große Bühne mit vielen Menschen davor, die fehlt ihm natürlich sehr. Aber er hat ja seine »kleine« Bühne im Seniorenheim, auf der er singt und »seine Omis und Opis« unterhält. »Es ist unglaublich, wie Musik demente Menschen anregen und Erinnerungen wecken kann. Manche, die nicht einmal mehr sprechen, können aber die Lieder mitsingen«, weiß Tom inzwischen. Und so gehören nun auch alte Volkslieder und Schlager zu seinem Repertoire. Noch ist der Job im Pflegeheim ein Nebenjob, »aber er ist eine echte Bereicherung für mich«. Vielleicht wird ja mehr daraus. Dann hätte der lange Lockdown ja sogar etwas Gutes. ukmedsnorx.com/zopiclone ukmedsnorx.com/zolpidem »Endlich wieder Normalität«, das wünschte sich Tom Reichel im WochenKurier-Gespräch Anfang…

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"Dynamo-Riesenrad" war voller Erfolg

Dresden. Zwischen Schauspielhaus, Zwinger und Altmarkt-Galerie verwandelten SGD-Vize-Kapitän Tim Knipping und Unternehmer Frank Schröder inmitten des Dresdner Postplatzes das größte mobile Riesenrad Europas am Mittwoch, 4. August, für einen Tag zum "Dynamo-Riesenrad" für den guten Zweck. Und es war ein voller Erfolg! Insgesamt sind bei dieser Aktion rund 14.000 Euro zusammengekommen, die sich aus den Tageseinnahmen sowie vielen kleinen und großen Einzelspenden ergeben, die vor Ort ins "schwarz-gelbe Sparschwein" gesteckt wurden. Auch Schausteller und Riesenrad-Besitzer Oskar Bruch sowie Unternehmer und Stadtfest-Planer Frank Schröder spendeten jeweils 1.500 Euro. Wow!“, entfuhr es Tim Knipping: „Diese riesengroße Resonanz ist wirklich überwältigend und rührt mich sehr. Es ist einfach überragend, dass so viele Menschen dieser Stadt beim ‚Dynamo-Riesenrad‘ für die gute Sache dabei waren. Wir werden eine Hälfte der Einnahmen wie versprochen an Leon und seine Mama Romy spenden. Die andere Hälfte werden wir zu gleichen Teilen zwei besonderen Krankenhausstationen in Dresden zur Verfügung stellen, die sich in ihrem Alltag großartig um die Menschen in unserer Gesellschaft kümmern, die aufgrund von schweren Krankheiten auf besondere Unterstützung angewiesen sind.“ Neben der Spenden- und Riesenrad-Aktion kamen auch Knippings Teamkollegen Brandon Borrello, Sebastian Mai, Philipp Hosiner sowie Kevin Ehlers anlässlich einer dreigeteilten Autogrammstunde am Postplatz vorbei und zauberten unzähligen Dynamo-Fans ein Lächeln ins Gesicht. Mehr dazu >>HIER<< (pm/SG Dynamo Dresden)Zwischen Schauspielhaus, Zwinger und Altmarkt-Galerie verwandelten SGD-Vize-Kapitän Tim Knipping und Unternehmer Frank Schröder inmitten des Dresdner…

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EnergieVerbund Arena lockt aufs Eis

Dresden. Mit dem Start in die Sommerferien am Samstag, 24. Juli, profitiert nicht nur der Leistungssport von der präparierten Eisfläche in der Trainingseishalle der EnergieVerbund Arena. Unter Einhaltung des aktuellen Hygienekonzeptes öffnet die Trainingseishalle in der Ferienzeit jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr für alle. Sportbürgermeister Dr. Peter Lames: „Nach den Einschränkungen und begrenzten Möglichkeiten der vergangenen Monate bietet dieses Bewegungsangebot eine willkommene Abwechslung. Auch die Dresdner Ferienkinder profitieren mit dem Coupon aus dem Ferienpass.“  Eislaufen mit doppelter Sicherheit Das öffentliche Angebot ist an die Einhaltung des Hygienekonzeptes gebunden. So ist das Eislaufen auf 200 Personen je Eislaufzeit begrenzt. Um Wartezeiten zu vermeiden und den Besucherandrang zu entzerren, ist eine digitale Reservierung und Registrierung möglich. Zudem öffnet die Kasse bereits 30 Minuten vor der Eislaufzeit. Beim Betreten des Objektes gilt Maskenpflicht (medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP2). Beim Eislaufen kann die Maske abgenommen werden. Durchsagen und Aushänge unterstützen die Einhaltung der Regelungen vor Ort.  Eintrittspreise öffentliches Eislaufen (Auszug) Einzelkarte 4,50 Euro Einzelkarte, begünstigt 3,50 Euro Ferienpass-Angebot: Dresdner Schüler/innen, die im Besitz des aktuellen Dresdner Ferienpasses sind, erhalten in Begleitung eines vollzahlenden Erwachsenen einmal kostenfreien Eintritt bei Abgabe des entsprechenden Coupons aus dem Gutscheinheft.Mit dem Start in die Sommerferien am Samstag, 24. Juli, profitiert nicht nur der Leistungssport von der präparierten Eisfläche in der Trainingseishalle der

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