Impfen ohne Termin möglich

Cottbus. Das Deutsche Rote Kreuz Cottbus und die Stadt Cottbus führen am 14. Juli eine weitere Impfaktion ohne vorherige Terminabstimmung durch. Dabei werden ausschließlich Erstimpfungen angeboten. Das Impfzentrum ist für diese Aktion von 8 bis 20 Uhr (letzter Einlass 19 Uhr) geöffnet. Zielgruppe der zusätzlichen Impfaktion sind Impfwillige ohne anderweitigen Termin. Andernfalls müssen die bereits vereinbarten Termine durch die Impfwilligen abgesagt werden. Nach den Erfahrungen des ersten zusätzlichen Impftages ohne Termin sollten Interessenten eine Wartezeit von ca. ein bis zwei Stunden einplanen. Das Parken ist nur auf den öffentlichen, ausgewiesenen Plätzen möglich (PP Sandower Dreieck). Das Parken auf dem Gelände der CMT am Messezentrum ist Personen vorbehalten, die im Besitz eines Schwerbehindertenausweises sind und diesen vorlegen. Um den gesamten Impfvorgang zu beschleunigen empfiehlt es sich, dass die Impfwilligen sich im Vorfeld auf einen Impfstoff festlegen und den vom RKI bereitgestellten Aufklärungsbogen sowie Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Covid-19-Impfung für den jeweiligen Impfstoff bereits ausgefüllt mitbringen. Folgende Impfstoffe stehen am 14. Juli zur Auswahl: ModernaBioNTechJohnson & Johnson Bei der ersten derartigen Aktion am 6. Juli waren 662 Impfungen verabreicht worden. Die Stadt Cottbus dankt dem Deutschen Roten Kreuz und seinen Verantwortlichen, den Johannitern sowie dem Rettungsdienst der Stadt und dem Carl-Thiem-Klinikum für die gute und wirkungsvolle Kooperation im Sinne einer Ausweitung des Impfangebots, unter anderem durch kurzfristigen Einsatz von zusätzlichen Impfärztinnen und -ärzten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zusätzlichen Angebotes werden nach sechs Wochen zweitgeimpft – ebenfalls im Impfzentrum, das ab dem 1. August durch die Stadt Cottbus betrieben wird.Das Deutsche Rote Kreuz Cottbus und die Stadt Cottbus führen am 14. Juli eine weitere Impfaktion ohne vorherige Terminabstimmung durch. Dabei werden ausschließlich Erstimpfungen angeboten. Das Impfzentrum ist für diese Aktion von 8 bis 20 Uhr…

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Verstärkte Impfangebote für Sachsens Hochschulen

Sachsen. Der Betrieb an den sächsischen Hochschulen soll zum Wintersemester 2021/22 möglichst vollumfänglich wiederaufgenommen werden können. Dabei spielt die Impfung gegen das Coronavirus eine entscheidende Rolle. Für Studierende in Sachsen soll der Weg zur Impfung erleichtert werden. In Planung sind spezielle Angebote in Impfzentren. Darüber hinaus ist auch der gezielte Einsatz mobiler Impf-Teams vor Ort an den Hochschulen möglich. Das Deutsche Rote Kreuz und die Hochschulen werden sich hierzu abstimmen. Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Wir verfolgen nach wie vor das Ziel, jede vorhandene Impfdosis schnellstmöglich zu verabreichen. Jede Impfung bedeutet einen Schritt hin zu mehr Normalität. Wir wissen um die schwierige Situation gerade auch der jungen Menschen, die zunächst aus Rücksichtnahme auf ältere Menschen viele Einschränkungen akzeptiert haben. Da sich die Situation bei der Impfstoffmenge entspannt, wollen wir nun verstärkt die Studierenden in den Fokus nehmen, um ihnen eine Perspektive für ein möglichst uneingeschränktes Wintersemester zu bieten. Ich möchte gleichzeitig daran erinnern, dass sich schon jetzt jeder ohne Priorisierung im Impfzentrum und bei niedergelassenen Ärzten impfen lassen kann. Auch heute sind noch hunderte freie Termine in den Impfzentren verfügbar.« Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Nur wenn möglichst viele Studierende vollständig immunisiert sind, können auch unsere Hochschulen für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen, die im kommenden Wintersemester eine weitgehende Rückkehr zur Normalität erlauben. Die Lehre in Präsenz ist wichtig für den Studienerfolg jeder Studentin und jedes Studenten. Die inzwischen entwickelten, vielfältigen und guten Online-Formate, können dennoch den direkten Austausch am Campus nicht ersetzen.«Der Betrieb an den sächsischen Hochschulen soll zum Wintersemester 2021/22 möglichst vollumfänglich wiederaufgenommen werden können. Dabei spielt die Impfung gegen das Coronavirus eine entscheidende Rolle. Für Studierende in Sachsen soll der Weg zur…

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Impfungen bleiben wichtigste Corona-Schutzmaßnahme

Südbrandenburg. Mit dem heutigen Start der Sommerferien wollen nun auch viele Brandenburgerinnen und Brandenburger endlich wieder auf Reisen gehen. In diesem Zusammenhang appelliert die Landesärztekammer Brandenburg aber an die Bürger, in den schönsten Wochen des Jahres auch am Urlaubsort auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu achten. „Die Tatsache, dass wir in Deutschland die Zahl der Corona-Neuinfektionen durch Impfungen und entsprechende Maßnahmen beherrschen konnten und zuletzt die Infektionsfälle sehr deutlich zurückgingen, darf nicht als Entwarnung missverstanden werden“, erklärt Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz. Insofern gehöre 2021 unbedingt auch eine ausreichende Zahl an Schutzmasken in das Reisegepäck. „Für Menschen, die bereits eine Impfung bekommen haben, ist es zudem besonders wichtig, fristgerecht und möglichst noch vor dem Urlaub auch die Zweitimpfung vornehmen zu lassen“, so der Präsident der Landesärztekammer Brandenburg. Denn wenn diese nicht erfolge, bestehe kein ausreichender Schutz. Zum Stichtag 23. Juni 2021 hatten 50,3 Prozent der Brandenburgerinnen und Brandenburger mindestens eine Coronaimpfung erhalten. 30 Prozent waren vollständig geimpft und sind damit nach aktuellem Stand der Wissenschaft bestmöglich gegen Corona geschützt. Für die Ungeimpften gilt dies aber noch nicht. Daher ruft Dr. Steffen König auch diese Mitbürger dazu auf, das Impfangebot möglichst bald wahrzunehmen. Dies sei bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, im Rahmen von Impfaktionen der Krankenhäuser sowie in den Impfzentren im Lande zurzeit gut möglich. „Impfungen sind und bleiben die Corona-Schutzmaßnahme Nummer 1“, erklärte der Vizepräsident der Landesärztekammer Brandenburg. „Sie helfen nach den aktuellen Studien nicht nur gegen die neue und besonders ansteckende Delta-Variante des Virus, sondern verhindern im Fall des möglicherweise dennoch eintretenden Infektionsfalles auch schwerwiegende Krankheitsverläufe.“Mit dem heutigen Start der Sommerferien wollen nun auch viele Brandenburgerinnen und Brandenburger endlich wieder auf Reisen gehen. In diesem Zusammenhang appelliert die Landesärztekammer Brandenburg aber an die Bürger, in den schönsten Wochen des…

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Gesundheitsministerin wirbt um Impfung mit AstraZeneca

Sachsen. »Der Impfstoff von AstraZeneca bietet einen sehr guten Schutz vor einer schweren Erkrankung mit COVID19. Er wurde im Zulassungsverfahren getestet, für sehr gut befunden und von der EU zugelassen, wie andere Wirkstoffe auch. Dieser Impfstoff ist ein wichtiger Baustein in unserer Strategie, das Virus zu besiegen. Je umfangreicher wir alle vorhanden Impfstoffe nutzen, desto schneller kommen wir unserem Ziel entgegen, einen guten Gemeinschaftsschutz zu erreichen«, erklärt Staatsministerin Petra Köpping angesichts nachlassender Akzeptanz für diesen Impfstoff in der Bevölkerung. Man müsse sich immer vor Augen halten, dass die Pandemie – trotz sinkender Inzidenzzahlen – noch nicht überstanden sei. Eine Erhebung von Deutschem Roten Kreuz und Sozialministerium ergab eine regional sehr unterschiedliche Akzeptanz für diesen Impfstoff in den Impfzentren. So hat das Impfzentrum Dresden mit knapp 48 Prozent Buchungen der möglichen Termine mit AstraZeneca den höchsten Wert. Im Impfzentrum Mittweida wurden nur 3,8 Prozent der AstraZeneca-Termine gebucht. Entsprechend zugenommen haben die Lagerbestände für AstraZeneca. So lagern derzeit beim Deutschen Roten Kreuz 51.940 Dosen, die bisher nicht verimpft werden konnten und auch nicht bereits vorgebucht sind. Die Dosen werden in einem Zentrallager aufbewahrt. Die einzelnen Impfzentren verfügen nicht über eigene Lagerkapazitäten und haben immer nur so viele Dosen vorrätig, wie Termine gebucht sind. Gesundheitsministerin Petra Köpping erklärt: »Ich habe mich selbst mit AstraZeneca impfen lassen und bin sehr zufrieden. Wir haben derzeit ausreichend Impfstoff, so dass sich viele Menschen sofort impfen lassen können. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Ein schnelles Impfen vieler Bürgerinnen und Bürger ist auch angesichts der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus sehr wichtig. Wir können es uns nicht erlauben, AstraZeneca zu verschmähen. Alle Experten sagen uns voraus, dass im Herbst die Zahl der Infektionsfälle wieder ansteigen wird. Wie hoch sie gehen wird und ob wieder Eingriffe in unser Leben nötig sind, entscheiden wir jetzt mit unserer Impfbereitschaft.«»Der Impfstoff von AstraZeneca bietet einen sehr guten Schutz vor einer schweren Erkrankung mit COVID19. Er wurde im Zulassungsverfahren getestet, für sehr gut befunden und von der EU zugelassen, wie andere Wirkstoffe auch. Dieser Impfstoff ist ein…

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Gesundheitsministerin mahnt hohe Impfbereitschaft an

Sachsen. »Das hochsommerliche Wetter und die gesunkenen Infektionszahlen dürfen uns nicht täuschen oder gar zu Leichtsinn verleiten. Die Coronavirus-Pandemie ist noch lange nicht überwunden. Nur wenn wir jetzt fleißig weiterimpfen, werden wir auch einen entspannten Herbst erleben«, mahnt Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping und warnt damit vor einem Nachlassen der Impfbereitschaft. »Wir brauchen weiterhin eine hohe Impfquote. Es kann verschiedene Gründe geben, den Zweitimpftermin nicht wahrzunehmen – zum Beispiel weil man die zweite Impfung an einem anderen Ort bekommt. Aber es wäre fahrlässig, diesen einfach ausfallen zu lassen, denn erst dieser gewährleistet den vollständigen und längeren Impfschutz. Es war von Anfang an unsere Strategie, die Zweitimpfung so schnell wie möglich durchzuführen, weil nur dies vollen Immunschutz bietet. Auch jetzt zeigt sich angesichts der Delta-Variante, dass dies richtig ist. Wer den zweiten Impftermin ausfallen lässt, gefährdet sich und seine Umgebung, weil die Wahrscheinlichkeit einer Infektion erhöht wird. Sicher gibt es auch andere Gründe, einen Zweitimpftermin nicht wahrzunehmen, zum Beispiel, wenn man die Impfung beim Haus- oder Betriebsarzt erhält. Diese Bürgerinnen und Bürger sollten dann bitte den Termin im Impfzentrum absagen, damit er anderweitig vergeben werden kann.« Eine Stichprobe des DRK Sachsen über die in der Zeit vom 8. bis 15. Juni 2021 in den Impfzentren nicht wahrgenommenen Impftermine ergab, dass in diesem Zeitraum 60.076 Zweitimpfungen geplant waren und 53.154 Zweitimpfungen tatsächlich durchgeführt wurden. Demnach konnten 6.922 Zweitimpfungen nicht durchgeführt werden (11,52%). Davon fielen 3.326 Termine aus (5,54%), ohne dass die Möglichkeit bestand, diese an andere Impfwillige weiterzugeben. Personen sind trotz gebuchter Zweitimpftermine einfach nicht zu Ihrer Impfung erschienen. Die knappe Mehrheit der ausgefallenen Termine (3.596) wurden vorher über das System storniert und war so, wenn sie mindestens einen Tag vor dem Termin storniert wurden, für andere impfwillige Personen online buchbar. Diese Stichprobe ist nicht repräsentativ, zeigt aber eine Tendenz. Das DRK wird die Dokumentation der ausgefallenen Termine fortsetzen. Gesundheitsministerin Petra Köpping erklärt: »Alle Fachleute warnen bereits vor einer durch die Deltavariante dominierten vierten Welle im Herbst, auch wenn wir jetzt kaum noch Ansteckungen zählen. Deshalb weise ich ausdrücklich darauf hin, die Schwere der vierten Welle wird davon abhängen, wie gut wir es schaffen, möglichst viele Menschen möglichst zügig mit der kompletten Impfung zu schützen. Wer denkt, er kann sich seine zweite Impfung im Herbst holen, wenn es nötig ist, der täuscht sich, denn er ist bis dahin vor allem gegen eine Infektion mit der Delta-Variante relativ ungeschützt. Deshalb appelliere ich eindringlich, sich im vorgegebenen Abstand unbedingt die zweite Impfung geben zu lassen. Wir dürfen keine Termine ausfallen lassen.« Das Sozialministerium und das DRK Sachsen weisen deshalb darauf hin, dass Impftermine, die nicht wahrgenommen werden können, über das Buchungsportal storniert werden sollen. Freie Termine werden dann umgehend im Portal wieder zur Verfügung gestellt.»Das hochsommerliche Wetter und die gesunkenen Infektionszahlen dürfen uns nicht täuschen oder gar zu Leichtsinn verleiten. Die Coronavirus-Pandemie ist noch lange nicht überwunden. Nur wenn wir jetzt fleißig weiterimpfen, werden wir auch einen…

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Start für den digitalen Corona-Impfnachweis in Sachsen

Sachsen. In den Impfzentren in Belgern, Zwickau, Riesa, Borna, Kamenz und Pirna erhalten ab sofort vollständig Geimpfte die Zertifikate für den digitalen Impfnachweis. Die weiteren Impfzentren folgen im Laufe dieser Woche. Dafür wird zusätzliches Personal in den Impfzentren eingesetzt. Für die Bürgerinnen und Bürger ist das Angebot kostenlos. Das Angebot in den Impfzentren besteht nur tagesaktuell für die jeweils verabreichten Impfungen, Nachtragungen sind dort nicht möglich. Dazu erklärt Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche und freiwillige Möglichkeit, um Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte können sich damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff auch personalisiert bequem auf ihr Smartphone speichern. Dies kann im Alltag vieles erleichtern. Ich freue mich sehr, dass wir in Sachsen frühzeitig dieses Angebot zur Verfügung stellen können und danke allen Beteiligten für die schnelle Umsetzung. Wichtig ist aber: Die Impfzentren können bereits früher verabreichte Impfungen nicht nachträglich digital erfassen, dies ist aus medizinrechtlichen Gründen nicht möglich. In diesem Fall sind die Apotheken der richtige Ansprechpartner.« Seit Montag, 14. Juni 2021, können sich bereits zuvor vollständig Geimpfte in vielen Apotheken deutschlandweit den digitalen Nachweis einer vollständigen Impfung nachträglich ausstellen lassen. Auch bei Ärzten soll die Ausstellung des digitalen Corona-Impfpasses bald möglich sein, teilnehmende Ärzte können dies auch rückwirkend anbieten. Für den digitalen Impfpass sind folgende Daten erforderlich: Name, Vorname, Geburtsdatum, Impfzentrum, Tag der 1. und 2. Impfung sowie Impfstoff. Zur Erstellung des COVID-19-Impfzertifikats übermittelt das Impfzentrum, Arztpraxen oder Apotheken die notwendigen personenbezogenen Daten an das Robert Koch-Institut (RKI), das das COVID-19-Impfzertifikat technisch generiert. Das RKI ist befugt, die zur Erstellung und Bescheinigung des COVID-19-Impfzertifikats erforderlichen personenbezogenen Daten zu verarbeiten. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode (QR-Code) erstellt, den die Nutzer direkt abscannen können oder auf einem Papierausdruck mitbekommen und später über kostenlos zur Verfügung gestellte Apps (u.a. auch die Corona-Warn-App des Bundes oder »CovPass« des RKI) einscannen können. Die App speichert die Impfbescheinigung lokal auf dem Smartphone. Auch ein Vorzeigen des QR-Codes auf Papier ist aber möglich. Der »gelbe« Impfausweis kann ebenfalls weiterhin vorgezeigt werden, um eine vollständige Impfung zu belegen.In den Impfzentren in Belgern, Zwickau, Riesa, Borna, Kamenz und Pirna erhalten ab sofort vollständig Geimpfte die Zertifikate für den digitalen Impfnachweis. Die weiteren Impfzentren folgen im Laufe dieser Woche. Dafür wird zusätzliches Personal in…

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Sachsen beschließt weitere Impfstrategie

Sachsen. Die 13 bestehenden sächsischen Impfzentren einschließlich der dazugehörigen 30 mobilen Teams werden bis Ende September 2021 weiter in Betrieb bleiben. Dies hat heute das Kabinett beschlossen. Erstimpfungen werden in allen Impfzentren bis Ende August im bisherigen Umfang angeboten. Im September soll dann ein eingeschränkter Betrieb stattfinden, der die offenen Zweitimpfungen absichert. Die zusätzlichen Kosten werden auf rund 52 Millionen Euro veranschlagt, von denen der Bund die notwendigen und erstattungsfähigen Kosten – annähernd die Hälfte – trägt. Hintergrund der Entscheidung des Kabinetts sind auch veränderte Grundannahmen und Erkenntnisse: Mit dem Weiterbetrieb können die nach wie vor bestehenden Unwägbarkeiten bei der Impfstoffbereitstellung durch den Bund für den Freistaat Sachsen abgesichert werden. Laut Bund ist die komplexe Planung bei der Verteilung der Impfstoffdosen bestmöglich gewährleistet, wenn die Erst- und Zweitimpfung am gleichen Ort stattfindet. Regional ist die Beteiligung der impfenden Arztpraxen zudem unterschiedlich ausgeprägt. Ebenso hat sich der Kreis der Impfberechtigten erhöht: Auch Kinder ab 12 Jahre können gegen das Coronavirus geimpft werden. Somit sind nun 3,7 Millionen Menschen in Sachsen impffähig. Gesundheitsministerin Petra Köpping erklärt: »Aktuell gehen wir davon aus, dass eine notwendige Immunität der Bevölkerung von 80 Prozent erforderlich ist, um die Herdenimmunität zu erreichen. Dieses Ziel werden wir mit allen verfügbaren Kräften verfolgen, um so schnell wie möglich die gewünschten Effekte zu erzielen, damit wir alle unsere persönlichen und gesellschaftlichen Freiheiten wiedererlangen können. Mit dem Weiterbetrieb der Impfzentren und mobilen Teams können wir dies gemeinsam mit den impfenden niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten am effektivsten und bestmöglich erreichen. Denn einige Rahmenbedingungen haben sich geändert. Gewährleistet wird, dass auch in der Urlaubszeit jede verfügbare Impfdosis schnellstmöglich verabreicht werden kann. Zudem können wir Verschiebungen von Impfstofflieferungen abfedern und so sicherstellen, dass der sächsische Anteil, den der Bund für die Impfzentren vorgesehen hat, auch hier verabreicht wird. Zudem bietet diese Gesamtstruktur die nötige Flexibilität für die Zeit, wenn das Impfangebot die Impfbereitschaft übersteigt. Verschiedene attraktive und bequeme Angebote sind dann besonders wichtig, um niedrigschwellige Impfangebote machen zu können und zur Impfung zu motivieren.« Mit dieser beschlossenen Impfstruktur hält der Freistaat die aktuell bestehende Impfkapazität in den staatlichen Strukturen (Impfzentren und mobile Teams) von rund 120 000 Impfungen pro Woche bis Ende August aufrecht. Im September folgen dann noch die Zweitimpfungen, um die Impfserien am gleichen Ort abzuschließen. Der Freistaat Sachsen geht damit von weiterhin gleichbleibenden Belieferungen der Impfzentren durch den Bund aus, auch wenn bislang noch keine Lieferzahlen für das dritte Quartal vorliegen. Seit Ostern laufen auch die Impfungen bei den Hausärzten im Routinesystem. Seitdem leisten rund 2300 mitimpfende niedergelassene Ärztinnen und Ärzte einen bedeutenden Beitrag zur Durchimpfung der Bevölkerung. Allein bis Anfang Juni wurden knapp 726 000 Impfdosen von ihnen verabreicht. Seit 7. Juni können auch die Betriebsärzte impfen. Sie werden ebenfalls über den Großhandel und die Apotheken beliefert. Staatsministerin Petra Köpping: »Die Arztpraxen und Betriebsärzte sind ein ganz wichtiger Baustein in der sächsischen Impfstrategie. Sie impfen so viel sie können. Nur gemeinsam mit den Impfzentren und den mobilen Teams können wir die Corona-Pandemie mit Impfungen bekämpfen. Dafür mein herzlicher Dank.« Laut Prognose könnten in Sachsen in Abhängigkeit entsprechender Impfstofflieferungen bis Ende September 6,15 Millionen Impfdosen verabreicht werden. Mit dieser Menge Impfdosen könnten 83 Prozent der sächsischen impffähigen Bevölkerung zwei Impfungen verabreicht werden.Die 13 bestehenden sächsischen Impfzentren einschließlich der dazugehörigen 30 mobilen Teams werden bis Ende September 2021 weiter in Betrieb bleiben. Dies hat heute das Kabinett beschlossen. Erstimpfungen werden in allen Impfzentren bis Ende August…

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