Apotheken - vergessene Kämpfer

Helden des Alltags. Die vergessenen „Kämpfer“ – jeden Tag stehen Apotheker und ihre Mitarbeiter mit an vorderster Front

Apotheker und ihre Teams sind genau wie Ärzte, Angestellte im Supermarkt oder Pflegepersonal jeden Tag verstärkt einer möglichen Infektion durch SARS-CoV-2 ausgesetzt.

Jens Dobbert ist Apotheker aus Forst (Lausitz) und Präsident der Landesapothekerkammer Brandenburg: „Jeden Tag, und besonders in Zeiten der Corona-Pandemie, leisten die Apotheker mit ihren Mitarbeitern eine herausragende Arbeit und sind immer um den Schutz ihrer Patienten bemüht. Dafür haben sie meinen höchsten Respekt. Aber dennoch werden wir, als Apothekerschaft, allzu gern übersehen.“

Von der Prignitz bis in die Lausitz, vom Havelland bis zur Uckermark jeden Tag stehen die Teams der Apotheken mit an vorderster Front. Sie schieben Sonderschichten, organisieren, auch für Ärzte, Desinfektionsmittel, stellen Arznei- und Desinfektionsmittel eigenständig her und beliefern ihre Patienten mit dringend notwendigen Medikamenten bis ans Krankenbett. Manche Apotheken haben seit Verhängung der Kontaktsperre in Brandenburg fast 1000 Botendienste geleistet.

Dass im gesamten Gesundheitssystem jetzt Versorgungsengpässe kumulieren, ist auch auf die jahrelangen Sparmaßnahmen von Politik und Krankenkassen zurückzuführen. „In den letzten Jahren wurden viele Maßnahmen gegen die Vor-Ort-Versorgung ergriffen und befördert, sodass viele Apotheken schließen mussten, aber gerade jetzt werden diese Apotheken zur notwendigen Versorgung dringend benötigt. Hier muss nach der Pandemie zwingend umgedacht werden, dann sind wir in Zukunft noch viel besser vorbereitet“, so Dobbert.

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Mats Hummels unterstützt Dresdner Familienlauf

Dresden. Unter dem Motto »Wie weit läufst du für den guten Zweck?« startete am 13. September zum mittlerweile achten Mal der Dresdner Familienlauf. In diesem Jahr greift aufgrund der aktuellen Situation allerdings der »Plan B«: Es gibt keine zentrale Veranstaltung im Waldpark Blasewitz, sondern bis zum 27. September wird individuell gelaufen – ganz im Sinne von »Jeder läuft für sich, aber alle für ein Ziel«. Teilnehmen können Familien, Einzelläufer, Firmen, Vereine, Schulen, Kitas, Jung und Alt. Wer sportlich aktiv ist und etwas für den guten Zweck tun möchte, ist willkommen. Und die Teilnahme lohnt sich. Denn es werden nicht nur zahlreiche Sachpreise der Sponsoren verlost, die gesammelten Spenden kommen dem Schutz und der weltweiten UNICEF-Nothilfe bei Infektionskrankheiten, wie dem Corona-Virus, zugute. Als Schirmherr unterstützt den Dresdner Familienlauf in diesem Jahr erstmalig Fußball-Profi und UNICEF-Botschafter Mats Hummels. »Jeder von uns ist von der Corona-Pandemie betroffen. Lasst uns die Kinder und Familien in anderen Teilen der Welt nicht vergessen, die sich auch heute noch kaum vor der Pandemie schützen können«, mahnt er. Auch das DSC-Volleyball-Bundesligateam der Damen ist erneut als Schirmherr dabei und hofft, dass viele Fans trotz der ungewöhnlichen Umstände ihre Laufschuhe schnüren. Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen unterstützt den Dresdner Familienlauf ebenfalls – zum mittlerweile fünften Mal. Weitere Infos hier: www.familienlauf-dresden.de Unter dem Motto »Wie weit läufst du für den guten Zweck?« startete am 13. September zum mittlerweile achten Mal der Dresdner Familienlauf. In diesem Jahr greift aufgrund der aktuellen Situation allerdings der »Plan B«: Es gibt keine zentrale…

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