sr/asl

Ein Versprechen an den Nachwuchs

Die »Krabat«-Kita darf bald umziehen. Der Kampf für ein neues moderneres Haus hat sich gelohnt.
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Beim Richtfest trugen die Jungen und Mädchen aus der »Krabat«-Kita die Birke bis zum neuen Gebäude und begrüßten Bauleute sowie Vertreter der Stadt, der AWO und weitere Besucher mit einem kleinen Programm. Foto: Silke Richter

Beim Richtfest trugen die Jungen und Mädchen aus der »Krabat«-Kita die Birke bis zum neuen Gebäude und begrüßten Bauleute sowie Vertreter der Stadt, der AWO und weitere Besucher mit einem kleinen Programm. Foto: Silke Richter

Langsam nimmt der Neubau der neuen AWO-Kita »Krabat« immer mehr Gestalt an. Vor wenigen Tagen fand das Richtfest statt. Die neue Einrichtung wird am Kubitzberg 1 in unmittelbarer Nähe zum Dorfplatz gebaut. Bis zur Bewilligung des Vorhabens war es ein langer Weg.

Das Durchhalten hat sich gelohnt

Bereits vor 14 Jahren machte man sich Gedanken über ein anderes Kita-Gebäude. Die Einrichtung befindet sich im Traugott-Kopf-Haus, das im eigentlichen Sinne kein Kita-Gebäude ist. Andere Mieter des Hauses und die Kita teilen sich unter anderem das Treppenhaus. Einige Räumlichkeiten befinden sich im Keller, weil der Platz in den oberen Räumen zu beengt ist. Zudem sei der Faktor Sicherheit ein ernstzunehmendes Problem geworden, berichtet Einrichtungsleiterin Birgit Leonhardt. Für die geplante Umsetzung eines neuen Gebäudes fehlte aber bislang das Geld. Und so musste das Vorhaben immer wieder verschoben werden. Eltern, Erzieher und Kinder kämpften aber weiter. Vor vier Jahren verschaffte sich die Kita bei einer Stadtratssitzung beim damaligen Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) Gehör, um auf die Misere aufmerksam zu machen. Mit Erfolg. Der Baubeschluss für das neue Gebäude ist im Frühjahr vergangenen Jahres gefasst worden. Das mit Fördermitteln gebaute, barrierefreie, eingeschossige Gebäude wird 1,9 Millionen Euro kosten. Das Areal wurde von der evangelischen Kirche gepachtet.

Viel mehr Platz für pädagogische Arbeit

In den multifunktionalen Räumen ist zukünftig eine sehr viel bessere pädagogische Arbeit als bisher möglich. Einzelne Bildungsbereiche mit Lernwerkstätten und Kinderrestaurant ermöglichen altersgerechte und individuelle Förderung, freut sich Kita-Leiterin Birgit Leonhardt. Die Außenanlagen unterteilen sich in mehrere ineinander abgegrenzte Spiel- und Bewegungsbereiche. Jede Kindergruppe wird zudem über eine eigene Terrasse verfügen die auch Aufenthalte im Freien ermöglicht. Der geplante Eröffnungstermin musste jedoch, wegen der Corona-Pandemie und des kalten Winters zeitlich verschoben werden. »Im Januar 2022 ist der Umzug in das neue Gebäude geplant«, erklärte Bürgermeister Mirko Pink, der die damaligen Anfänge des geplanten Veränderungsprozesses der Kita noch als Ortsvorsteher erlebte. Auch Oberbürgermeister Torten Ruban-Zeh (SPD), der bis zu seiner Wahl zum OB als AWO-Geschäftsführer tätig war, begleitet das geplante Umzugsprojekt schon länger. Sein Versprechen an den Nachwuchs zum Richtfest in der Kita Krabat: »Das ist eine sehr bewegende Zeit. Wir wissen auch um die Probleme anderer Kitas. Deshalb werden wir nicht aufhören daran zu arbeiten.«