"Mir war wichtig, in der Region zu bleiben"

Azubis der Lausitz. In einer neuen Reihe stellt der WochenKurier junge Menschen vor, die in der Region ins Berufsleben starten.

Auch wenn vor allem aus der Industrie in der letzten Zeit wenig erfreuliche Nachrichten kamen, hat die Region für junge Leute viele Ausbildungsplätze und Jobs zu bieten. In der Aktion "Azubis der Lausitz" wirft der WochenKurier einen Blick in einige Berufsfelder und zeigt junge Menschen, die hier im Landkreis ins Berufsleben starten.

Den Anfang macht Adrian Prazak. Der angehende Bankkaufmann lernt bei der Sparkasse in Zittau. "Für mich war es wichtig, in der Region zu bleiben. Und ich wollte zu einer Bank", erzählt Prazak. Von diesem Ziel ließ er sich auch durch kleinere Rückschläge nicht abbringen. Die ersten Bewerbungen verschickte er mit dem Realschulabschluss in der Tasche. "Damals hat es erstmal nicht geklappt, deswegen habe ich in Löbau Abitur mit der Fachrichtung Betriebswirtschaft gemacht", erzählt der Azubi, der gerade sein zweites Lehrjahr absolviert. Jetzt hat er seinen Traumjob gefunden. "Ich bin super zufrieden mit der Ausbildung. Wir Azubis werden von Beginn an gefordert, in verschiedenen Abteilungen eingesetzt und haben auch sofort mit Kunden zu tun".

Drei Plätze frei

Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien bildet im Landkreis momentan 18 Azubis aus. Und die Chancen, nach der Ausbildung übernommen zu werden stehen gut. "Wir sind natürlich bestrebt, den Altersschnitt ausgewogen zu halten und bilden daher unseren eigenen Nachwuchs aus. Wer gute Leistungen gebracht hat, bekommt auch ein Übernahmeangebot", sagt Ausbilderin Sylvia Häntsch.

Das neue Lehrjahr beginnt am 1. September. Es ist also noch genug Zeit, eine Bewerbung abzuschicken. Und noch sind Plätz frei. "Wir haben bisher zwei der fünf der Azubi-Stellen besetzt", verrät Ausbilderin Jeanett Schellenberger. Die Auszubildenden werden dabei möglichst wohnortnah eingesetzt. Mitbringen müssen sie neben dem passenden Schulabschluss vor allem Lernbereitschaft und einen guten Umgang mit Menschen, den Kundenkontakt ist ein wesentlicher Bestandteil des Berufs. 

Was muss ich für die Ausbildung mitbringen?

Die Sparkasse bietet die Ausbildung Bankkauffrau/Bankkaufmann sowie ein duales Studium in der Fachrichtung Finanzwirtschaft.

Für die Lehre ist eine Realschulabschluss oder Abitur nötig, für das Studium Abitur oder die Fachhochschulreife.

Außerdem sollten die Bewerber lernbereit und kommunikativ sein.

Das Auswahlverfahren besteht aus einer Vorauswahl, einem Online-Test und einer persönlichen Vorstellung.

Interesse? Bewerbungen an:

Jeanett Schellenberger, Ausbildungsverantwortliche

Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien

Abteilung Personal

Frauenstraße 21

02763 Zittau

 

Über das Berufsbild

Bankkaufleute sind in Kreditinstituten vor allem für das Bearbeiten von Aufträgen und die Beratung der Kunden zuständig. Sie haben dabei beispielsweise mit Kontoführung, Kapitalanlagen, Zahlungsverkehr, Krediten, Bausparverträgen und Lebensversicherungen zu tun.

Wo arbeiten Bankkaufleute?

Bankkaufleute sind vornehmlich in Kreditinstituten, aber auch an Börsen und im Wertpapierhandel beschäftigt.

Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre

Wie sind die Zugangsvoraussetzungen?

Rechtlich ist keine Vorbildung vorgeschrieben. Laut Arbeitsagentur stellen die Betriebe überwiegend Menschen mit Hochschulreife ein.

Was verdient man während der Ausbildung?

Die Vergütung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt. Bei tarifgebundenen Betrieben richtet sich der Lohn daher nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen „eine angemessene Ausbildungsvergütung“ zahlen. So besagt es das Berufsbildungsgesetz.

 

Die Arbeitsagentur nennt die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen als Orientierungshilfe (monatlich brutto):

Ausbildungsjahr 1:  circa 970 Euro

Ausbildungsjahr 2: circa 1030 Euro

Ausbildungsjahr 3: circa 1090 Euro

 

Infos zur Ausbildung bei der Sparkasse

(Die Inhalte wurden uns von der Sparkasse zur Verfügung gestellt.)

Ausbildung zur Bankkauffrau/zum Bankkaufmann

Auf einen Blick

Beginn: 1. September 2018

Dauer:  3 Jahre, Wochenarbeitszeit 35 Stunden

Vergütung:        

1. Ausbildungsjahr 847,18 € mtl.,

2. Ausbildungsjahr 887,27 € mtl.,

3. Ausbildungsjahr 942,89 € mtl.

Bewerbung: Sie haben Abitur oder einen guten Realschulabschluss? Dann bewerben Sie sich am besten gleich auf www.spk-on.de/ausbildung oder schriftlich an unten stehende Anschrift. Das Auswahlverfahren besteht aus einer Vorauswahl, einem Online-Test und einer persönlichen Vorstellung.

Die Ausbildung

Während der Ausbildung werden Sie in unterschiedlichen Filialen und Abteilungen eingesetzt und lernen somit die Privatkunden-, Firmenkunden und die Wohnungsbaufinanzierungsberatung kennen. Darüber hinaus erhalten Sie auch Einblicke ins Marketing, Rechnungswesen und Controlling sowie den Online-Vertrieb. 

Theoretische Berufskenntnisse werden am BSZ für Wirtschaft und Technik in Bautzen (Blockunterricht) vermittelt. Zusätzlich führen wir unterstützende Seminare – wie Einführungstage, Fach- und Beratungstrainings sowie Prüfungsvorbereitungen – durch.

Worauf warten Sie?

Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihrem Charakter treu zu bleiben und Ihre persönlichen Stärken weiterzuentwickeln. Dabei wird nicht nur das Verständnis für gesellschaftliche, wirtschaftliche und unternehmenspolitische Themen und Zusammenhänge gefördert, sondern auch die Fähigkeit, eigenverantwortlich zu lernen und zu arbeiten. 

 

 

 

 

 

 

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DSC-Sportakrobaten starten Crowdfunding-Projekt

Dresden. 23 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert. Damit stellt der DSC den Großteil der deutschen Nationalmannschaft vom 24. Oktober bis 3. November in Holon. Doch das ist für die Sportler auch mit enormen Kosten verbunden. Weil die Sportakrobatik als nicht olympische Disziplin kaum öffentliche Förderung erfährt, kostet die Reise für das DSC-Team mehr als 30.000 Euro. Deshalb hat der Verein ein Crowdfunding-Projekt auf 99funken.de gestartet, bei dem jeder mit einem beliebigen Betrag das EM-Projekt unterstützen kann. „Je erfolgreicher wir sind, desto teurer wird der Sport für uns als Verein und für die Sportler mit ihren Familien. Das ist leider in der Sportakrobatik Tatsache. Wir sind einerseits glücklich, mit so einem starken Aufgebot in Israel dabei zu sein, andererseits bedeutet dies für die Familien eine enorme finanzielle Belastung“, sagt die DSC-Cheftrainerin Sportakrobatik, Petra Vitera.   Auf der Internetplattform 99funken.de bittet der DSC um finanzielle Unterstützung für seine Sportakrobaten, um die Familienkassen der Athleten zu entlasten. „Die EM ist für mich im Erwachsenenbereich mit 800 bis 900 Euro, für die jüngeren Nachwuchssportler gar mit bis zu 1.500 Euro Kosten für Startgebühren, Unterkunft, Anreise und Verpflegung vom Verband angesetzt“, sagt DSC-Sportakrobat Tim Sebastian, der bereits zweimal EM-Bronze gewann und in diesem Jahr wieder um die Medaillen kämpft. „Oft wird daher in den Familien der Urlaub gekürzt. Wir hoffen, dass wir über diesen Weg Unterstützung finden und uns am Ende mit super Leistungen bei der EM bedanken können“, erzählt der 24-Jährige, der 2017 mit seinem Riesaer Partner Michail Kraft den größtmöglichen Titel in der Sportakrobatik, den Gewinn der World Games, feierte. Beim Crowdfunding kann jeder, der sich auf der Plattform registriert hat, eine beliebige Summe für das Projekt spenden oder sich eine vorgegebene Summe aussuchen, die mit einer Prämie belohnt wird. So wartet zum Beispiel eine Privatshow der DSC-Akrobaten für die nächste Familien- oder Firmenfeier auf die Unterstützer. Crowdfunding, zu Deutsch Schwarmfinanzierung, erfreut sich einer wachsenden Bekanntheit. Vor allem im Bereich des Sports findet die Finanzierungsmethode immer mehr Einsatz. Das Prinzip der Finanzierungsmethode ist es, mit Hilfe einer großen Anzahl an Unterstützern (die Crowd) eine hohe Summe an Geld zu sammeln. Die Verwendung und das Ziel der Kampagne sind dabei genau definiert und die Unterstützer können für ihr Geld attraktive Prämien bekommen. Dabei greift das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Wird die Zielsumme nicht erreicht, fließt das Geld zurück an die Unterstützer. Das Projekt läuft bis 25. Oktober. Infos: https://www.99funken.de/sportakrobatik-em-201923 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert.…

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