Hörakustiker*innen

Was machen eigentlich?. Modernste Technik, die sich immer weiterentwickelt und digitale Komponenten mit Werkstoffen aus der Weltraumforschung verbindet, gehört ebenso dazu wie eine hohe Beratungskompetenz und Verständnis für den Kunden/ die Kundin. Und schließlich bedeutet jeder Tag den Kontakt zu den Heilberufen und das gute Gefühl, mit der eigenen Arbeit anderen Menschen zu helfen.

Lebensqualität ermöglichen
Hörakustiker*innen unterstützen ihre Kunden*innen dabei, ihre Umwelt wieder besser wahrzunehmen. Sie führen Tests durch, in denen Schwächen des Ohrs und Gehörs identifiziert und eingegrenzt werden. Aufgrund dieser Daten ermitteln sie, welche Technik dem/der Betroffenen am besten hilft. Für das perfekte Hörgerät nehmen sie auch Abdrücke des Ohrs und des Gehörgangs, damit das Gerät perfekt passt und nicht unbequem ist. Die Herstellung dieser sogenannten „Otoplastiken“ ist ein fester Bestandteil der Hörakustiker*innen-Ausbildung. In sie wird später das eigentliche Hörgerät eingebaut, es wird vom Hörakustiker/von der Hörakustikerin eingestellt und jede/r Kunde/in in der Bedienung unterwiesen. Zu den täglichen Aufgaben im Berufsalltag gehört selbstverständlich auch die kaufmännische Seite, es muss eine Buchführung gehalten und gewinnorientiert gearbeitet werden.


Ausbildung mit Perspektive
Auf der Basis der Hörakustiker*innen-Ausbildung, die ganz klassisch dual im Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule regulär über drei Jahre verläuft, bestehen viele Möglichkeiten zu Fort- und Weiterbildung oder Spezialisierungen. Wenn dich die technische Arbeit schön während deiner Ausbildungszeit interessiert hat, ist beispielsweise eine Weiterbildung zum Techniker/zur Technikerin möglich, mit dem Ziel, als Produktionsentwickler*in oder in der Industrie zu arbeiten. Wer die Meisterschule besucht, kann selbst ausbilden und eine eigene Filiale leiten. Außerdem ist auch ein Studium der Hörakustik möglich, für das ein Fachabitur die Voraussetzung ist. Es bietet die Möglichkeit einer theoretischen Meisterprüfung mit Bachelor-Abschluss.

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