So alt wie die Länder Brandenburg und Sachsen

30 Jahre WochenKurier. Liebe Leserinnen und Leser des »WochenKurier«, sehr herzlich grüße ich Sie zur Sonderausgabe zum 30. Jubiläum Ihrer Zeitung, der ich auf diesem Wege ganz herzlich gratuliere. Wenn Sie zum »WochenKurier« greifen, liefert er verlässlich Wissenswertes aus Ihrer Gemeinde und der Region zu Ihnen nach Hause. Viele der jüngeren Leser halten sich altersgerecht mit dem E-Paper auf dem Laufenden. Das Blatt ist engagiert für die ganze Lausitz, aber auch in Potsdam und in Dresden präsent. Das Geburtstagskind ist so alt wie die Länder Brandenburg und Sachsen. Drei  Betriebszeitungsjournalisten »aus der Braunkohle« nutzten die neu gewonnene Pressefreiheit nach der Friedlichen Revolution und brachten den »Wochenspiegel«, wie das Anzeigenblatt damals noch hieß, im August 1990 zunächst im Kreis Hoyerswerda heraus. Der Grundstein für eine bemerkenswerte mediale Erfolgsgeschichte war gelegt, an der auch eine Verlegerfamilie aus der Eifel beteiligt war. Als Printredaktion gestartet, publiziert der Wochenkurier heute ganz zeitgemäß auch per Video und Audio. Die Zeitung hat sich in Süd-Brandenburg und Teilen Sachsens mit anspruchsvollen redaktionellen Beiträgen längst etabliert. Politik, Wirtschaft und Sport sind tragende Themenfelder. Dazu kommen viele Veranstaltungstipps und Ratgeberbeiträge, auf die die Menschen jede Woche warten. Sie wissen: Wer den »WochenKurier« mit seinen vielen Lokalausgaben nutzt, kann sich im Verbreitungsgebiet selbst gut ein Bild machen. Der »WochenKurier« kann als Neugründung nach der Wende so etwas wie Zeitzeugenschaft ablegen von den Geschehnissen in Brandenburg und Sachsen. Seit Jahrzehnten sitzt er gewissermaßen an der Quelle, wenn es beispielsweise gilt, von den Strukturbrüchen und ihren Folgen für die Menschen zu erzählen, die unsere Industrie- und Energieregion Lausitz durchlaufen musste. Gegenwärtig werden viele Zeilen über die regionalen Entwicklungen im Zuge des Ausstiegs aus der Braunkohle geschrieben und viele Worte darüber gesendet. Eine große Rolle spielt selbstverständlich auch die Corona-Pandemie. Der »WochenKurier« gehört zu den Nachwende-Gründungen in der Medienlandschaft, die sich bis heute am Markt gehalten haben. Deswegen wünsche ich dem Wochenblatt auch in den kommenden Jahren Redakteurinnen und Redakteure, die sich stets für ihre Heimat engagieren sowie Leserinnen und Leser mit einer weiterhin engen Bindung zu »ihrem« Medium. Ihr Dietmar Woidke Ministerpräsident des landes BrandenburgLiebe Leserinnen und Leser des »WochenKurier«, sehr herzlich grüße ich Sie zur Sonderausgabe zum 30. Jubiläum Ihrer Zeitung, der ich auf diesem Wege ganz herzlich gratuliere. Wenn Sie zum »WochenKurier« greifen, liefert er verlässlich Wissenswertes…

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Vom »Schmuddelblatt« zur Heimatzeitung

30 Jahre WochenKurier. Das klingt schon hart, »Schmuddelblatt«. Aber genau so sahen uns und unsere Gattung Anzeigenblatt in den Zeiten der Wende viele. Einer Zeitung, die ohne Abo im Briefkasten steckte, wollte man wohl nicht so recht trauen. In Hoyerswerda erschien der erste WochenKurier, damals noch als WochenSpiegel, mit 40.000 Exemplaren jeden Mittwoch. Ein begeisterter Fan der ersten Stunde war Landrat Wolfgang Schmitz. Endlich eine Zeitung, in der er objektiv die vielen neuen Botschaften verbreiten konnte. Und das sahen schnell auch seine Kollegen in Kamenz und Spremberg so, die uns Büro, Telefon und Gewerbeerlaubnis gaben. Östlich und westlich von Hoyerswerda folgten dann noch im Gründungsjahr die Ausgaben Bautzen, Bischofswerda, Senftenberg und Bad Liebenwerda und nach zwei Jahren »schenkte« uns unser Verleger Hans Georg Weiss mit der Stadtanzeiger-Gruppe Dresden und Leipzig insgesamt die Riesenauflage von über zwei Millionen WochenKurieren, wöchentlich und in 37 Lokalausgaben gegliedert. Eine Setzerei wurde im Osten gegründet, eine eigene Druckerei folgte. Mehr als 500 Festangestellte verdienten ihren Lebensunterhalt durch unsere Zeitung. Mittlerweile ist viel passiert, die digitale Welt hat ihren Einzug gehalten, Märkte wie z.B. Kleinanzeigen sind dahin abgewandert. Das hat Arbeitsplätze und Marktanteile gekostet, auch uns. Wir haben uns mittlerweile auf den Dresdener, den Ostsächsischen und Südbrandenburger Markt konzentriert. Beteiligungsverhältnisse und wieder Entflechtungen haben wir ebenso erlebt wie eine durch politische Entscheidungen verschärfte Situation für unsere komplette Gattung. Und dann auch noch Covid 19. Wir, die Plattform für den einheimischen Mittelstand, sind natürlich direkt und indirekt betroffen von den Auswirkungen. Und dennoch, jede Woche haben wir unseren WochenKurier herausgegeben, manchmal nur mit 6 Seiten, aber immer als zuverlässiger Transporteur von Nachrichten und in vielen Regionen mit den Familienanzeigen. Auch das verstehen wir unter Heimatzeitung, auf die man sich verlassen kann. Unser Verlag ist heute viel mehr als vor dreißig Jahren »nur« der Herausgeber Ihrer Wochenzeitung. Wir veröffentlichen nahezu 100 Magazine jährlich, vom Zielgruppen- über das lokale Stadtmagazin bis hin zum Feuerwehr- oder Strukturwandelmagazin. Unser Verlag ist aktiv im Messegeschäft: die von uns initiierte Pflegemesse »Zukunft Pflege« findet mittlerweile jährlich in Dresden und Cottbus statt. Wir engagieren uns sozial, leisten unseren Beitrag bei den kleinen Vereinen ebenso wie bei denen, die in der 2. oder 3. Liga spielen und richten den Fokus jedes Jahr auf das Ehrenamt, wenn wir die Wahl zum Cottbuser und Dresdener des Jahres durchführen. Das alles ist nur möglich mit dem entsprechenden Hintergrund, sprich: Sie, liebe Kunden, die unsere Verlagsprodukte als Werbeplattform nutzen und natürlich Sie, liebe Leser, denn Sie sorgen mit Ihrer Treue dafür, dass unsere Kunden mit ihrer Werbung erfolgreich sind. Daher möchten wir es nicht versäumen, heute ein Dankeschön an alle unsere LeserInnen und Kunden zu richten, die Kontinuität und Zuverlässigkeit zu schätzen wissen. Ebenso heute einmal ein Dank an unseren Verleger Georg Weiss, der ungebrochen auch in schwierigen Zeiten das Vertrauen in sein Ost-Team setzt. Und nicht zuletzt ein riesiges Danke an das gesamte WochenKurier-Team, welches mit Herzblut und Engagement hinter dem WochenKurier steht. Ein Familienunternehmen ist kein Konzern, wie es das Wort ja schon aussagt. Da fliegen die gebratenen Tauben nicht in den Mund, da wird jeder Euro mit Bedacht ausgegeben, da wird auch mal gezankt und sich wieder versöhnt. Doch zum Schluss wollen alle eins, die Familie zusammenhalten und Gutes bewirken. Wir für Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit unserem »WochenKurier«, am Besten wieder 30 Jahre bis zum nächsten Grußwort! Sina Häse & Torsten Berge Verlagsleitung WochenKurier LokalverlagDas klingt schon hart, »Schmuddelblatt«. Aber genau so sahen uns und unsere Gattung Anzeigenblatt in den Zeiten der Wende viele. Einer Zeitung, die ohne Abo im Briefkasten steckte, wollte man wohl nicht so recht trauen. In Hoyerswerda erschien der…

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