Elisa Thaute

Mehr Sicherheit vor Solarmodul-Diebstahl

Elbe-Elster. Immer wieder haben es Banden auf Solarmodule abgesehen. Der Diebstahl von Photovoltaikmodulen und Wechselrichtern ist zu einem großen Problem in in Deutschland und Europa geworden.

"Allein in Deutschland wurden von 2009 bis 2013 durchschnittlich rund 450 Diebstahlsdelikte pro Jahr gemeldet. Betroffen sind meist große Solarparks oder Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden, die außerhalb geschlossener Ortschaften stehen. Aber auch Solaranlagen auf privaten Dächern sind betroffen", erfuhr der WochenKurier vom Berlin-Brandenburg_Energy_Network_e.V.   

Erst Ende Januar wurden 100 Solarmodule aus dem Solarpark Lönnewitz bei Falkenberg/Elster gestohlen. Der finanzielle Schaden betrug rund 22.000 Euro.

Lange Zeit konnte diesem Unwesen jedoch kein Riegel vorgeschoben werden. Doch in der im thüringischen Meiningen ansässigen Firma "SecondSol_GmbH", die selbst gebrauchte Solarmodule vertreibt, wurde eine Idee geboren.

Und die Lösung ist ganz simpel: In einem kostenfreien Internet-Diebstahlsregister können alle gestohlenen Teile von Photovoltaikanlagen eingetragen werden. Dieses Diebstahlregister beschleunigt die Suche nach der gestohlenen Waren und soll parallel dazu eine abschreckende Wirkung darstellen. "Produkte, die online mit ihren Seriennummer registriert sind, sind schwer verkäuflich", so Geschäftsführer Frank Fiedler, der vom Diebstahl der Solarmodule in Lönnewitz online im WochenKurier gelesen hatte.

Analog dazu haben die Thüringer zur weiteren Abschreckung spezielle Sicherheitsetiketten entworfen, die auf der Rückseite des Solarmoduls befestigt werden und extrem schwer zu entfernen sind. Sollte es dennoch versucht werden, nimmt es viel Zeit in Anspruch und der Aufkleber hinterlässt zusätzlich ein Schachbrettmuster. Sobald die Sicherheitsetiketten in der Datenbank registriert sind, kann mittels QR-Code auf dem Aufkleber ein direkter Kontakt zur Datenbank hergestellt werden. So lässt sich auch durch Polizei und Zoll schnell und sicher online kontrollieren, wem die das Produkt gehört und ob die Ware gestohlen ist.

Weitere Infos dazu unter: www.pv-diebstahl.de

Foto: fotolia

 

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65-jähriger Bernd E. wird vermisst

Sachsen. Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam er jedoch nicht an. Er konnte auch an seiner Wohnung im Dresden-Striesen nicht angetroffen werden. Am Nachmittag des 14. August gab es einen telefonischen Kontakt zu Angehörigen. Dabei gab der 65-Jährige an, dass er sich in Regensburg befindet. Sein Mobiltelefon konnte ebenfalls in Regensburg geortet werden. Seitdem ist der Gesuchte nicht mehr erreichbar. Weitere Handyortungen ergaben, dass sich das Telefon in Tschechien befand (15. August). Hinweise wo sich der 65-Jährige aktuell aufhält, gibt es jedoch nicht. Auch die Tschechische Polizei ist in die Suchmaßnahmen einbezogen, konnte den Mann jedoch auch noch nicht ausfindig machen. Der vermisste Dresdner leidet an Demenz und ist auf Medikamente angewiesen. Er ist 170 cm groß und schlank. Er hat dunkelbraune kurze Haare und trägt eine Brille mit eckigem Gestell sowie selbsttönenden Gläsern. Er ist vermutlich mit einer schwarzen Jacke sowie einem schwarzen Basecap bekleidet und dürfte mit einem schwarzen Herrenfahrrad unterwegs sein. Die Polizei fragt: Wer hat Bernd E. seit Sonntag gesehen? Wer kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen? Zeugenhinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. Falls Sie den Vermissten aktuell sehen, können Sie sich auch an die örtlich zuständige Polizeidienststelle wenden. (ju) Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam…

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