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Trauer um langjährigen Cottbuser Mediziner

Dr. Josef Horntrich am Montag verstorben

Cottbus. Die Stadt Cottbus trauert um Dr. Josef Horntrich. Der ehemalige ärztliche Direktor des Cottbuser Bezirkskrankenhauses war nach der Wende maßgeblich daran beteiligt, das heutige Carl-Thiem-Klinikum aufzubauen. Er starb am Montag dieser Woche.

Oberbürgermeister Holger Kelch hat das Lebenswerk des am Montag verstorbenen Trägers der Ehrenmedaille der Stadt Cottbus/Chó?ebuz, Dr. Josef Horntrich, als herausragend gewürdigt.
„Als Chirurg und Wissenschaftler, als Chefarzt und als Ärztlicher Direktor des Carl-Thiem-Klinikums hinterlässt Dr. Josef Horntrich untilgbare Spuren in unserer Stadt und ihrer Medizingeschichte“, heißt es in einem Kondolenzschreiben an die Witwe Hildegard Horntrich.

Als Stadtverordneter in der CDU-Fraktion galt Horntrich als „wichtige Stimme der Vernunft, des Ausgleichs und der Weisheit, aber auch als Wegbereiter verlässlicher wie notwendiger Entscheidungen“, so Kelch in seinem Schreiben.

Josef Horntrich, Jahrgang 1930, kam nach seinem Medizinstudium 1956 nach Cottbus und war als Fach-, Ober- und späterer Chefarzt ein herausragender Chirurg. Am 1. September 1990 wurde er Ärztlicher Direktor des Cottbuser Bezirkskrankenhauses, das er ins Carl-Thiem-Klinikum Cottbus überführte. 1996 wurde Dr. Josef Horntrich für seine hervorragenden Verdienste um das Gemeinwohl in Cottbus die Ehrenmedaille der Stadt verliehen.

Dr. Josef Horntrich wird am 04.10.2017 auf dem Südfriedhof beigesetzt.

 

 

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