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Lausitzcamp plant Blockade der Cottbuser LEAG-Zentrale

Danach gehts eine Woche mit dem Rad durch die Lausitz

Cottbus. Am kommenden Montag, den 22. Mai, plant das Lausitzcamp eine Blockade-Aktion vor der LEAG-Zentrale in Cottbus. Das ist der Auftakt für eine einwöchige Fahrradtour durch die Lausitz. Damit wollen Aktivisten wollen ein Zeichen gegen den Braunkohleabbau setzen.

Mit Fahrrädern wird der Haupteingang verstellt, mit roten Linien zeigen die Aktivistinnen und Aktivisten, dass die LEAG Grenzen überschreiten will, die nicht verhandelbar sind. Zentrale Forderungen des Lausitzcamps sind, dass die LEAG endlich Klarheit für die vom Tagebau Welzow-Süd II Betroffenen schafft, die nach den Revierplänen der LEAG noch über Jahre hinweg über ihre Zukunft im Unklaren gelassen werden. Das Camp fordert eine klare Position gegen den Aufschluss des Tagebaus und ein Bekenntnis zur aktiven Gestaltung des Strukturwandels.

Anschließend wird die Lausitzcamp-Fahrradtour als mobiles Camp eine Woche durch die Lausitz fahren und ein Zeichen gegen den Kohleabbau setzen.

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Eggerts Ostwind – Wahl-Sinn

Sachsen. Es gehört ins Fach der heutzutage gern produzierten Fotofälschungen, dass die verflossene SED ihren XI. Parteitag einst mit dem Spruch „Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" gelobt habe. Damit ist klar: Der Text des aktuellen CDU-Plakates „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben" stammt nicht, wie der mecklenburgische AfD-Chef Leif-Eric Holm erkannt haben wollte, aus der DDR-Werbekiste. Ob das den Slogan besser macht, sei dahin gestellt. Auf alle Fälle sorgte der Mann mit seiner fälschlichen Behauptung für Misstrauen in AfD-Entäußerungen generell. Und er provozierte Aufmerksamkeit für die gängige Wahlwerbung, der ansonsten wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Und deren Erkenntnisgehalt bei null liegt. Oder wie ergeht es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie sich in diesen Tagen vor der Bundestagswahl tatsächlich einmal durch den Sprüchewald quälen? Wem schreiben Sie beispielsweise den Ruf „Es geht um unser Land!" zu? Der FDP, der AfD, der SPD, den Linken, den Grünen? FDP wäre richtig. Die SPD variiert die nationale Karte mit „Zum Land der Dichter und Denker passt eine Politik, die in Ideen investiert", die AfD mit „Mut zu Deutschland!", während ein Spitzen-Linker versichert: „Mit Armut in unserem reichen Land werde ich mich nicht abfinden". Allein die Grünen haben es nicht so mit dem Deutsch-Nationalen. Sie murmeln etwas „Von weniger Europa hat keiner mehr!" Da wissen wir dann, wo es lang geht. Nach der Wahl. Ihr Hans EggertEs gehört ins Fach der heutzutage gern produzierten Fotofälschungen, dass die verflossene SED ihren XI. Parteitag einst mit dem Spruch „Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" gelobt habe. Damit ist klar: Der Text des aktuellen CDU-Plakates…

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