jho

Bildergalerie: Zug der fröhlichen Leute 2018

Zehntausende feiern in Cottbus friedlich Karneval

Cottbus. Friedlich, fröhlich und feierfest: So präsentierten sich die Lausitzer am Sonntag bei der 27. Auflage des Zuges der fröhlichen Leute. Während rund 3 500 Aktive aus allen Teilen der Region den Zug zu einem Erlebnis werden ließen, feierten mehrere 10 000 Menschen an der Straße. Wir waren mittendrin statt nur dabei.

Für drei Leser des WochenKurier gab es ein besonderes Erlebnis: Sie haben beim gemeinsamen Gewinnspiel mit BB RADIO Glück gehabt und durften auf deren Umzugswagen den Zug der fröhlichen Leute aus einmaliger Perspektive erleben. „Als früherer Mitgestalter der ersten Umzüge in der närrischen Zeit in Cottbus, als Mitgastgeber der ersten Sitzungen des KVL und als längjähriger Ehrensenator und Besucher der Karnevalsgala war ich natürlich auch ständig Gast beim großen Umzug. Den einmal aus dieser Perspektive zu erleben ist dann doch noch einmal was ganz Besonderes“, fand der Cottbuser Dietmar Micklich, einer der Gewinner der begehrten Plätze.

Bevor es auf den bunt dekorierten Truck von BB RADIO ging, gab es für alle Gewinner und das Team des Senders ein stärkendes Frühstück, welches die Bäckerei Dreißig spendierte.

Der große Umzug selbst fand dann vielerorts nur lobende Worte. Matthias Schulze, Präsident des veranstaltenden Karneval-Verbandes Lausitz (KVL) betonte am Rosenmontag: „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Alle hatten Spaß und feierten gemeinsam. Genau das Zeichen wollen wir jedes Jahr damit setzen.“ Für ihn geht es schon am heutigen Montag weiter, er zeigt als KVL-Präsident beim Rosenmontagsumzug in Drebkau Flagge.

Friedlich lief der Zug der fröhlichen Leute auch aus Sicht der Polizei. Die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen griffen. Lediglich eine Schlägerei zwischen zwei angetrunkenen Männern musste notiert werden. Außerdem erhielten vier der Polizei als rechtsextrem bekannte Männer einen Platzverweis. Sie waren mit Plakaten aufgefallen die, so die Polizei, „die Grenzen der politischen Satire überschritten“.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.