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Bahnstrecke stärkt Standort Südbrandenburg

Cottbus. Die Bahnstrecke Berlin-Luckau/Uckro-Elsterwerda-Dresden wird mit dem Winterfahrplan 2017/18 nach 16 Monaten Bauzeit wieder eröffnet.

Damit ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt für den Wirtschaftsstandort Südbrandenburg fristgemäß fertiggestellt. Die Industrie- und Handelskammer Cottbus (IHK) verweist darauf, dass daran viele Bauunternehmen aus Brandenburg mitgewirkt haben.

„Die am Ausbau der Eisenbahnstrecke Berlin-Dresden beteiligten Bauunternehmen aus Brandenburg haben eine Spitzenleistung vollbracht“, so Jens Krause, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus. „Sie haben bewiesen, dass hochkomplexe und technisch anspruchsvolle Bauprojekte auch pünktlich fertiggestellt werden können."

Seit August 2016 wurde die 73 Kilometer lange Strecke zwischen Wünsdorf und Hohenleipisch in Brandenburg für 160 km/h Streckengeschwindigkeit ausgebaut. Ab zirka 2020 sollen 200 km/h Streckengeschwindigkeit möglich sein. Fast eine Million Kubikmeter Erdstoffe wurden bewegt, 116.000 Eisenbahnschwellen neu verlegt und 1.800 neue Oberleitungsmasten aufgestellt. 13 Straßenbahnbrücken wurden errichtet, sieben Eisenbahnbrücken und 19 Durchlässe neu gebaut und über 400 Kilometer Kabel neu verlegt. Insgesamt wurden 390 Millionen Euro investiert.

Maßgeblich beteiligt bei der Umsetzung des Projektes waren im Baulos Nord die Baugemeinschaft Spitzke SE aus Großbeeren sowie im Baulos Süd die Strabag AG NL Südbrandenburg.

Mit einer Sonderfahrt am 5. Dezember des Intercity-Zuges IC 2 von Berlin über Luckau/Uckro, Doberlug Kirchhain und Elsterwerda bis nach Dresden wurde die neu ausgebaute Eisenbahnstrecke in Betrieb genommen. Am Sonntag, 10. Dezember, startet der planmäßige Verkehr auf dieser Strecke. Dann können Reisende aus Südbrandenburg wesentlich schneller die Metropolen Dresden und Berlin per Regionalzug oder
Fernverkehrszug erreichen.

(PM/Industrie- und Handelskammer Cottbus)

 

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