Servicetexte

Begleitung für den letzten Weg

Servicetexte. In Hospizen wird alles getan, um sterbenden Menschen ein Leben in Würde bis zuletzt zu ermöglichen.

Im Mittelpunkt der Hospizarbeit stehen der schwerstkranke und sterbende Mensch mit seinen Wünschen und Bedürfnissen sowie seine Angehörigen und Nahestehenden.

Hospize haben es sich zur Aufgabe gemacht, unheilbar Kranke und sterbende Menschen zu unterstützen und so zu begleiten, dass sie ihr Leben so lange wie möglich in eigener Verantwortung und nach eigenen Wünschen gestalten können. Dies kann ambulant in der eigenen Wohnung, aber auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen oder in speziell dazu eingerichteten stationären Hospizen geschehen.

Stationäre Hospizarbeit

Stationäre Hospize nehmen schwerstkranke und sterbende Menschen auf, die durch ihr familiäres oder soziales Umfeld nicht ausreichend ambulant versorgt werden können. Es handelt sich um kleine Einrichtungen, deren Anliegen die zeitlich begrenzte palliativmedizinische Versorgung, Betreuung und Begleitung des Hospizgastes ist. Das Leistungsspektrum der dort tätigen qualifizierten, haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schließt auch die psychosoziale Betreuung der Angehörigen und die individuelle Trauerbegleitung ein.

Spezialisierte ambulante Palliativversorgung

Schwer kranken Patienten soll ein würdiger Lebensraum geschaffen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt werden – dieses verfolgt die Palliativmedizin und die Palliativpflege. Ziel ist es, eine möglichst gute Lebensqualität bis zum Tod zu gewährleisten – auch bei der ambulanten Pflege zu Hause. Hier werden ärztliche und pflegerische Leistungen von sogenannten „Palliative Care Teams“ in den eigenen vier Wänden erbracht. Die Leistungen sind primär medizinisch ausgerichtet und umfassen die Befreiung von Schmerzen und die Linderung anderer belastender Symptome. Menschen mit einer nicht heilbaren und fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung, die eine besonders aufwendige Versorgung benötigen, haben einen Anspruch auf eine ambulante Palliativversorgung gegenüber der Krankenversicherung.

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Eggerts Ostwind – Schlagstöcke

Sachsen. Der Riss wurde immer breiter, nun ist es passiert: Eine riesige Eisscholle, vielfach größer als Berlin, hat sich vom antarktischen Eisgürtel gelöst und treibt in den südlichen Pazifik hinein. Die ersten Meldungen darüber waren unter der Rubrik „Vermischtes" zu lesen, doch bald tauchte der Eisberg auch in den Kommentarspalten auf, und wie zu erwarten als Kronzeuge – für die Gefahren zunehmendem Klimawandels und ansteigender Meeresspiegel (wobei Erwähnung fand, für europäische Küsten bestünden keine akuten Gefahren). Sicher: Den Klimawandel gibt es. In Teilen der Antarktis wie der Arktis werden tatsächlich höhere Durchschnittstemperaturen und schwindende Eispanzer registriert. Auch ein (leichter) Anstieg der Meeresspiegel ist messbar. Und überhaupt haben wir allen Grund, uns um Umwelt und Natur zu kümmern – und zu sorgen. Doch ein Blick ins Archiv gemahnt zugleich, darüber nicht in Hysterie zu verfallen. Der jüngste „weiße Riese" ist beispielsweise nicht der erste dieser Größe und nicht der größte je beobachtete. Vor zwanzig Jahren wanderte einer gen Norden, der doppelt so groß war. Und der sich nach Jahren in den Weiten der Ozeane aufgelöst hatte. Wie alle Eisberge seit Ewigkeiten. Das heutige Problem daran: Klima und Klimawandel dienen Ideologen aller Art längst als politische Schlagstöcke. Von „Klimaschwindlern" einerseits, von „Klimaverbrechern" andererseits ist da schon mal die Rede. Die seriöse Forschung stört offenbar nur noch. Ihr Hans EggertDer Riss wurde immer breiter, nun ist es passiert: Eine riesige Eisscholle, vielfach größer als Berlin, hat sich vom antarktischen Eisgürtel gelöst und treibt in den südlichen Pazifik hinein. Die ersten Meldungen darüber waren unter der Rubrik…

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