cw

Die Märzenbecher blühen zehn Tage früher

Cunnersdorf. Naturschauspiel im Polenztal mit 4. Märzenbecherwiesenfest am 26. März

Eine außergewöhnlich dicke und langanhaltende Schneedecke muss den Märzenbechern über den Winter genügend Schutz und Nahrung gegeben haben. Zumindest ist es nicht anders zu erklären, dass sich Pflanzen zehn Tage eher und in unerwarteter Menge zeigen. Der Märzenbecher-Blütenteppich an der Bockmühle entwickelt sich von Tag zu Tag. In der Ortslage Cunnersdorf sowie an den Wiesenflächen in Flussnähe stehen unzählige Frühjahrsblüher. Fleißige Helfer aus Cunnersdorf und Heeselicht haben Wandertouren eingerichtet. „Das Parkleitsystem wird jeden Gast sicher an das Ausflugsziel führen. Bei trockener Wetterlage stehen genügend Parkmöglichkeiten am Landweg in Cunnersdorf, in Heeselicht sowie straßenbegleitend im Polenztal bereit", teilt André Häntzschel vom TouristService mit.

Die Tourenpläne werden am Parkplatz Landweg und den Gasthäusern sowie in den Tourist-Informationen kostenlos angeboten. Die Märzenbecherwiesen stehen unter strengem Naturschutz. Naturschutzhelfer Uwe Giebe hat immer ein waches Auge darauf, dass die Wiesen nicht betreten werden!

Die Märzenbecherblüte ist ein Naturschauspiel zur Frühlingszeit. Der besondere Reiz liegt in der einmaligen Topographie und Landschaft des oberen Polenztales. Erleben Sie eine nahezu unberührte Flusslandschaft, eingepasst in die schroffen Hänge aus Granit und Sandstein. Dieses Tal ist zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert. Direkt an den Märzenbecherwiesen erwartet das Team der Bockmühle täglich mit heimischer und nordischer Küche seine Gäste. 

Am 26. März findet 13 bis 17 Uhr das 4. Märzenbecherwiesenfest an der Bockmühle statt. Schwungvolle deutsch – tschechische Livemusik der Grenzgänger, frisch Gezapftes und Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen erwarten die Besucher. Neben einem kleinen Kinderfest mit der Wahl zur Märzenbecherprinzessin steht ein Märzenbecher – Enten-Cup auf dem Programm. (caw)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.