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Besser man hat, als man hätte

Bad Schandau. Hochwasserschutzübung in der Toskana Therme Bad Schandau

Vorstellen mag man es sich nicht. Zu tief sitzen noch die Erinnerungen an die letzte  Flut 2013, als der halbe Kurort unter Wasser stand. Und doch sind es diese Hochwasserschutzübungen, die Sicherheit geben. Von all den Aktionen, die da Ende Juni im Bad Schandauer Wellnesstempel über die Bühne gingen, bekamen die Besucher kaum etwas mit.

Mitarbeiter der Toskana Therme Bad Schandau führten gemeinsam mit dem Unternehmen TDS (Tourismus- und Dienstleistungsgesellschaft Sebnitz) eine Hochwasserübung. Im Rahmen der Übung musste ein Teilbereich der Toskana Therme in einer bestimmten Zeit mit der Hochwasserschutzkonstruktion in Form eines Schutzwalls gesichert werden.

Die Geschäftsführerin der Kreisentwicklungsgesellschaft Sächsische Schweiz, Jana Thiele und  der Residence Manager der Toskana Therme Bad Schandau,  Axel Hausmann leiteten die Übung und hatten immer ein wachses Auge auf alle Handlungen. Im Anschluss wurden die durchgeführten Arbeiten bewertet. Zur Freude und Zufriedenheit aller konnte festgestellt werden, dass die  Mitarbeiter alle Aufgaben und Arbeitsschritte korrekt und zeitgemäß ausführten.

Zum Abschluss galt es, die Elemente wieder zurückzubauen und in den dafür vorgesehenen Schutzraum zu lagern. "Der Badebetrieb in der Toskana Therme war zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt. In Gesprächen mit anwesenden Gästen konnten wir im Gegenteil die Notwendigkeit der Schutzübung erklären", so Axel Hausmann.

Bei der jährlich wiederkehrenden Maßnahme handelt es sich um einen erforderlichen Bestandteil der vorbeugenden Hochwasserschutzübungen. Sie hilft den beteiligten Akteuren, in einem eventuell eintreten Ernstfall zügig und kompetent zu handeln.

"Natürlich hofft unser gesamtes Team, dass die Errichtung des Schutzwall auch in Zukunft nur zu Übungszwecken notwendig ist", versichert Axel Hausmann. (caw)

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