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Verwunderung über Geschäftsbericht

BI strebt Untersuchungsausschuss zur Porzellan-Manufaktur an

Der erst kürzlich veröffentlichte Geschäftsbericht der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meißen für das Jahr 2015 hat es in sich: er weist einen Bilanzverlust in zweistelliger Millionenhöhe aus, eine Summe, bei der nicht nur den Aktivisten der Bürgerinitiative Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen schwindelig wird.

Grund zu besorgten Nachfragen hätten nicht nur die Porzelliner, sondern auch die Meißner Bürgerinnen und Bürger, ja eigentlich alle Steuerzahler des Freistaates, denn sie müssen letztendlich für den Verlust geradestehen. Wie dieser Verlust entstehen konnte, soll nach Wunsch der Bürgerinitiative ein beim Landtag angesiedelter Untersuchungsausschuss herausfinden, eine entsprechende Initiative wurde kürzlich den Abgeordneten von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN bzw. jenen der Linkspartei zugeleitet.

Im dazugehörigen Text heißt es u.a.: „Der verursachte Schaden ist aus unserer Sicht für die nächste Zukunft noch nicht überschaubar. Es geht um den Schutz der Tradition und nicht um die Verschleierung der Missachtung der Tradition und Millionen unseres Steuergeldes. Genau deshalb ist aus unserer Sicht dringend erforderlich, dass Sie verehrte Damen und Herren Abgeordneten, entsprechend unserer Verfassung des Freistaates Sachsens Artikel 54 den Antrag zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im Sächsischen Landtag beantragen. Die Vorgänge, welche sich in den Jahren von 2010 bis 2015 unter den Verantwortlichen genannten vollzogen, sind genau zu bewerten und entsprechend der Sachlage strafrechtlich zu Anden.“ Scharf geschossen wird an anderer Stelle gegen den damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden, den Geschäftsführer und den 2015 entlassenen Syndikus-Anwalt der Porzellanmanufaktur, der erst kürzlich vor dem Arbeitsgericht Dresden die Fortzahlung seiner Bezüge bis 2019 zu erstreiten suchte.

Besonders erregt zeigt sich die Bürgerinitiative über verschleiernde Formulierungen zum Geschäftsverlauf wie „dass Umfang und Geschwindigkeit der angestrebten Geschäftsentwicklung kurzfristig nicht realisierbar sein würden“, denn diese verschweigen nach Ansicht der Bürgerinitiative die Tatsache, „dass die angestrebte Geschäftsentwicklung der SPM zu einem weltweiten Luxuskonzern für alle Waren von Abortdeckel bis Zimmermannsarbeiten (dafür wurde die Marke „MEISSEN“ angemeldet) überhaupt nicht realisierbar war“. Wie die angeschriebenen Abgeordneten auf die an sie herangetragene Initiative reagieren werden, ist vorerst noch offen, wie eine entsprechende Abstimmung im Landtag angesichts der dortigen Mehrheiten ausfallen könnte, weniger.

Die Absender der Anfrage um den Sprecher der Bürgerinitiative, Dr. Reinhard Fichte, sowie die Mitglieder Dr. Erhardt Ruhnau und Stadt- und Kreisrat Andreas Graff sind sich jedoch sicher: „Die Erfahrungen aus dem Untersuchungsausschuss werden lehren, in Gegenwart und Zukunft schwerwiegende Fehler im Management zur Bewahrung der Meissner Porzellan Tradition und Moderne in der SPM zu vermeiden“. Michael Eckardt

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Impressionen vom 10. Foucault Advents Dance Cup

Hoyerswerda. Es waren genau 20 Tanzgruppen, die vor 10 Jahren beim 1. Foucault Advents Dance Cup um Preise und Pokale kämpften. Und niemand wusste, ob sich diese Veranstaltung wirklich etablieren würde. Am 9. Dezember, also vor wenigen Tagen, wurde nun Geschichte geschrieben: Zur zehnten. Auflage des Turniers konnten in der Sporthalle des BSZ 50 Gruppen mit über 550 Tänzern begrüßt werden. Damit avancierte der Foucault Advents Dance Cup zum größten Dance Contest unserer Region.„Das war wieder eine Veranstaltung auf sehr hohem Niveau“, sagt Stefan Kaiser, Abteilungsleiter Tanzen im Sportclub Hoyerswerda über den 10. Foucault Advents Dance Cup am Samstag. „Erst mal freuen wir uns natürlich, dass wieder Gruppen aus Hoyerswerda auf dem Treppchen standen. So ertanzten sich die „Fresh TLs“ in der Kategorie „Kids-Groups“ einen 1. Platz und auch bei den Erwachsenen gab es mehrmals Grund für exzessiven Applaus. Denn in der Kategorie „Adults Solo“ und „Adults Groups“ setzten Tänzer aus Hoywoy neue Maßstäbe. „Es war beeindruckend, wie begeistert die Zuschauer die Auftritte verfolgten. Applaus gab es dabei nicht nur für die eigenen Favoriten, sondern auch für die Kontrahenten. Das zeigt den enormen Sportsgeist bei diesem Event“, sagte Kaiser.So unterschiedlich die Gruppen, Duos und Solisten, so verschieden waren auch ihre Beweggründe an diesem Turnier teilzunehmen. Teilweise kamen Gruppen nur mit dem Ziel Erfahrungen zu sammeln. Da ging es nicht um den Sieg oder vordere Plätze. Einzig präsent zu sein und vor einem großen Publikum aufzutreten war deren Ansinnen. Erleichternd für diese Gruppen, die meist in kleinen Vereinen oder der Schule trainieren, ist natürlich auch der Vorteil, dass beim Foucault Advents Dance Cup keine Startgelder erhoben werden. Diese Veranstaltung wird ausschließlich durch Sponsoren, Eintrittsgelder und den Verkauf von Speisen und Getränken vor Ort finanziert. „An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal einen ganz herzlichen dank an alle Unterstützer richten“, so Stefan Kaiser. Ohne die Mitglieder vom Tanzverein, die vielen Organisatoren und Helfer aus dem Foucault-Gymnasium oder von Unternehmen wie den WochenKurier, die uns die Pokale und Urkunden zur Verfügung stellen, wäre ein Dance-Cup in dieser Dimension nicht denkbar.So lässt sich laut Stefan Kaiser resümieren: „Das war ein rundum gelungenes Turnier. Dennoch wird es im nächsten Jahr eine Neuerung geben: Zukünftig sollen die Solo- und Dou-Auftritte der Kids extra gewertet werden. Damit versuchen wir uns den Gegebenheiten anzupassen und den Entwicklungsstand der Tänzerinnen und Tänzer zu berücksichtigen“, so Kaiser.Es waren genau 20 Tanzgruppen, die vor 10 Jahren beim 1. Foucault Advents Dance Cup um Preise und Pokale kämpften. Und niemand wusste, ob sich diese Veranstaltung wirklich etablieren würde. Am 9. Dezember, also vor wenigen Tagen, wurde nun Geschichte…

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Gesucht: 100 Eisköniginnen

Riesa. Der WIR-Verein, in dem die Händler der Innenstadt organisiert sind, stellt sich auch in diesem Jahr am verkaufsoffenen Sonntag am 17. Dezember, der großen Stadtwette. In diesem Jahr lautet das Motto: Riesa – völlig unverfroren. Die Bäckerei Brade wettet gegen den WIR e.V., dass WIR es NICHT schaffen kann, am 17. Dezember, um 15 Uhr, mindestens 100 Kinder in einem Kostüm oder mit einem Accessoire des Films „Die Eiskönigin – völlig unverfroren“ auf der Hauptstraße vor der Riesa-Information zu versammeln. Gemeinsam sollen dann alle mit der Sängerin Sophia Venus den Titelsong des Filmes singen. »Schaffen WIR dies doch, wird die Bäckerei Brade für jedes mitsingende Kind 2 Euro an den Kinderschutzbund Riesa spenden«, erklärt Mitorganisator Andree Schittko. Nach dem gemeinsamen Singen werden die teilnehmenden Kinder vom Filmpalast Riesa eingeladen, den Kurzfilm »Olaf taut auf« und »Coco« anzuschauen. Der WIR e.V. wird gegen 16 Uhr wieder die beliebte Versteigerung der Weihnachtsgeschenke durchführen. Begleitend wird es einen Kinderpunsch- und Glühweinverkauf geben. Der gesamte Gewinn aus der Weihnachts-Auktion und des Glühweinverkaufes fließt ebenfalls als Spende an den Kinderschutzbund Riesa.  Termine: Treff zur Stadtwette am 17. Dezember, 15 Uhr, vor der Riesa-Information. Teilnahme für Kinder: Kostüm oder Accessoire der »Eiskönigin« dann Kinoprogramm n ab etwa 16 Uhr: Versteigerung der Weihnachtspräsente der InnenstadthändlerDer WIR-Verein, in dem die Händler der Innenstadt organisiert sind, stellt sich auch in diesem Jahr am verkaufsoffenen Sonntag am 17. Dezember, der großen Stadtwette. In diesem Jahr lautet das Motto: Riesa – völlig unverfroren. Die Bäckerei Brade…

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