André Schramm

Labystan: Einbürgerung in zwei Minuten

Radebeul. Der Chef des Radebeuler Lügenmuseums Reinhard Zabka bietet zum diesjährigen Weinfest einen besonderen Service an: die unbürokratische Einbürgerung nach "Labystan".

Über das Land "Labystan" ist bisher nur wenig bekannt. Wie Reinhard Zabka erklärte, handle es sich dabei um ein sogenanntes PopUp-Country. "Also ein Land, das ähnlich wie die Werbung im Browser aufpoppt und dann wieder verschwindet", erklärt der Museums-Chef. Labystan zählt nach seinen Worten inzwischen schon knapp 300 Einwohner.

Mit der Aktion, die zum Schaubudensommer in Dresden erstmals öffentlich vorgestellt und praktiziert werden soll, wolle er zeigen, wie einfach und unbürokratisch eine Einbürgerung von statten gehen kann. Auch beim Weinfest in Radebeul will Zabka den Besuchern Gelegenheit geben, labystanischer Staatsbürger zu werden. Die Prozedur dauert zwei Minuten. Gebühren würden nicht erhoben, heißt es.

"Voraussetzung ist allerdings, dass man eine gewisse Funktion in dem Staat übernimmt", erklärt Zabka am Beispiel "Hobbyarchäologe". Dass sei jemand, der hauptamtlich alte Freizeitaktivitäten zu Tage fördert. Als Bescheinigung bekomme jeder neue Bürger ein Urkunde, die auf einem Pommes-Pappteller ausgestellt wird. 

www.luegenmuseum.de

 

 

 

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