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Alter Kapitän und neue Spieler

Weißwasser. Die Füchse haben kurz vor Saisonstart noch zwei Spieler mit Verträgen ausgestattet. Sowohl Jakub Kania als auch Martin Rygl bleiben in Weißwasser. Kapitän ist auch in der neuen Spielzeit André Mücke.

Jakub Kania bleibt in Weißwasser. Der 26-jährige Verteidiger hat am Mittwoch seinen sogenannten Staatsangehörigkeitsausweis erhalten. Der ist die Grundlage für die deutsche Staatsbürgerschaft. Deshalb kann der gebürtige Tscheche ab sofort als deutscher Spieler eingesetzt werden. Kania kann auf über 100 Einsätze in der tschechischen Extraliga und über 200 Spiele in der zweiten tschechischen Liga zurückblicken.

Wenn alle Formalitäten schnell über die Bühne gehen, könnte er schon beim Saisonauftakt gegen Freiburg mit einem deutschen Pass auflaufen. Mit dem Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft erhält der Verteidiger einen Vertrag bis Saisonende. Die Füchse hatten Anfang August bekanntgegeben, den Tschechen in der Vorbereitung testen zu wollen.

Darüber hinaus werden die Füchse auch Martin Rygl unter Vertrag nehmen. Der tschechische Verteidiger wird zunächst bis Anfang November in Weißwasser bleiben. Rygl ist sehr erfahren und hat über 400 Einsätze in der Extraliga absolviert. In der letzten Saison stand der Verteidiger bei Erstligist Karlovy Vary unter Vertrag. In 37 Partien kam er auf vier Tore und sechs Vorlagen. Mit seiner Verpflichtung bekommt der Trainerstab mehr Optionen mit Blick auf mögliche Ausfälle oder taktische Entscheidungen. Rygl war Anfang September zum Probetraining nach Weißwasser gekommen. Der Verein reagierte damit auf den Ausfall von Neuzugang Christopher Owens, der sich in der Vorbereitung verletzte und etwa sechs Wochen fehlen wird.

Die Füchse haben damit sechs ausländische Spieler unter Vertrag. Vier können pro Partie eingesetzt werden.

Und auch einen Kapitän für die neue Saison haben die Füchse inzwischen. Wie heute bekanntgegeben wurde, gehen die Lausitzer mit André Mücke als Kapitän in die neue Saison. Der Verteidiger wird von Thomas Götz und Kyle Just unterstützt. Zum Mannschaftsrat der Füchse gehören außerdem noch Marius Schmidt und Anders Eriksson.

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Eggerts Ostwind – Wahl-Sinn

Sachsen. Es gehört ins Fach der heutzutage gern produzierten Fotofälschungen, dass die verflossene SED ihren XI. Parteitag einst mit dem Spruch „Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" gelobt habe. Damit ist klar: Der Text des aktuellen CDU-Plakates „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben" stammt nicht, wie der mecklenburgische AfD-Chef Leif-Eric Holm erkannt haben wollte, aus der DDR-Werbekiste. Ob das den Slogan besser macht, sei dahin gestellt. Auf alle Fälle sorgte der Mann mit seiner fälschlichen Behauptung für Misstrauen in AfD-Entäußerungen generell. Und er provozierte Aufmerksamkeit für die gängige Wahlwerbung, der ansonsten wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Und deren Erkenntnisgehalt bei null liegt. Oder wie ergeht es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie sich in diesen Tagen vor der Bundestagswahl tatsächlich einmal durch den Sprüchewald quälen? Wem schreiben Sie beispielsweise den Ruf „Es geht um unser Land!" zu? Der FDP, der AfD, der SPD, den Linken, den Grünen? FDP wäre richtig. Die SPD variiert die nationale Karte mit „Zum Land der Dichter und Denker passt eine Politik, die in Ideen investiert", die AfD mit „Mut zu Deutschland!", während ein Spitzen-Linker versichert: „Mit Armut in unserem reichen Land werde ich mich nicht abfinden". Allein die Grünen haben es nicht so mit dem Deutsch-Nationalen. Sie murmeln etwas „Von weniger Europa hat keiner mehr!" Da wissen wir dann, wo es lang geht. Nach der Wahl. Ihr Hans EggertEs gehört ins Fach der heutzutage gern produzierten Fotofälschungen, dass die verflossene SED ihren XI. Parteitag einst mit dem Spruch „Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" gelobt habe. Damit ist klar: Der Text des aktuellen CDU-Plakates…

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